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Sprüche über Vertrauen

261 Sprüche — Seite 4

Ohne Vertrauen bleibt selbst Nähe unsicher und jedes Miteinander brüchig. Es ist die Bereitschaft, sich dem anderen zu öffnen, ohne völlige Kontrolle zu behalten, und macht damit Beziehungen erst wirklich lebendig. Deshalb gehört dieses Thema zu den kostbarsten und zugleich verletzlichsten Kräften des menschlichen Lebens.

Sein Wert zeigt sich besonders dort, wo Enttäuschung möglich wäre und dennoch Zuversicht gewagt wird. Vertrauen wächst langsam, bewährt sich im Alltag und kann durch Verlässlichkeit stärker werden als durch jedes große Versprechen.

  1. Selbstvertrauen ist Vertrauen auf Gott: er wird mich doch nicht stecken lassen.

    Bettina von Arnim

  2. Viele gute, liebe, treue Freunde hast du heute sicherlich und gewinnst dir täglich neue, doch dein bester Freund bin ich!

  3. Das Vertrauen ist etwas so Schönes, dass selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Das schönste an einer Partnerschaft ist nicht die ausgestreckte Hand, das freundliche Lächeln oder der menschliche Kontakt, sondern das erhabene Gefühl, jemanden zu haben, der an einen glaubt.

    Ralph Waldo Emerson

  5. Kurze Besuche verlängern die Freundschaft

  6. Freundschaft ist das edelste Gefühl, dessen ein Menschenherz fähig ist.

    Carl Hilty

  7. Dem es wohl ergeht, der hat manchen Freund

  8. Gleicher Sinn und gleiche Herzen, gleiche Freuden, gleiche Schmerzen: sind sie nicht der Freundschaft Band, welches ewig hat Bestand?

  9. Das Pferd beim Zaume, den Mann beim Wort.

  10. Ernte heute und vertraue so wenig auf morgen wie nur möglich.

    Horaz

  11. Eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass Maria demjenigen ihre Hilfe versagt, der sie um Hilfe bittet und auf sie sein Vertrauen setzt.

    Johannes Bonaventura

  12. Krieg ist ewig zwischen List und Argwohn; nur zwischen Glauben und Vertrauen ist Friede.

    Friedrich von Schiller

  13. Vertraue Allah, aber binde das Kamel fester an.

  14. Einen Franken soll man sich zum Freund, aber nicht zum Nachbar wünschen.

  15. Immer wird uns das Vertrauen eines der größten und beglückensten Geschenke menschlichen Zusammenlebens bleiben.

    Dietrich Bonhoeffer

  16. Im Unglück erst bewährt sich Männerkraft, und Freundestreue prüft man erst im Sturm.

    Theodor Körner

  17. Menschen, die sich überall zu Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel Vertrauen.

    George Bernard Shaw

  18. Gleich und gleich gesellt sich gern

  19. Zu einer guten Ehe gehören Liebe und Vertrauen, gegenseitige Ergänzung, weitgehende gegenseitige Rücksichtnahme und vor allem unbedingte Treue.

    Ernst Thälmann

  20. Solange du nicht in mein Herz siehst und ich nicht in dein Herz blicke, herrscht Nacht.

    Augustinus

  21. Viel Freunde und wenig Nothelfer

  22. Ach wie schön, wenn so zwei Menschen walten, miteinander leben und veralten; Jugend, unverloren, wird umschweben die Genossen, die zusammen leben.

    Jean Paul

  23. Was man einem treuen Diener gibt, ist alles zuwenig, was man einem untreuen gibt, alles zuviel.

  24. Kannst du eigentlich ermessen, welch ein guter Freund du mir? Solltest du das je vergessen, wär das gar nicht nett von dir!

  25. Den Freund zu erkennen, musst du erst ein Scheffel Salz mit ihm gegessen haben

  26. Ohne Bruder kann man leben, nicht ohne Freund

  27. Dem Beichtvater, Arzt und Advokaten darf man nichts verschweigen.

  28. Mit der Schule, Hetz und Qual wird es bald zu Ende gehen. Halte hoch das Ideal: Echte Freundschaft muss bestehen!

  29. Autorität wie Vertrauen werden durch nichts mehr erschüttert als durch das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden

    Theodor Storm

  30. Nichts schmeichelt mehr unserm Stolz als das Vertrauen der Großen, weil wir es für eine Wirkung unseres Verdienstes halten. Wir vergessen, dass es sehr oft aus Eitelkeit oder aus dem Unvermögen entspr …

    François de la Rochefoucauld

  31. Frieden ist nicht Abwesenheit vom Krieg; Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit.

    Baruch de Spinoza

  32. Unsere Freundschaft hält schon lang, jetzt zeig ich's hier im Album an. Du bist für mich ein toller Typ, drum hab ich dich so richtig lieb.

