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Sprüche über Zuversicht

421 Sprüche — Seite 4

Wenn Gewissheit fehlt und der Weg dennoch weitergegangen wird, zeigt sich die Kraft der Zuversicht. Sie ist kein naiver Optimismus, sondern eine Haltung, die trotz Unsicherheit an Möglichkeit, Sinn und gutes Gelingen festhält. Deshalb zählt dieses Thema zu den tragenden Kräften menschlicher Widerstandsfähigkeit.

In schwierigen Zeiten erweist sie sich oft als leiser als Hoffnung, aber ebenso belastbar. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Zuversicht Mut, Geduld und Vertrauen miteinander verbindet und selbst unter widrigen Umständen einen inneren Aufblick bewahren kann.

  1. Nimm die Welt von der leichten Seite, und der Geist wird frei von jeder Last sein.

    Laotse

  2. Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehl dir das Hoffen! Ein Tor ist zugetan, doch tausend sind noch offen.

    Friedrich Rückert

  3. Das Glück ist wie die Sonne. Ein wenig Schatten muss sein, wenn es dem Menschen wohl werden soll

    Otto Ludwig

  4. Denn niemand geht mit derselben Sicherheit an die Tat, mit welcher der Rat kommt, sondern Zuversicht herrscht beim Rat, Zaghaftigkeit und Halbheit bei der Tat.

    Thukydides

  5. Verlass dich auf dich

    Fred Endrikat

  6. Es gibt keine Gefahr, die größer wäre als die Kräfte, sie zu ertragen und ihr zu begegnen.

    Paul Olaf Bodding

  7. Denke, was schön ist, und fühle, was schön ist.

    Paula Modersohn-Becker

  8. Ein Optimist ist ein Kerl, der glaubt, dass das, was er erreichen will, vertagt wurde

    Kin Hubbard

  9. Hoffnung und Erinnerung sind zwei liebliche Schwestern. Erstere ist wie Morgenrot; sie lächelt lange vorher, ehe die Sonne erscheint. Letztere umspielt uns wie Abendröte, wenn auch die Sonne sch …

    Heinrich Martin

  10. Fasst frischen Mut! So lang ist keine Nacht, dass endlich nicht der helle Morgen lacht.

    William Shakespeare

  11. Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende.

  12. Wenn alle Türen geschlossen und die Fenster verdunkelt sind, darfst du nicht glauben, allein zu sein. Denn Gott ist bei dir und dein Schutzengel. Und weshalb sollten sie Licht brauchen, um zu sehe …

    Epiktet

  13. Wer aufrecht seinen Weg sucht, ist stets seinem Gewissen verantwortlich. Dem dürfen wir unsere Achtung nicht versagen, er mag mit uns oder gegen uns sein.

    Jean de la Bruyère

  14. Zur Vollendung des Menschen gehört auch der Tod; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  15. Nun legen wir alles still in Gottes ewige Hände, das Leid, den Schmerz, den Anfang und das Ende

  16. Lebensklugheit bedeutet: alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.

    Arthur Schnitzler

  17. So oft die Sonne aufersteht, erneuert sich mein Hoffen und bleibet, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    Gottfried Keller

  18. Nur wer aus jeglichem Tag sich sein Glück holt, der allein ist glücklich.

  19. Wenn ich sterben werde. Herr, ich komme zu Dir, denn ich habe in Deinem Namen den Acker bestellt. Dein ist die Saat. Ich habe diese Kerze gebildet. An dir ist es, sie anzuzünden. Ich habe diesen …

    Antoine de Saint-Exupéry

  20. Das Grün der Wiesen erfreue deine Augen, das Blau des Himmels überstrahle deinen Kummer, die Sanftheit der kommenden Nacht mache alle dunklen Gedanken unsichtbar.

  21. Die Sonne blickt mit hellem Schein so freundlich in die Welt hinein. Mach's ebenso! Sei heiter und froh!

    Johann Gottfried Herder

  22. Tue was du sollst, komme was da wolle!

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  23. Des Tages Glück, des Tages Harm, des Lebens ungewisse Ferne - wie wird dies alles klein und arm, hält man's ins Licht der Sterne!

    Ludwig Pfau

  24. "Dennoch" ist ein schönes Wort, "dennoch" heißt mein Glaube; "dennoch" sag ich fort und fort, ob ich lieg im Staube, ob ich steh auf der Höh in des Glückes Schimmer: "Dennoch!" sag ich immer.

