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Sprüche über Zufriedenheit

270 Sprüche — Seite 4

  1. Ein gutes Ding ausgekostet zu haben und nicht die Hoffnung zu hegen, ein noch besseres zu finden, das ist unvernünftig.

    Henry de Montherlant

  2. Nur unbewusste Freude ist von Wolken frei, denn wer die Schatten nur vermisst, der ruft sie schon herbei.

    Oscar Blumenthal

  3. Das Ziel des Lebens ist ein Leben im Einklang mit der Natur

    Zenon von Kition

  4. Mir ist alles einerlei. Mit Verlaub, ich bin so frei.

    Wilhelm Busch

  5. Es gibt eine Stille, in der man meint, man müsse die einzelnen Minuten hören, wie sie in den Ozean der Ewigkeit hinuntertropfen.

    Adalbert Stifter

  6. Du brauchst nur zu verzichten, dann findest du deinen Frieden.

    Antoine de Saint-Exupéry

  7. Was andre mag ergötzen, das kümmert wenig mich, sie leben in den Schätzen, in Freuden lebe ich.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  8. Unseliger ist nichts, als wenn's dir immer ist, als seist du nicht zu Haus, wo du zu Hause bist.

    Friedrich Rückert

  9. Wir haben keinen Grund, gegen unsere Welt Misstrauen zu haben, denn sie ist nicht gegen uns.

    Rainer Maria Rilke

  10. Jedes Ding hat seine Zeit.

    William Shakespeare

  11. Man hat beobachtet, dass die Nase niemals glücklicher ist, als wenn sie in anderer Leute Angelegenheiten steckt. Daraus haben einige Physiologen geschlossen, dass ihr der Geruchssinn fehle.

    Ambrose Bierce

  12. Am Abend erst schätzt man das Haus.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Die Erkenntnis der eigenen Kraft macht bescheiden.

    Paul Cezanne

  14. Bei der Arbeit recht Beginnen, beim Genießen rechter Schluss!

    Franz Emanuel August Geibel

  15. Wer nie gedarbt, ist ohne Freude reich.

    Albrecht von Haller

  16. Das Leben sähe anders aus, wenn wir, statt über die Lieblosigkeit in der Welt zu klagen, etwas gegen die Lieblosigkeit in uns selbst tun würden.

    Rainer Haak

  17. Nichts bindet den Geist so stark wie Besitz. Die Furcht vor Verlust läßt keinen Frieden, die Hoffnung auf Erwerb keine Ruhe aufkommen.

    August Strindberg

  18. Keiner will heute leben; keiner ist mit der gegenwärtigen Stunde zufrieden; alle finden, dass sie gar zu langsam vergeht.

    Jean-Jacques Rousseau

  19. Obwohl ich nicht täglich etwas zu essen habe, bin ich ziemlich fröhlich.

    Auguste Renoir

  20. Befriedigung, die ich nach außen träumte, kam nun von innen selber in mein Dach. Das Leben rächt ja stets, was es versäumte: Ich hole meine Jugendjahre nach.

    Franz Grillparzer

  21. Ein neues Frühjahr zu erleben, halte ich jedesmal für eine Gnade Gottes.

    Helmuth James Graf von Moltke

  22. Wir verschwenden unsere Zufriedenheiten und rechnen wie Geizhälse mit unseren Widerwärtigkeiten.

    Carl Ludwig Schleich

  23. Wie viel geht nicht vielen auf so langem Weg verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst die Neigung und die Fähigkeit, Einfaches zu genießen.

    Alexander von Villers

  24. Es ist so leicht, sich behaglichen Genuss zu verschaffen, dass man nur Staunen muß, wie selten er zu finden ist.

    Alexander von Villers

  25. Uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein wie die Vögel sind: Nur Zeit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  26. Nur wer ein Auge dafür hat, sieht etwas schönes und gutes in jedem Wetter, er findet Schnee, brennende Sonne, Sturm und ruhiges Wetter schön, hat alle Jahreszeiten gern und ist im Grunde damit zu …

    Vincent van Gogh

  27. Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!

