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Sprüche über Anstrengung

505 Sprüche — Seite 16

Was Substanz besitzt, entsteht nur selten ohne Widerstand. Anstrengung gehört zu jenen Erfahrungen, in denen sich Ernst, Zieltreue und Bereitschaft zeigen, auch unbequeme Wege zu gehen. Deshalb steht dieses Thema nicht nur für Mühe, sondern ebenso für Würde und die Fähigkeit, etwas wirklich zu tragen.

Ihr Sinn offenbart sich oft erst im Rückblick, wenn sichtbar wird, was ohne Einsatz unerreichbar geblieben wäre. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Anstrengung nicht bloß Belastung bedeutet, sondern die notwendige Form sein kann, in der Wille, Hoffnung und Leistung Wirklichkeit werden.

  1. Faulenzen macht müde... Arbeit nie...

  2. Der Tod ist vielleicht nicht das Schwerste im Leben eines Malers.

    Vincent van Gogh

  3. Auf einem weiten Weg gibt es keine leichten Lasten.

  4. Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.

    Marcel Proust

  5. Wer selbst nichts zu tun hat, macht anderen die meiste Arbeit.

  6. Es ist eine meiner Überzeugungen, dass man für das Gemeinwohl arbeiten muss, und dass man sich im selben Maße, in dem man dazu beigetragen hat, glücklich fühlen wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  7. Eine Ehefrau ist die Hecke zwischen den kostbaren Blüten des männlichen Geistes und der Hitze und dem Staub der gemeinen alltäglichen Plackerei.

    Elizabeth von Arnim

  8. Ich muss einen gewaltigen Kopf haben, denn zuweilen brauche ich eine ganze Woche, um ihn mir zu zerbrechen.

    Mark Twain

  9. Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man ans Ziel kommt.

    Alfred Nobel

  10. Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde, das erklärt manches.

    Mark Twain

  11. Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren.

    Luther Burbank

  13. Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht, wer nicht sich selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Anfangs willst du fast verzagen, und du denkst, du trägst es nie; und du wirst es doch ertragen, aber mit zerschundnem Knie.

  15. Glück strengt genauso an wie Unglück.

    Robert Musil

  16. Abenteuer: Eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze.

    Gilbert Keith Chesterton

  17. Halbheiten sind mir zuwider. Ich brauche das Ganze. Zwar kann ich es nicht, aber ich will es erobern.

    Paul Gauguin

  18. Man darf wohl die Lust erstreben, die hinter der Anstrengung liegt, aber nicht die, welche davor liegt.

    Antisthenes

  19. Leben heisst lachen mit blutenden Wunden.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  20. Ganz aufgehen in der Familie heißt, ganz untergehen

    Marie von Ebner-Eschenbach