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Sprüche über Zuversicht

421 Sprüche — Seite 6

Wenn Gewissheit fehlt und der Weg dennoch weitergegangen wird, zeigt sich die Kraft der Zuversicht. Sie ist kein naiver Optimismus, sondern eine Haltung, die trotz Unsicherheit an Möglichkeit, Sinn und gutes Gelingen festhält. Deshalb zählt dieses Thema zu den tragenden Kräften menschlicher Widerstandsfähigkeit.

In schwierigen Zeiten erweist sie sich oft als leiser als Hoffnung, aber ebenso belastbar. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Zuversicht Mut, Geduld und Vertrauen miteinander verbindet und selbst unter widrigen Umständen einen inneren Aufblick bewahren kann.

  1. Nimm, soweit die Kraft dir reicht, wär dein Herz auch am Verbluten, nimm die bösen Tage leicht, aber ernst und schwer die guten. Laß, mein Freund, des Lebens Tage dir wie liebe Freunde sein, den …

    Friedrich Halm

  2. Es mag dir schlecht gehen, es mag dir dreckig gehen, du magst am Ende sein - du hast nur eine Chance: das Leben riskieren.

  3. Man muss das Unglück mit Händen und Füßen und nicht mit dem Maul angreifen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  4. Harre aus im Unglück, denn oft hat schon, was im Augenblick als Unglück erschien, zuletzt großes Glück gebracht.

    Euripides

  5. Gehe nur hin in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes! Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg!

  6. Ein Tor ist zugetan, doch tausend stehn noch offen.

    Friedrich Rückert

  7. Wenn die Realität einen Traum zerstören kann, warum soll ein Traum dann nicht die Realität zerstören können?

    George Moore

  8. Lasst uns gehen mit frischem Mute in das Neue Jahr hinein! Alt soll unsre Lieb' und Treue, neu soll unsere Hoffnung sein

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  9. Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir allein käme, um dankbar zu sein

    Christian Friedrich Hebbel

  10. Sei immer bescheiden, verlang nie zu viel, dann kommst du zwar langsam, aber sicher zum Ziel

  11. Und ging's auch drüber oder drunter, wir bleiben unverzagt und munter ...

    Wilhelm Busch

  12. Es kommt nicht alles so schlimm wie erwartet und nie ganz so gut wie erhofft.

  13. Prüfe zunächst, was sich an Positivem hinter jeder negativen Sache verbirgt.

  14. Porzellan und Hühnerei gehen ach so schnell entzwei. Aber unsere Freundschaft hält, bis die Welt in Stücke fällt.

  15. Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß.

    Fjodor M. Dostojewski

  16. Wenn etwas gewaltiger ist als das Schicksal, so ist es der Mut, der es unerschüttert trägt.

    Franz Emanuel August Geibel

  17. Möge dein Weg stets aufwärts führen, auch wenn du tiefe Täler und dunkle Schluchten zu durchwandern hast. Möge Gott persönlich dein Wegweiser sein.

  18. Enttäuschungen töten nicht und Hoffnungen lassen leben.

    George Sand

  19. Gefühllosigkeit der Trauer vorziehen, bedeutet aktive Gesundheitshemmung zu betreiben.

  20. Die Dunkelheit ist eine Morgendämmerung, die darauf wartet, geboren zu werden

    Khalil Gibran

  21. Nie verzag in deinem Mut; auf die Ebbe folgt die Flut, geht's dir schlecht: es wird wieder gut!

    Daniel Sanders

  22. Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte.

  23. Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  24. Nichts hält die wahre Hoffnung auf. Sie fliegt mit Schwalbenflügeln.

    William Shakespeare

  25. Man altert nur von fünfundzwanzig bis dreißig. Was sich bis dahin erhält, wird sich wohl auf immer erhalten.

    Christian Friedrich Hebbel

  26. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er kann das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln.

    Martin Luther King

  27. Nichts ist so hoffnungslos, dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden.

    Nicolaus Machiavelli

  28. Auf jeden Abend folgt ein Morgen

  29. Es gibt viele Dinge, die aus der Ferne gesehen schrecklich, unerträglich, ungeheuerlich erscheinen. Nähert man sich ihnen, werden sie menschlich, erträglich, vertraut. Darum ist die Furcht größer a …

    Nicolaus Machiavelli

  30. Gedanken leiten die Energien, auch wenn Du es nicht zu sehen vermagst. Lass Dich von Deinen Zielen anziehen, indem Du Großes zu unternehmen wagst!