    Johann Georg Adam Forster

  28. Wer am wenigsten des Morgen bedarf, der geht am heitersten dem Morgen entgegen.

    Epikur

  29. Wenig zu brauchen mag zur Zufriedenheit beitragen — vorausgesetzt, man hat die Wahl.

    Else Pannek

  30. Erfüllte Wünsche sind oft die, für deren Verwirklichung etwas getan wurde.

    Else Pannek

  31. Der Brunnen genügsamer Zufriedenheit muss in der Seele entspringen

    Samuel Johnson

  32. Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.

    Titus Maccius Plautus

  33. Ein Sonntag im Herzen ist schöner als zwanzig auf einer Landpartie

    Peter Sirius

  34. Man weiß nicht, was genug ist, bevor man weiß, was mehr als genug ist

    William Blake

  35. Seelenruhe, Heiterkeit und Zufriedenheit sind die Grundlagen allen Glücks, aller Gesundheit und des langen Lebens.

    Christoph Wilhelm Hufeland

  36. Freude liegt nicht in den Dingen. Sie liegt in uns selbst.

    Richard Wagner

  37. Freude kommt aus dem Willen, der sich abmüht, Hindernisse überwindet, triumphiert

    William Butler Yeats

  38. Gibt's kein Paradies, gibt's doch Paradiese!

    Friedrich von Bodenstedt

  39. Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener.

    Carl Hilty

  40. Niemand ist zufrieden mit seinem Stande, jeder mit seinem Verstande.

    Barthold Heinrich Brockes

  41. Ein Taler, der in deinem Beutel, wird dich vor anderen mehr erheben als zwanzig, die du ausgegeben.

    Barthold Heinrich Brockes

  42. Lasst die anderen von vergangenen Zeiten schwärmen. Ich bin froh, in diesen Zeiten zu leben!

    Ovid

  43. Meine Wünsche streifen an das Unmögliche: So habe ich ihren Flug und Zug nachsehen lernen, wie dem der Vögel in der blauen Luft.

    Adele Schopenhauer

  44. Die wahre Lust besteht darin, dass die Seele sich in einem Zustand der Ruhe und Heiterkeit befindet.

    Diogenes von Apollonia

  45. Die menschliche Zufriedenheit oder Unzufriedenheit hängt zum großen Teile von der Weltanschauung ab.

    Peter Rosegger

  46. Hast du ein zufriedenes Herz, so ist's genug, um froh zu sein.

    Titus Maccius Plautus

  47. Genießen wir, was uns der Tag beschert! Wer weiß, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.

    Hafis

  48. Nur die Arbeit, und zwar die uneigennützige Arbeit für ein ideales Ziel gibt dauernde Befriedigung.

    Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz

  49. Der ist ein Glücklicher, der, wenn er sich zur Ruhe niederlegt, sich darauf freut, wieder aufzuwachen.

    Richard Rothe

  50. Über die Vergangenheit können wir heulen; ändern können wir sie nicht!

    Nikolaus B. Enkelmann

  51. Der Mensch ist nicht abhängig von Erbanlagen. Das sind Ausreden, um mit Anstand faul zu sein.

    Nikolaus B. Enkelmann

  52. Alles, worauf es ankommt, ist, eins zu sein mit ihm; ein Geschöpf zu sein in seinem Haus, im Haus des Lebens.

    David Herbert Lawrence

  53. Die Menschen streben nach Dingen, die sie nicht brauchen, und vernachlässigen ihre wahren Segnungen: das Geschenk ihrer Sinne, die wir mit Fug und Recht unser eigen nennen können.

    Mary Wortley Montagu

  54. Der Himmel auf Erden wird durch die rechte Einstellung zu den Kleinigkeiten des Alltags geschaffen.

    Prentice Mulford

  55. Es ist aber Naturgesetz, dass das Herz nicht ruht, bis es ans Ziel seiner Wünsche gelangt ist.

    Francesco Petrarca

  56. Lasst es euch nur inwendig gut gehen, so läuft das Auswendige von selber gut hinten nach.

    Hermann Stehr

  57. Wie gut man's hat, ist schwerer zu erkennen, als wie gut man's hatte.

    Otto Weiss

  58. Der Mensch braucht wenig und auch das nicht lang.

    Edward Young

  59. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch kommen mag, das Blühen will nicht enden.

    Ludwig Uhland

  60. Welch ein Glück, dass jede rechte Erinnerung zur Verinnerung wird

    Theodor Toeche-Mittler