    Claus Harms

  25. Morgenstund' hat Gold im Mund

  26. Die verdrossnen Grübler rechten: "Jeder Tag liegt zwischen zwei Nächten". Doch die heiteren Weltkinder sagen: "Jede Nacht liegt zwischen zwei Tagen"

  27. Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um: es macht uns durch kurze Fröste reifer.

    Jean Paul

  28. Es gibt nichts, das ich mir nicht vergeben könnte, und nichts, das ich nicht überwinden möchte.

    Christian Morgenstern

  29. Sei immer froh und heiter, dann geht das Leben fröhlich weiter.

  30. Zufriedenheit mit seiner Lage ist der größte und sicherste Reichtum.

    Marcus Tullius Cicero

  31. Man muss dem Schicksal in den Rachen greifen

    Ludwig van Beethoven

  32. Wohl ist es Herbst, doch warte nur ein Weilchen! Der Frühling kommt, der Himmel lacht, es steht die Welt in Veilchen

    Theodor Storm

  33. Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wieder sehen. Dann wird euer Herz sich freuen, und eure Freude wird euch niemand nehmen.

  34. Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst, sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen.

    Fjodor M. Dostojewski

  35. Nicht jeder Tag bringt Sonnenschein und Freude allerwegen, doch Gottes Liebe schaut hinein, und jeder Tag hat Segen.

  36. Man muss sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man zur Verfügung hat

    Theodor Storm

  37. Unsere Heimat aber ist der Himmel!

  38. Angst kann die Hoffnung aussperren. Der Glaube kann die Tür wieder öffnen.

  39. Wenn sich Negatives überträgt, überträgt sich auch Optimismus, Humor und gute Laune.

    Nikolaus B. Enkelmann

  40. Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

    Johann Wolfgang von Goethe

  41. Wenn man wo fremd ist, soll man zunächst einmal anklopfen

  42. Auch Glatzköpfe können eine Glückssträhne haben!

  43. In den großen Krisen des Lebens muss man immer zuerst wagen; dann kommt das Können und zuletzt das Sehen, dass es das Richtige war.

    Carl Hilty

  44. Es gibt immer wieder ein Morgen.

    Arnold Böcklin

  45. Es gibt eine Blüte auch bei Runzeln

    Apollonius von Rhodos

  46. Hunde die bellen, beißen nicht

  47. Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.

    Leonardo da Vinci

  48. Nur die Kraft, die im Erleben der Widerstände stärker wird, kann sie überwinden. Die, die sich einfach dagegen auflehnt, verbraucht sich darin

    Albert Schweitzer

  49. Die Hoffnung sieht, was noch nicht ist, aber doch werden wird.

    Charles Péguy

  50. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen und es kommt ein neuer Tag. In dem ewigen Kommen, Schwinden wie der Schmerz liegt auch das Glück …

    Theodor Fontane

  51. Verzweifle niemals. Die Tage vergehen wie das im Wind fliegende Herbstlaub, und die Tage kehren wieder mit dem reinen Himmel und der Pracht der Wälder. Aufs Neue wird jedes Samenkorn erweckt, …

  52. Ein guter Amboss fürchtet keinen Hammer

  53. Was bitter und trüb, trägt alles die Lieb.

  54. Ob ich morgen leben werde, weiß ich freilich nicht; aber wenn ich morgen lebe, dass ich morgen trinken werde, weiß ich ganz gewiss!

    Gotthold Ephraim Lessing

  55. Wer an das Glück glaubt, der hat Glück.

    Christian Friedrich Hebbel

  56. Der Mensch verzweifelt leicht, aber im Hoffen ist er doch noch größer.

    Theodor Fontane

  57. Alle Schranken sind bloß des Übersteigens wegen da.

    Novalis

  58. In düsterer Nacht macht auch das kleinste Glühwürmchen helle Freude.

  59. Geh deinen Weg und lass die Leute reden!

    Dante Alighieri

  60. Es komme, was da kommen mag! So lang du da bist, ist es Tag. Und geht es in die Welt hinaus, wo du mir bist, bin ich zuhaus. Ich seh dein liebes Angesicht, ich sehe die Schatten der Zukunft nicht …

    Theodor Storm