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Sprüche über Anstrengung

499 Sprüche — Seite 7

Was Substanz besitzt, entsteht nur selten ohne Widerstand. Anstrengung gehört zu jenen Erfahrungen, in denen sich Ernst, Zieltreue und Bereitschaft zeigen, auch unbequeme Wege zu gehen. Deshalb steht dieses Thema nicht nur für Mühe, sondern ebenso für Würde und die Fähigkeit, etwas wirklich zu tragen.

Ihr Sinn offenbart sich oft erst im Rückblick, wenn sichtbar wird, was ohne Einsatz unerreichbar geblieben wäre. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Anstrengung nicht bloß Belastung bedeutet, sondern die notwendige Form sein kann, in der Wille, Hoffnung und Leistung Wirklichkeit werden.

  1. Wie könnte die Macht der Presse bestehen, wenn wir sie einfach ignorierten? Und wie wenig Anstrengung hätte uns das zu kosten!

    Richard Wagner

  2. Die Achtung Gottes - wenn es erlaubt ist, so zu sprechen - läßt sich leichter gewinnen als die Achtung der Menschen, denn Gott rechnet uns unsere Bemühungen an.

    Joseph Joubert

  3. Das Leben ist seinem inneren Wesen nach ein ständiger Schiffbruch.

    José Ortega y Gasset

  4. Gegessenes Brot ist schwer zu verdienen

  5. Jeder Vorgesetzte, der etwas taugt, hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich zuviel zumuten, als mit solchen, die zuwenig in Angriff nehmen.

    Walter Scheel

  6. Es ist nicht schwer, zu komponieren. Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen.

    Johannes Brahms

  7. Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.

    John D. Rockefeller

  8. Wem nichts zu schwer ist, dem gelingt alles.

  9. Lieben heißt einen Ausweg finden.

    Wilhelm Hasenclever

  10. Genie ist ein Prozent Eingebung und neunundneunzig Prozent Schweiß

    Thomas Alva Edison

  11. Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr als bei der Jagd nach Erholung.

    Laurence Sterne

  12. Die Schwierigkeiten scheinen nur da zu sein, um überwunden zu werden.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  13. Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Ersteres wird gern geübt, weil es allgemein beliebt. Selbst der Lasterhafte zeigt, dass er gar nicht abgeneigt; Nur will er mit seinen Sünden …

    Wilhelm Busch

  14. Arbeitsschweiß an den Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.

  15. Die goldene Stunde ist jene, in der der Vorsatz in die Tat übersetzt wird

  16. Weihnachtszeit! Wer spricht von Siegen? Überstehen ist alles

    Rainer Maria Rilke

  17. Urlaubsreisen sind wie die Arbeit, von der man sich erholen will

    Kurt Tucholsky

  18. Es gibt Momente, in denen uns alles ermüdet, sogar das, was zu unserer Erholung beitragen sollte.

    Fernando Pessoa

  19. Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.

    Albert Schweitzer

  20. Wer nicht jätet früh, jätet später mit doppelter Müh'.

  21. Wer der Jugend verwirrender Hitze getrotzt hat, fürchtet nicht die Kälte des Alters.

    Walter Savage Landor

  22. Halsweh, Husten, schlechte Noten, irgendwann wird das verboten. Doch bis dahin muss man eben mit den blöden Dingen leben.

  23. Wer ein Ziel hat, lässt sich auch von schlechten Straßen und dichtem Nebel nicht aufhalten.

  24. Das ärmste, kleinste Kümmerlein verklärt die Liebe mit goldenem Schein; es reicht keine Kunst an das heran, was die Liebe tut und die Liebe kann.

  25. Musterhaft und meisterhaft wirst du nie in allen Dingen, dennoch nach der Meisterschaft musst du unaufhörlich ringen.

  26. Ich will! - Das Wort ist mächtig, spricht's einer ernst und still; die Sterne reißt's vom Himmel, das eine Wort: Ich will!

    Friedrich Halm

  27. Viel Fleiss und wenig Gewissen macht den Beutel voll.

  28. Fleiss hat immer was übrig.

  29. Ein Vater ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder einen Vater.

  30. Fleissig, wie der Hund den Flöhen wehrt.

  31. Der Hund wird nicht ledig, ob er gleich in die Kette beißt.

  32. Wer nach jedem bellenden Hunde werfen will, muss viel Steine auflesen.

  33. Mancher will Meister sein und ist kein Lehrjunge gewesen.

  34. Wer mit Soldaten will Ehr erjagen, muss sie wohl zahlen und tüchtig plagen.

  35. Auf einem Marsch von hundert Meilen sind neunzig erst die Hälfte.

  36. Wer sich am wenigsten auf Glück verlässt, behauptet sich am besten.

    Nicolaus Machiavelli

  37. Der Körper kann eine grössere Last tragen, wenn man ihn strafft; mit der Seele ist es genauso.

    Michel de Montaigne

  38. Je größer die Schwierigkeit, die man überwand, desto größer der Sieg.

    Marcus Tullius Cicero

  39. Glück sollte nicht zu leicht und nicht zu schwer zu erringen sein.

    Giacomo Casanova

  40. Nichts ist mühsam, was man willig tut.

    Thomas Jefferson

  41. Das Beste ist mühelos, es glückt; mühevoll und mit Geduld gepflastert ist lediglich der Weg dahin.

    Martin Kessel

  42. Gute Bücher sind die Quintessenz der tüchtigen Geister, der Inbegriff ihrer Kenntnisse, die Frucht iher langen Nachtwachen.

    Marquis de Vauvenargues

  43. Lieber beim Laufen sparen als beim Denken.

  44. Ein kluger Mensch lässt sich von Schwierigkeiten nicht entmutigen; er verdoppelt seine Energie und seinen Fleiß, setzt seine Bemühungen standhaft fort und kommt schließlich sicher zum Erfolg.

    Philip Chesterfield

  45. Je härter ich arbeite, um so mehr Glück scheine ich zu haben.

    Thomas Jefferson

  46. Der Schüler hält seine Arbeit für schwer, doch sie bedeutet nur Wagen zu sein, wo der Lehrer Pferd sein muss.

    August Strindberg

  47. Orden werden verdient, erdient oder erdienert.

    Otto von Bismarck

  48. Dein tägliches Quantum Sonnenschein mußt du dir täglich selbst verdienen.

    Hermann Sudermann

  49. Das Gleiche läßt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  50. Durch Forschen nur gewinnt man Gelassenheit in allem Tun.

    Sophokles

  51. Zwischen Wissen und Schaffen liegt eine ungeheure Kluft, über die sich oft erst nach harten Kämpfen eine vermittelnde Brücke aufbaut

    Robert Schumann

  52. Der Fotograf ist wie der Kabeljau, der eine Million Eier legt, damit eines reif werden möge.

    George Bernard Shaw

  53. Schwimmt man lang im Abgrund der Gedanken, so wird man matt

    Lord Byron

  54. Es ist nötig, an dem neuen Weg zu arbeiten. Dies ist unverhältnismäßig schwer, aber durchaus nicht ohne Hoffnung.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  55. Einer, der sich selbst krümmt, kann andere nicht gerade machen.

  56. Besser ist's, man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter

    Gottfried Keller

  57. Frauenarbeit – klein und behende, hat einen Anfang und kein Ende.

    René Descartes

  58. Faulheit findet alles schwer, der Fleiß macht alles leicht.

    Johann Jakob Engel

  59. Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.

    Richard von Schaukal

  60. Gute Informationen sind schwer zu bekommen. Noch schwerer ist es, mit ihnen etwas anzufangen.

    Sir Arthur Conan Doyle