  31. Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt a …

    Seneca

  32. Wer Singen und Lachen kann, der erschreckt sein Unglück.

    Christoph Lehmann

  33. Trimm dich! Spring mal über deinen Schatten!

  34. Jedes Kind bringt die Botschaft mit auf die Welt, dass Gott sich von den Menschen noch nicht hat entmutigen lassen.

    Rabindranath Tagore

  35. Wenn man der unbestrittene Liebling der Mutter gewesen ist, so behält man fürs Leben jenes Eroberungsgefühl, jene Zuversicht des Erfolges, die nicht selten wirklich den Erfolg nach sich zieht.

    Sigmund Freud

  36. Ich wünsche dir, dass sich nicht alles was du denkst und was du tust, in der Schnellebigkeit des Alltags verflüchtigt, sondern dass etwas von all dem bleibt und weiterwirkt, über die Grenzen dein …

  37. Wie viel Sand im Meer, wie viel Sterne oben her, wie viel Tiere in der Welt, wie viel Heller unterm Geld, in den Adern wie viel Blut, in dem Feuer wie viel Glut, wie viel Blätter in den Wäldern, …

  38. Zu neuen Ufern locket ein neuer Tag

    Johann Wolfgang von Goethe

  39. Hell Gesicht bei bösen Dingen und bei frohen still und ernst, und gar viel wirst du vollbringen, wenn du dies beizeiten lernst.

    Ernst Moritz Arndt

  40. Das Wort "Schwierigkeit" muss gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden. Weg damit!

    Georg Christoph Lichtenberg

  41. Wer Hohes ersteigen will - unten muss er beginnen. Wer Fernes erlaufen will - den ersten Schritt muss er tun.

  42. Wenn das Gute eintritt ist es durchaus sinnvoll, das noch Bessere in Betracht zu ziehen

    Christa Schyboll

  43. Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  44. Im Grunde ist jedes Unglück gerade nur so schwer, wie man es nimmt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  45. Das Jahr will sich vollenden. Du gabst dich ganz ihm hin, will sich ins Licht nun wenden, im Wandel liegt sein Sinn

  46. Wie oft ? Wie schnell ? Wie laut ? Wie viel? sei niemals Zufall oder Spiel. Wichtig, dass ein Werk gelinge, ist das rechte Maß der Dinge

  47. Zehnmal musst du lachen am Tag und heiter sein: sonst stört dich der Magen bei Nacht

    Friedrich Nietzsche

  48. Lebe! Liebe! Lache! Auf diese Weise mache dein neues Jahr zu einem Fest, das dich dein Leben feiern lässt.

  49. Blicke abwärts, um die Wurzeln zu finden. Blicke aufwärts, um die Sterne zu sehen. Blicke vorwärts, um dein Glück zu finden.

  50. Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird

  51. Fege den Staub des letzten Jahres fort und mit ihm alle unguten Gefühle.

  52. Das Licht der Sonne scheine auf deinen Fenstersims. Dein Herz sei voll Zuversicht, dass nach jedem Gewitter ein Regenbogen am Himmel steht. Der Tag sei dir freundlich, die Nacht dir wohlgesonnen. D …

  53. So ist eben das Leben seit jeher, alles gehört dazu: Leid und Trennung und Sehnsucht. Man muss es immer mit allem nehmen und alles gut und schön finden.

    Rosa Luxemburg

  54. Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  55. In ihm sei's begonnen, der Monde und Sonnen an blauen Gezelten des Himmels bewegt. Du Vater, du rate! Lenke du und wende! Herr, dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt!

    Eduard Mörike

  56. Auch im Übel liegt ein Preis, Wer ihn nur zu finden weiß.

    Albrecht von Haller

  57. Feg den Staub des letzten Jahres fort und mit ihm alle unguten Gefühle.

  58. Die Sonne bringt es an den Tag

  59. Wer der Jugend verwirrender Hitze getrotzt hat, fürchtet nicht die Kälte des Alters.

    Walter Savage Landor

  60. Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.

    Michel de Montaigne