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Sprüche über Zuversicht

421 Sprüche — Seite 7

Wenn Gewissheit fehlt und der Weg dennoch weitergegangen wird, zeigt sich die Kraft der Zuversicht. Sie ist kein naiver Optimismus, sondern eine Haltung, die trotz Unsicherheit an Möglichkeit, Sinn und gutes Gelingen festhält. Deshalb zählt dieses Thema zu den tragenden Kräften menschlicher Widerstandsfähigkeit.

In schwierigen Zeiten erweist sie sich oft als leiser als Hoffnung, aber ebenso belastbar. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Zuversicht Mut, Geduld und Vertrauen miteinander verbindet und selbst unter widrigen Umständen einen inneren Aufblick bewahren kann.

  1. Der Weg zum Glück steht allen offen, die jung und froh sind und die hoffen.

  2. Du brauchst von mir kein Sprüchlein, brauchst auch nicht meinen Rat, du bist auch ohne Wasser und Seife eine, die sich gewaschen hat!

  3. Wenn du fleißig bist und gut, Zuversicht und Lebensmut hast bei deinem Streben, wirst du glücklich sein im Leben.

  4. Durchs Leben führen zwei Zauberworte, sie öffnen zu jeglichem Glück die Pforte. "Ich will" ist der Schlüssel, aber "ich kann" ist unerläßlich der Bart daran.

  5. Ist auch oft der Teufel los, nie verlier den Mut; wenn du an dich selber glaubst, dann wird alles gut.

  6. Sei ohne Furcht, hüpf ruhig zu! Mach Sprünge wie ein Känguruh, sei fest gepanzert, wenn's vonnöten, wie die großen Landschildkröten. Guck niemals neidisch oder scheel, benimm dich nie wie ein Kam …

  7. Zeigt die trübe, dunkle Seite dir auch oft das Leben, ist's vom Bild doch nur der Schatten, um das Licht zu heben.

    Anastasius Grün

  8. Den Gleichmut wahr dir mitten im Ungemach; wahr ihn desgleichen, lächelt dir hold das Glück.

    Horaz

  9. Ein Unwetter währt keinen ganzen Tag.

    Laotse

  10. Vertraue dir nur selbst, wenn andere an dir zweifeln, aber nimm ihnen ihren Zweifel nicht übel.

    Rudyard Kipling

  11. Du entgehst nicht dem Verhängnis! Diesen Glauben hast du, merke, nicht dass er dich in Bedrängnis mutlos mache, sondern stärke.

    Friedrich Rückert

  12. Trübe Tage werden gegen Abend, wenn die Sonne hinabsteigt, heller; und manches trübe Leben erfährt dieselbe Begnadigung.

    Moritz Heimann

  13. Sorgen sind meist von der Nesseln Art, sie brennen, rührst du sie zart; fasse sie nur an herzhaft, so ist der Griff nicht schmerzhaft.

    Franz Emanuel August Geibel

  14. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen, und es kommt ein anderer Tag.

    Theodor Fontane

  15. Wisse das Dunkel, Wisse das Schwere, Doch über allem wisse das Licht! Ich sterbe, aber meine Liebe zu Euch stirbt nicht; Ich werde Euch vom Himmel herab lieben wie ich Euch auf Erden geliebt habe …

  16. Ich lehne es ab, anzuerkennen, dass es Unmöglichkeiten gibt.

    Henry Ford

  17. Jede Bedrängnis ist nur ein Engpass zu einer Weite.

    Johannes Peter Müller

  18. Es verliert die schwerste Bürde des Lebens die Hälfte ihres Drucks, wenn man von ihr reden kann.

    Jeremias Gotthelf

  19. Schon verloschen sind die Stunden, hingeschwunden Schmerz und Glück; fühl es vor: Du wirst gesunden! Traue neuem Tagesblick!

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Wir werden nicht von den Umständen geschaffen; wir sind Schöpfer der Umstände

    Benjamin Disraeli

  21. Wer alles weiß zu tragen, darf auch alles wagen

    Marquis de Vauvenargues

  22. Wer seinem Weg geht, dem wachsen Flügel

  23. Es gibt keinen Augenblick in unserem Leben, in dem wir nicht einen neuen Weg einschlagen könnten

    Charles de Foucauld

  24. Jeder Grashalm, jedes Blatt, jede einzelne Blüte ist ein Zeichen der Hoffnung.

    John Richard Jefferies

  25. Der kleine Vogel im Sturm - nichts vermag ihn zu erschrecken, weder Wind noch Regen. Er weiß, dass hinter den Wolken seine Sonne immer noch scheint.

