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Sprüche über Ausdauer

456 Sprüche — Seite 8

Was Bestand haben soll, verlangt mehr als einen starken Anfang. Ausdauer ist die Fähigkeit, auch dann weiterzugehen, wenn Begeisterung nachlässt, Widerstände wachsen und das Ziel noch fern erscheint. Gerade deshalb ist sie weniger spektakulär als Mut und doch oft die eigentliche Kraft hinter jedem Gelingen.

Im langen Atem zeigt sich, ob Wille nur ein kurzer Impuls oder eine tragfähige Haltung ist. Die Sprüche zu diesem Thema rücken Beharrlichkeit in den Mittelpunkt und erinnern daran, dass viele große Wege nicht durch Tempo, sondern durch Standfestigkeit vollendet werden.

  1. Das wichtigste an einer Arbeit ist der letzte Schliff.

  2. Demut und grösste Beharrlichkeit scheinen fast genauso notwendig beim Gärtnern wie Regen und Sonnenschein, und jedes Misslingen muss als Sprungbrett für Erfolgversprechenderes dienen.

    Elizabeth von Arnim

  3. Was diese Kraft ist, kann ich nicht genau sagen; auf jeden Fall weiß ich, dass sie existiert und dass sie einem Menschen verfügbar wird, wenn er genau weiß, was er will, und entschlosen ist, nicht …

    Alexander Graham Bell

  4. Immer mit einer harten, edelsteinartigen Flamme zu brennen, diese Verzückung beizubehalten, das ist der Erfolg des Lebens.

    Walter Horatio Pater

  5. Siegen werden die, welche den Mut haben, sich und für sich das meiste abzuverlangen.

    Stanislaw Brzozowski

  6. Die Arbeit, dieser Fluch, womit Gott das menschliche Geschlecht segnete, gibt uns wahres und dauerhaftes Vergnügen.

    Justus Möser

  7. Nur ein Frieden zwischen Gleichen ist von Dauer

    Woodrow Wilson

  8. Der Wert eines guten Abkommens beruht auf seiner Dauer.

    Dschuang Dsi

  9. Energie geht nicht verloren.

    Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz

  10. Nur die Arbeit, und zwar die uneigennützige Arbeit für ein ideales Ziel gibt dauernde Befriedigung.

    Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz

  11. Eine spitze Zunge ist das einzige Schneidewerkzeug, das durch ständigen Gebrauch schärfer wird.

    Washington Irving

  12. Die Liebe zum Gärtnern ist eine Saat, die einmal gesät niemals stirbt

    Gertrude Jekyll

  13. Einer schlechten Sache müssen ihre Gegner nur unbegrenzten Spielraum lassen, sich selbst zugrunde zu richten.

    Richard Rothe

  14. Die Natur weicht der Hacke, aber sie kehrt zurück.

    Horaz

  15. Das Gedächtnis ist so kurz und das Leben so lang.

    Honoré de Balzac

  16. Talent bedeutet Energie und Ausdauer. Weiter nichts.

    Heinrich Schliemann

  17. Anfangen kann jeder. Nur durch Weitermachen kommt man zum König. Vollender werden, nicht Anfänger bleiben

    Nikolaus B. Enkelmann

  18. Alle beginnen etwas zu tun. Alle tun etwas, aber niemand tut das, womit er angefangen hat.

    George Moore

  19. Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich

    Max Weber

  20. Eine unerschöpfliche Quelle menschlichen Vergnügens ist das menschliche Missvergnügen.

    Otto Weiss

  21. Der Mensch hört früher auf zu fühlen als zu hoffen.

    Edward Young

  22. So guten Bogen gibt es nicht, der überspannt und nicht zerbricht.

    Bernhard Freidank

  23. Beschwerlich ist jeder Pfad, der aufwärts führt. Die Vorsehung will es so, dass wir die Höhepunkte der Erde wie des menschlichen Daseins nur unter Hindernissen und langen Mühen erreichen können.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  24. Beständig kann nur jene Freude sein, welche an den Zweigen unseres eigenen Gemüts emporblüht.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  25. Es ist unglaublich, wieviel Klugheit man braucht, um eine Dummheit auszugleichen, und wie eine Dummheit lange Klugheit zu Schande macht.

    Fanny Lewald

  26. Seid Idealisten bis ins Greisenalter. Idealisten, die eine Idee verkörpern. Dann habt ihr gelebt

    Paula Modersohn-Becker

  27. Man muss eben den ganzen Menschen der einen, ureinzigen Sache widmen. Das ist der Weg, wie etwas werden kann und wird.

    Paula Modersohn-Becker

  28. Alles auf der Erde lässt sich finden, wenn man nur zu suchen sich nicht verdrießen lässt.

    Philemon

  29. Eine festverwurzelte Dynastie wird großen Staatsmännern zu einer langdauernden Tätigkeit verhelfen.

    Friedrich Paulsen

  30. Es bringt ein böses Wort viel Unheil oft zuwege. Doch schreibst Du, überlege: ein Brief spricht immerfort.

  31. Gaben der Weisheit sind nicht an die Gegenwart gebunden, sie fließen durch die Ewigkeit.

    Heinrich Martin

  32. Fleissig bis in die Nacht, freue ich mich selbst darüber, was für eine Menge Arbeit erledigt werden kann, wenn man dabei bleibt

    Samuel Pepys

  33. Immer mit einer harten, edelsteinartigen Flamme zu brennen, diese Verzückung beizubehalten, das ist der Erfolg des Lebens.

    Walter Horatio Pater

  34. Das letzte Wort behält trotz aller lauten Reden doch immer der schweigende Erfolg.

    Georg Jacob F. P. H. Dechent

  35. Mit fünfundzwanzig Jahren kann jeder Talent haben. Mit fünfzig Jahren Talent zu haben, darauf kommt es an!

    Edgar Degas

  36. Siege oder Niederlagen, immer gilt es neu zu wagen.

    Richard Fedor Leopold Dehmel