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Sprüche über Zufriedenheit

270 Sprüche — Seite 3

  1. Wenn du weise bist, lebe wie du kannst, wenn du nicht so leben kannst, wie du willst.

    Baltasar Gracián y Morales

  2. Der Genuss des Schönsten vermag nicht zu befriedigen, wenn ich ihn allein für mich haben soll.

    Adolf Friedrich von Schack

  3. Klage nicht, dass dir im Leben ward vereitelt manches Hoffen. Hat, was du gefürchtet eben, doch auch meist dich nicht betroffen.

    Friedrich Rückert

  4. Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gibt als ein Jahr gleichmäßig und einförmig dahinziehenden Lebens.

    Christian Morgenstern

  5. Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.

    Jean Paul

  6. Das beste immer ist, man verfahre mit Wahrheit und Einfachheit.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  7. Beredsamkeit ist die Kunst, so von den Dingen zu sprechen, dass jedermann gern zuhört

    Blaise Pascal

  8. Zur Lebenskunst gehört es, sich stets mit den richtigen Leuten zu vergleichen - im Glück wie im Unglück

    John Steinbeck

  9. Die Erinnerung jeder überstandenen Not ist eine Schwester der Freude.

    Ludwig Börne

  10. Theoretisch sind wir alle entschlossen, das Leben zu genießen, aber die Praxis ist schwierig.

    Charles Lamb

  11. Schöner als der vollste Besitz ist die Erwartung des Glücks.

    Franz Emanuel August Geibel

  12. Es ist nichts schwerer, als mit sich selbst Geduld haben - seine eigne Schwachheit zu tragen.

    Novalis

  13. Mit Fleiß, mit Mut und festem Willen läßt jeder Wunsch sich endlich stillen.

    Novalis

  14. Das Haus, die Heimat, die Beschränkung, die sind das Glück und sind die Welt.

    Theodor Fontane

  15. Die meisten Menschen sind unzufrieden, weil die wenigsten wissen, dass der Abstand zwischen Eins und Nichts größer ist als der zwischen Eins und Tausend.

    Ludwig Börne

  16. Es ist eine Hauptsache, das zu Hause zu haben, was man außer dem Hause selten findet: Freude

    Christian Friedrich Hebbel

  17. Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

    Sören Kierkegaard

  18. Das Dasein ist köstlich, man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.

    Peter Rosegger

  19. Die Zeit bringt Rat. Erwartet in Geduld. Man muss dem Augenblick auch was vertrauen.

    Friedrich von Schiller

  20. Habe Geduld in allen Dingen, vor allem aber mit dir selbst.

    Franz von Sales

  21. Muttersprache, Mutterlaut! Wie so wonnesam, so traut

    Max von Schenkendorf

  22. O Sonnenschein! O Sonnenschein! Wie scheinst du mir ins Herz hinein.

    Robert Schumann

  23. Es ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.

    Benjamin Franklin

  24. Gott, was ist Glück! Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen - das ist schon viel!

    Theodor Fontane

  25. Wer seine Wünsche noch zähmen kann, ist reich genug

    Voltaire

  26. Das Wort: Wir sind zufrieden! Macht uns're Weisheit aus. Wir seufzen doch hienieden Vom Glück nicht viel heraus.

    August Friedrich Langbein

  27. Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen; nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit.

    Leo Tolstoi

  28. Mancher hat im Leben viel Glück gehabt und ist doch niemals glücklich gewesen.

    Johann Gottfried Herder

  29. Am freiesten wird der sein, der am wenigsten Bedürfnisse hat.

    Hans Thoma

  30. Wenn es auch düstere Tage in meinem Leben gab, würde ich doch nicht wollen, dass man mich zu den Unglücklichen zählt.

