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Sprüche über Anstrengung

499 Sprüche — Seite 5

Was Substanz besitzt, entsteht nur selten ohne Widerstand. Anstrengung gehört zu jenen Erfahrungen, in denen sich Ernst, Zieltreue und Bereitschaft zeigen, auch unbequeme Wege zu gehen. Deshalb steht dieses Thema nicht nur für Mühe, sondern ebenso für Würde und die Fähigkeit, etwas wirklich zu tragen.

Ihr Sinn offenbart sich oft erst im Rückblick, wenn sichtbar wird, was ohne Einsatz unerreichbar geblieben wäre. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Anstrengung nicht bloß Belastung bedeutet, sondern die notwendige Form sein kann, in der Wille, Hoffnung und Leistung Wirklichkeit werden.

  1. Es ist lästig, bei selbstverständlichen Dingen noch Beweise zu liefern.

    Dante Alighieri

  2. Eine Frau, die heute in einem wissenschaftlichen Beruf ebensoviel leistet wie ein Mann, muss zehnmal tüchtiger sein als dieser, weil sie zehnmal mehr Schwierigkeiten zu überwinden hat.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  3. Je öfter du unterwegs fragst, wie weit du noch zu gehen hast, umso länger wird dir der Weg erscheinen.

  4. Es blühen Geist und Phantasie, jedoch das Fleisch bleibt schwach. In uns allen schlummert ein Genie, nur wird das Biest nicht wach!

  5. Wer klug ist, tut ganz einfach sein Bestes und muss abwarten und darauf vertrauen können, dass die Dinge dann prachtvoll gedeihen.

  6. Man muss gegen den Strom schwimmen, um an die Quelle zu gelangen.

  7. Alle kleinen und großen Siege im Leben kosten Mühe und Leiden, aber nicht alle Mühen und Leiden führen zum Sieg.

    Rainer Haak

  8. Ich arbeite nach dem Prinzip, dass man niemals etwas selbst tun soll, was ein anderer für einen erledigen kann.

    John D. Rockefeller

  9. Es gibt drei wirkliche Dinge: Gott, die menschliche Narretei und das Lachen. Die beiden ersten übersteigen unser Begriffsvermögen, also müssen wir so viel wie möglich aus dem dritten machen.

  10. Alles, was im Menschen tüchtig ist, wird gesteigert, gibt er sich einer großen Aufgabe hin

    Gustav Freytag

  11. Arbeit gewinnt Feuer aus Steinen.

  12. Ohne Mühe bringt man es in keiner Sache weit.

  13. Kinder hast du nicht, du bekommst sie nur für eine gewisse Zeit geborgt. Und diese Zeit kann sehr lang werden

    Pearl S. Buck

  14. Nicht zu arbeiten ist schlimmer, als sich zu überarbeiten.

    Samuel Smiles

  15. Sei nicht eine Wind- und Wetterfahne und fang nicht immer Neues an! Was du dir wohl hast vorgesetzt, dabei beharre bis zuletzt.

    Robert Reinick

  16. Tausend Fliegen hatt' ich am Abend erschlagen, doch weckte mich eine beim frühsten Tag.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Es gibt Regeln für das Glück: Denn für den Klugen ist nicht alles Zufall. Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen.

    Baltasar Gracián y Morales

  18. Alt wird man selbst. Erwachsen werden erfordert etwas mehr Einsatz.

  19. Im Geschäftsleben wie in der Politik muss sich der Mann seinen Weg mit Hauen und Stechen durch seine Nebenmenschen bahnen, wenn er König des Berges sein will. Ist er einmal oben, dann kann er großmüti …

    John Steinbeck

  20. Wer das Schwerere oder Grössere bewirken kann, kann auch das Geringere bewirken.

    René Descartes

  21. Alle Wege, die zu etwas ernsthaftem führen, sind nicht gebahnt und lustig.

    Matthias Claudius

  22. Wer glaubt, dass Pflichterfüllung alles sei, der muss dran glauben.

    Else Pannek

  23. Wer sich verausgabt, verliert seine Identität. Wer sich nicht einsetzt, erwirbt sie nicht.

    Else Pannek

  24. Um fliegen zu können, muss man nicht nur Flügel haben, sondern sie auch schwingen.

  25. Ein talentiertes Schweigen kann beredter sein als die beredteste Aktivität.

    Stanislaw Brzozowski

  26. Wenn andere sich abmühen, tun manche so, als ob sie die Arbeit leisteten

    Aesop

  27. Erfolg bemisst sich mehr an den Hindernissen, die man überwunden hat, als an der im Leben erreichten Position.

    Booker T. Washington

  28. Wer nicht arbeiten will, der lass' das Brot auch liegen still.

  29. Wenn du den steilen Berg ersteigst, wirst du beträchtlich ächzen, doch wenn du den hohen Gipfel erreichst, hörst du die Adler krächzen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  30. Ein Wunsch in deiner Brust, in deinem Haus ein Gast, Drei Tage eine Lust, am vierten eine Last.

