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Sprüche über Zweifel

319 Sprüche — Seite 3

Zwischen blindem Glauben und sicherem Wissen hat der Zweifel seinen eigentümlichen Platz. Er stört bequeme Gewissheiten, prüft scheinbar Festes und kann dadurch lähmen oder vertiefen. Deshalb gehört dieses Thema zu den produktiven, aber auch belastenden Kräften des Denkens und Fühlens.

Nicht jeder Zweifel ist Schwäche, manche Form davon bewahrt vor Selbsttäuschung und Eitelkeit. Er wird erst dann unerquicklich, wenn Prüfen in endloses Zögern umschlägt und kein Entschluss mehr gewagt wird.

  1. Lügen haben kurze Beine

  2. Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

    Henry Ford

  3. Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Greise glauben alles. Männer bezweifeln alles. Junge wissen alles

    Oscar Wilde

  5. Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.

    Wilhelm Busch

  7. Klage nicht, dass dir im Leben ward vereitelt manches Hoffen. Hat, was du gefürchtet eben, doch auch meist dich nicht betroffen.

    Friedrich Rückert

  8. Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.

    Charles Haddon Spurgeon

  9. In jüngern Tagen war ich des Morgens froh, des Abends weint ich; jetzt, da ich älter bin, beginn ich zweifelnd meinen Tag, doch heilig und heiter ist mir sein Ende

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  10. ... man mag sagen, was man will, der passendste Stoff, um Schrullen, die sich nun mal nicht unterdrücken lassen, auf das bescheidenste drin einzuwickeln und im Notfall zu überreichen, ist der St …

    Wilhelm Busch

  11. Im Glück sei nicht übermütig, im Unglück nicht verzagt.

    Diogenes Laertius

  12. Weiche dem Übel nicht, geh mutiger ihm entgegen.

    Vergil

  13. Der Nagel, der hervorsteht, wird flach gehämmert

  14. Man kann Vorsicht Furcht, man kann Mut Leichtfertigkeit nennen.

    Otto von Bismarck

  15. Wenn das Lob der Freunde immer ein sehr zweideutiges bleibt, so darf man dagegen dem Neid der Feinde vertrauen

    Carl Leberecht Immermann

  16. Man muss sich einer Gefahr nicht bewusst sein, um sich zu fürchten. Es sind die unbekannten Gefahren, die uns die größte Angst einflößen.

    Alexandre Dumas

  17. Schlimmer als die böse Tat ist das Böse-sein

    Dietrich Bonhoeffer

  18. Ein Tag, der morgens beginnt, kann nicht mehr gut werden

    Ernest Miller Hemingway

  19. Der Mensch verzweifelt leicht, aber im Hoffen ist er doch noch größer.

    Theodor Fontane

  20. Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einen ja doch nicht geglaubt.

    Charles de Talleyrand

  21. Jede neue Idee, die man vorbringt, muss auf Widerstand stoßen. Der Widerstand beweist übrigens nicht, dass die Idee richtig ist.

    André Gide

  22. Wer jeden Schritt vorher lange überlegt, bringt sein ganzes Leben auf einem Bein zu.

  23. Besser ein Zweifler, der manchmal glaubt, als ein Gläubiger, der nie zweifelt.

    Josef Bordat

  24. Eine Lüge schleppt zehn andere nach sich

  25. Gibt es eine Partei der Leute, die nicht sicher sind, recht zu haben? Bei der bin ich Mitglied.

    Albert Camus

  26. Die schlimmsten Fehler werden gemacht in der Absicht, einen begangenen Fehler wieder gutzumachen.

    Jean Paul

  27. Der Mensch beginnt nicht leicht zu denken. Sobald er aber erst einmal den Anfang damit gemacht hat, hört er nicht mehr auf.

    Jean-Jacques Rousseau

  28. Die Eifersucht wächst, solange man zweifelt; sie wird Raserei oder hört auf, sobald man vom Zweifel zur Gewißheit kommt.

    François de la Rochefoucauld

  29. Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückzieht, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen.

    Friedrich Nietzsche

  30. Zu vertrauen ist gut, nicht zu vertrauen ist besser.

    Giuseppe Verdi

  31. Wenn es zum Handeln kommt, dann seit ihr Männer feig, feig wie erschrockene Mäuse.

    John Knittel

  32. Was das Auge nicht sieht, beschwert das Herz nicht.

  33. Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken in die Augen

  34. Wir können nicht aus der Traurigkeit heraus, wenn wir uns ständig den Puls fühlen.

    Martin Luther

  35. Der Mangel an Bildung bringt die Unverschämtheit hervor, doch die vernünftigen Überlegungen das Zaudern.

    Perikles

  36. Mit Misstrauen täuscht man sich viel mehr in den Menschen als mit Vertrauen.

    Richard Rothe

  37. Furcht tut nichts Gutes. Darum muss man frei und mutig in allen Dingen sein und fest stehen.

    Martin Luther

  38. Ein Mensch, der in Gefahr an das Risiko denkt, hat die Schlacht schon halb verloren.

    John Knittel

  39. Am schwersten sind Mißgeschicke zu ertragen, zu denen es nie gekommen ist.

    James Russell Lowell

  40. Niemand ist beklagenswerter als jener Mensch, dem nichts so sehr zur Gewohnheit geworden ist, wie die Unentschlossenheit.

    William James

  41. Menschlich mache ich jede, künstlerisch gar keine Konzession; wer zu verlieren fürchtet, ist schon verloren.

    Gustav Mahler

  42. Wenn man die Redlichkeit eines Politikers allzu laut betont, zweifelt man an seinen Fähigkeiten.

    Charles de Talleyrand

  43. Ich bin Grenzgänger und begebe mich in Grenzsituationen, um meine Ängste, Zweifel und Hochgefühle zu erfahren.

    Reinhold Messner

  44. Wer recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.

    Aristoteles

  45. Es gibt drei Sorten von Lügen: Lügen, gemeine Lügen und Statistiken

    Mark Twain

  46. Zigaretten sind wie Frauen. Am Anfang ziehen sie gut, aber zum Schluss sammelt sich leider auch bei der Zigarette das ganze Gift im Mundstück

    George Bernard Shaw

  47. Tu es oder tu es nicht, aber höre auf, es zu versuchen.

  48. Einen Dieb fängt man mit einem Dieb

  49. Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  50. Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewissheit ist eine absurde.

    Voltaire

  51. Die einzige Begrenzung, das Morgen zu verwirklichen, werden unsere Zweifel von heute sein.

    Franklin D. Roosevelt

  52. Der erste Betrug ist ärger als der letzte

  53. Um in den Dingen des Menschenherzens durch und durch bewandert zu sein, müssen wir auch noch in dem mit eisernen Schließen verschlossenen Buch der Verzweiflung nachschlagen.

    Edgar Allan Poe

  54. Wer Zinnober gebraucht, färbt sich rot, wer Tusche nimmt, färbt sich schwarz.

  55. Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.

    Johann Wolfgang von Goethe

  56. Was nicht besser wird, bleibt nicht gut.

  57. Es gibt kein anderes Mittel, den Schwankenden zu helfen, als dass man aufhört, selbst zu schwanken.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  58. Dem Feinde mit Gift nachstellen ist auch unehrlich

  59. Lerne und es werden dir Zweifel kommen. Mache dir Gedanken, und du wirst Erkenntnis erlangen.

  60. Der, welcher Zweifel und Angst besiegt hat, hat auch den Fehlschlag besiegt.

    James Allen