    Theresia von Lisieux

  26. Kein Mensch, der über die Vergangenheit genau Bescheid weiß, wird die Gegenwart düster oder verzagt sehen.

    Thomas Babington Macaulay

  27. Mit der Einsicht steigt die Zuversicht.

    Max Dauthendey

  28. Gedanken sind Tatsachen und alles, was wir denken ist Wirklichkeit.

    Prentice Mulford

  29. Es gibt keine Periode, da es zu spät wäre, umzulernen.

    Prentice Mulford

  30. Aber ich habe gute Zeiten gehabt, und beabsichtige, noch viel bessere zu haben.

    Prentice Mulford

  31. Durch Anerkennung und Aufmunterung kann man in einem Menschen die besten Kräfte mobilisieren

    Charles M. Schwab

  32. Gottes Nähe und Zuspruch können inwendig wohl auch ein Krankenbett zum Paradies machen.

    Gerhard Tersteegen

  33. Zum Glück ist's nicht zu spät.

    Georg Rollenhagen

  34. Wohl ihm, dem’s nicht an Freunden fehlt, weh ihm, der zu sehr auf sie zählt!

    Bernhard Freidank

  35. Mit dem Alter beginnen die Schwächen des Lebens; umso mehr muss die Seele ihnen standzuhalten bereit sein.

    Theodor Toeche-Mittler

  36. Im Meistern der Not liegt das Glück, nicht im Ausweichen vor der Not.

    Heinrich Lhotzky

  37. Wer an die Not glaubt und verzagt, den zerdrückt sie von Stund an. Wer an die Hilfe glaubt und nicht verzagt, der zertritt die Not auch von Stund an.

    Heinrich Lhotzky

  38. Im Zusammensein mit uns sollte jeder ein Liebender des Lebens werden.

    Paul Olaf Bodding

  39. Mitunter heilen, oft lindern, immer trösten.

    Dr. Edward Livingston Trudeau

  40. Hoffnung ist das gefiederte Ding, das sich in der Seele niederlässt, und die Melodie ohne Worte singt und niemals aufhört.

    Emily Elizabeth Dickinson

  41. Nicht die Jugend bedarf bei ihrem Schaffen der Ermunterung, sondern das Alter.

    Fanny Lewald

  42. Fasse den Mut,das Schicksal am Kragen zu packen, und ein Leben aus ihm heraus zu schütteln.

    Louisa May Alcott

  43. Es ist nichts verloren, und in keiner Rücksicht, nur unser Auge vermag die lange unendliche Kette von der Ursache zu allen Folgen nicht zu übersehen.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  44. Ich habe meine Mitte gefunden, und die anderen Dinge werden - darauf vertraue ich - drum herum wachsen.

    Sophia Louisa Jex-Blake

  45. Weit weg, dort im Sonnenlicht liegen meine höchsten Bestrebungen. Vielleicht werde ich sie nie erreichen, ich kann jedoch hinaufschauen und ihre Schönheit sehen, an sie glauben und versuchen, dorthin …

    Louisa May Alcott

  46. Jedermanns Geschäft ist das Geschäft von niemand und niemands Geschäft ist mein Geschäft

    Clara Barton

  47. Wo die Erde wankt und Menschenwerk und Glück zusammenstürzt, da baut der Glaube auf den Trümmern weiter, und keine äußere Macht erschüttert seinen Grund!

    Wilhelmine von Hillern

  48. Traurigsein ist wohl etwas Natürliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude, ein Vorbereiten der Seele dazu.

    Paula Modersohn-Becker

  49. Wer an sich glaubt mit starkem Herzen, besieget den Widerstand, und schafft sich Mut aus bittern Schmerzen, zu tun, was er für recht erkannt.

    Friedrich Julius Hammer

  50. Der hat noch immer Trost gefunden, der ihn zu suchen war bereit.

    Friedrich Julius Hammer

  51. Alles auf der Erde lässt sich finden, wenn man nur zu suchen sich nicht verdrießen lässt.

    Philemon

  52. Ich vermeide es, nach vorn oder zurück zu schauen. Ich versuche einfach hoch zu schauen.

    Charlotte Bronté

  53. Die vornehme Seele hämmert den Schmerz zu Gold; der Schwächling nörgelt, schimpft oder verkümmert und kommt nicht drüber hinweg

    Friedrich Lienhard

  54. Zwei Dinge soll'n den tapfern Mann nicht mit Verdruss erfassen: Die, die er nicht ändern kann, und die sich ändern lassen

    Julius Lohmeyer

  55. Wenn wir das Leben lieben, sollten wir den Tod nicht fürchten, denn er kommt aus derselben Hand.

    Michelangelo

  56. Plane zielbewusst, bereite glaubend vor, schreite zuversichtlich voran, verfolge beharrlich dein Ziel.

    Sir Adolphus William Ward

  57. Ich glaube, man hat die Pflicht, sein Pech zu begrenzen.

    Asmus Jakob Carstens

  58. Suche in jeden noch so hässlichen Dinge die Liebe, die Schönheit und die Güte.

    Alfons Petzold

  59. Wenn du den dunkelsten Wald erst einmal zur Hälfte durchquert hast, dann bist du schon dabei, auf der anderen Seite herauszukommen.

  60. Eitles Klagen und Wimmern wird dir die Not nur verschlimmern. Lege nur gleich die Hände an, so hast du das Schlimmste schon abgetan.

    Georg Keil