    Vincent van Gogh

  31. Ergebung in sein Schicksal ist die erste Forderung der Natur an den Menschen.

    Friedrich Maximilian von Klinger

  32. Das Brot der Heimat nimmt kein Ende, und die davon essen, bekommen goldene Herzen voll Fröhlichkeit und Güte.

    Hermann Stehr

  33. Alle Vergnügungen auf jede Weise genießen zu wollen, ist unvernünftig. Alle Vergnügungen ganz vermeiden zu wollen, ist gefühllos.

    Plutarch

  34. Derjenige, der seinen Durst gestillt hat, kehrt der Quelle den Rücken zu.

    Baltasar Gracián y Morales

  35. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Menschen gibt, der nicht immer neue Bedürfnisse hat.

    Ludwig Erhard

  36. Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen

    Wilhelm Busch

  37. Das Gute, das man hat, nimmt man als selbstverständlich hin, nd von dem, was einem fehlt, macht man mehr, als man bei richtiger und dankbarer Betrachtung daraus machen sollte.

    Theodor Fontane

  38. Nicht das Schönste auf der Welt soll dir gefallen, sondern, was dir wohl gefällt, sei dir das Schönste von allem.

    Friedrich Rückert

  39. Die wahre Ruhe der Gemüter ist Tugend und Genügsamkeit

    Christian Fürchtegott Gellert

  40. Der nützlichste Mensch in der nützlichsten Welt würde ewig unbefriedigt bleiben, wenn immer nur für seine Bequemlichkeit gesorgt würde.

    Ralph Waldo Emerson

  41. Das Wunder dieses Ortes ist Einklang: Erde und Wolke, Ferne und Nähe, Tag und Traum, hier sind sie eins

    Hugo von Hofmannsthal

  42. Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht gegen die Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

    Immanuel Kant

  43. Nur arbeitsame Menschen sind aus sich heraus fröhlich, friedfertig und gut

    Berthold Auerbach

  44. Zufriedenheit ist der Stein der Weisen. Zufriedenheit wandelt in Gold, was immer sie berührt.

    Benjamin Franklin

  45. Kein kluger Mensch hat jemals gewünscht, jünger zu sein.

    Jonathan Swift

  46. Geld ist eine Wohltat, die wir genießen, indem wir uns von ihr trennen.

    Ambrose Bierce

  47. Niemand ist reich, der das, was er hat, nicht von der Erde mit fortnehmen kann.

    Augustinus

  48. Nur was ich selbst hervorgebracht und immer wieder aufs Neue mir erwerbe, ist für mich Besitz.

    Friedrich Schleiermacher

  49. Unzufriedenheit ist Verlangen nach sinnvoller Änderung.

    Else Pannek

  50. Die Menschen, die nach Ruhe suchen, die finden Ruhe nimmermehr, weil sie die Ruhe, die sie suchen, in Eile jagen vor sich her

    Wilhelm Müller

  51. Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt.

    Martial

  52. Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  53. Lass dich nicht stören, was auch äußerlich geschehe, in des inneren Lebens Fülle und Freude!

    Friedrich Schleiermacher

  54. Die Weisesten merken höchstens nur, wie das Schicksal sie leitet und sind es zufrieden.

    Johann Georg Adam Forster

  55. Mäßigung und freiwillige Enthaltsamkeit sind das sicherste Verwahrungsmittel gegen Überdruß und Erschlaffung.

    Christoph Martin Wieland

  56. Innere Freude und Genugtuung sind süßer und beständiger als alle lärmenden Vergnügungen dieser Welt, die müde machen und nichts als eine schreckliche Leere zurücklassen.

    Maria Theresia von Österreich

  57. Ich bereue nichts, ich überdenke nichts, ich genieße alles.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  58. Leib und Seele in Harmonie find'st im Grab du, vorher nie.

    Conrad Ferdinand Meyer

  59. Frieden im Herzen bringt Frieden in die Welt

    Theodor Toeche-Mittler

  60. Sei mit dir nie zufrieden, außer etwa episodisch, so dass deine Zufriedenheit nur dazu dient, dich zu neuer Unzufriedenheit zu stärken.

    Christian Morgenstern