  33. Reich und arm sind ein untrüglich Maß, wer dein Freund ist und auf wen Verlass.

  34. Freunde sind gut, aber wehe dem, der ihrer bedarf in der Not

  35. Für Geheimnis und anvertrautes Gut gelten die gleichen Regeln.

    Nicolas Chamfort

  36. Kinder brauchen viel Liebe und Beispiel und sehr wenig Religionslehre.

    Carl Hilty

  37. Wie Wolken, die sich am Himmel türmen, möge dein Vertrauen in die Schöpfung wachsen. Daraus möge sich das Gelingen für alle deine Pläne und für alle deine Wege ergiessen.

  38. Geld verloren, nichts verloren. Vertrauen verloren, alles verloren

    Robert Bosch

  39. Wenn du einst mit rosigen Wangen und mit feingelocktem Haar und vom Schleier reich umfangen hintrittst vor den Traualtar, dann gedenke, liebe ..... an die frühere Jugendzeit, als wir oft beisammen …

  40. Ich hatte mich drauf verlassen wie der Bock auf die Hörner.

  41. Der Katze, die den Spieß leckt, vertrau den Braten nicht.

  42. Dem Meister vom Handwerk soll man glauben.

  43. Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet, Ist reicher als die Mutterhand, die segnet.

    Anastasius Grün

  44. Bin ich meinem Amte in der Tat nicht gewachsen, so ist der Chef zu tadeln, der es mir anvertraut.

    Friedrich von Schiller

  45. Man traue keinem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden lässt.

    Edward Gibbon

  46. Eins nur ist zu geben mir geblieben und dies einzige biet' ich Dir an: Eine Seele, die dich innig lieben und Dir Freundschaft geben kann.

    Franz Grillparzer

  47. Eine Aufforderung zum blinden Vertrauen öffnet die Augen — früher oder später.

    Else Pannek

  48. Schon verloschen sind die Stunden, hingeschwunden Schmerz und Glück; fühl es vor: Du wirst gesunden! Traue neuem Tagesblick!

    Johann Wolfgang von Goethe

  49. Ein Garten ist ein grossartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit; er lehrt uns Fleiss und Sparsamkeit; und vor allem lehrt er vollkommenes Vertrauen.

    Gertrude Jekyll

  50. Die größte Stärke des Menschen ist seine Hoffnung. Vertraue in deine Zukunft.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  51. Wem ich vertraue, dessen Gewissheit seiner selbst ist mir die Gewissheit meiner selbst

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  52. Der aber ist der Beste, der der Hoffnung vertraut allzeit! Verzagtheit kennt der Feige nur

    Euripides

  53. Tue den Menschen die Ehre an, ihnen zu vertrauen, dass sie an das Gute glauben, und du wirst sehen, welche Wunder das tut.

    Richard Rothe

  54. Vertraue deinen Freunden! Deine guten Taten sind bei ihnen vor Indiskretionen völlig sicher.

    Karl-Heinz Karius

  55. Unbedingt traut nur der seiner Menschenkenntnis, der keine hat.

    Otto Weiss

  56. Gewisse Wünsche darf man vor jedem aussprechen, nur nicht vor dem, der sie erfüllen könnte.

    Otto Weiss

  57. Wer hätte es nicht schon erfahren, wie sehr man sich erleichtert fühlen kann durch eine vertrauliche Aussprache, die man nachher bereut.

    Otto Weiss

  58. Es gibt ein unbeschränktes Vertrauen, dessen Grenzen genau festzustellen sind.

    Otto Weiss

  59. Die Vertrauensseligen der Gegenwart sind die Misstrauischen der Zukunft.

    Otto Weiss

  60. Großen Herren und schönen Frauen, soll man gern dienen und wenig trauen.

    Georg Rollenhagen