    Friedrich Rückert

  31. Alles überwindet der Mensch; aber nur, wenn die Überwindung für ihn eine Notwendigkeit ist - alles vermag er, wenn er muß.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  32. Beginnen ist Stärke, vollenden könnnen ist Kraft

    Johann Wolfgang von Goethe

  33. Vor der Genesung einer heftigen Krankheit, im Augenblick der Kraft und Besserung ist am heftigsten der Anfall. Jedes Übel, das Abschied nimmt, erscheint am übelsten

    William Shakespeare

  34. Nur wieder empor nach dem Sturz aus der Höhe! Entweder fällst du dich tot, oder es wachsen dir Flügel.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  35. Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.

    Ralph Waldo Emerson

  36. Ungewohnte Arbeit bringt Beulen

  37. Man muß sich ein würdiges Ziel wählen und darf es niemals aus dem Auge verlieren.

    Christina I. von Schweden

  38. Alle Schranken sind bloß des Übersteigens wegen da.

    Novalis

  39. Nur wenn du fest daran glaubst, kannst du etwas schaffen, was im ersten Moment unerreichbar scheint

  40. Möge der Regen an den Fensterscheiben dich nicht von deinen guten Vorsätzen abhalten, auch nicht der Sturm in den Bäumen noch das Gezänk der Kinder.

  41. Der Mensch, der krank im Bette liegt, kommt mitunter dahinter, dass er für gewöhnlich an seinem Amte, Geschäfte oder an der Gesellschaft krank geworden ist, und durch sie jede Besonnenheit verloren ha …

    Friedrich Nietzsche

  42. Man muss mit seinen Gedanken nur bei dem sein, was gerade jetzt zu tun ist

    Mark Aurel

  43. Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

    Eduard Mörike

  44. Kinder, lernt nicht, sonst müsst ihr später arbeiten!

    Heinrich Zille

  45. Fortuna ist ein Weib, und wenn man sie unterwerfen will, muß man mit ihr streiten und kämpfen.

    Nicolaus Machiavelli

  46. Kein Weg ist zu lang für den, der langsam und ohne Eile vorwärts schreitet und kein lockendes Ziel liegt zu fern für den, der sich mit Geduld rüstet.

    Jean de la Bruyère

  47. Der Mut stellt sich die Wege kürzer vor

    Johann Wolfgang von Goethe

  48. Fleiß ist die Mutter des Glücks, und den Fleißigen schenkt Gott alle Dinge.

    Mark Twain

  49. Wer mit Schmerzen arbeitet, wird mit Freuden essen.

  50. Wer wird schon ohne Aussicht auf Gewinn früh aufstehen wollen.

  51. Wenn der Dunghaufen wachsen soll, darf der Tragkorb nie zur Ruhe kommen.

  52. Faulenzen macht müde... Arbeit nie...

  53. Der Tod ist vielleicht nicht das Schwerste im Leben eines Malers.

    Vincent van Gogh

  54. Auf einem weiten Weg gibt es keine leichten Lasten.

  55. Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.

    Marcel Proust

  56. Wer selbst nichts zu tun hat, macht anderen die meiste Arbeit.

  57. Es ist eine meiner Überzeugungen, dass man für das Gemeinwohl arbeiten muss, und dass man sich im selben Maße, in dem man dazu beigetragen hat, glücklich fühlen wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  58. Eine Ehefrau ist die Hecke zwischen den kostbaren Blüten des männlichen Geistes und der Hitze und dem Staub der gemeinen alltäglichen Plackerei.

    Elizabeth von Arnim

  59. Ich muss einen gewaltigen Kopf haben, denn zuweilen brauche ich eine ganze Woche, um ihn mir zu zerbrechen.

    Mark Twain

  60. Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man ans Ziel kommt.

    Alfred Nobel