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Sprüche über Vertrauen

261 Sprüche — Seite 3

Ohne Vertrauen bleibt selbst Nähe unsicher und jedes Miteinander brüchig. Es ist die Bereitschaft, sich dem anderen zu öffnen, ohne völlige Kontrolle zu behalten, und macht damit Beziehungen erst wirklich lebendig. Deshalb gehört dieses Thema zu den kostbarsten und zugleich verletzlichsten Kräften des menschlichen Lebens.

Sein Wert zeigt sich besonders dort, wo Enttäuschung möglich wäre und dennoch Zuversicht gewagt wird. Vertrauen wächst langsam, bewährt sich im Alltag und kann durch Verlässlichkeit stärker werden als durch jedes große Versprechen.

  1. Ei, was kümmern uns Sturm und Wind, wenn wir in Liebe beisammen sind.

  2. Vertrauen ist für alle Unternehmungen das große Betriebskapital, ohne welches kein nützliches Werk auskommen kann

    Albert Schweitzer

  3. Die Sonne scheint nicht Tag und Nacht, das ist recht gut - ist wohl bedacht! Auch Glück wird niemals ewig sein, es geht ihm wie dem Sonnenschein. So mancher muss sich eingestehen: Ich hab's geha …

  4. Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht

    Friedrich Vischer

  5. Freundschaft ist Liebe mit Verständnis.

  6. Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.

    Konrad Adenauer

  7. Güte in den Worten erzeugt Vertrauen, Güte im Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe.

    Laotse

  8. Mein Sprüchlein heißt: Auf Gott vertrau, arbeite brav und leb genau!

    Gottfried August Bürger

  9. Steht ein Freund dir liebreich noch zur Seite, reich ihm brüderlich die treue Hand. Oh, dann winkt dir noch ein Stern der Freude und umglänzt das sanft geschlossene Band. Hoffend darfst du in die …

  10. Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.

    Epikur

  11. Hoffnung ist nichts anderes als das Vertrauen auf die Endlosigkeit der göttlichen Liebe.

    Charles de Foucauld

  12. Bevor man eine Leiter besteigt, sollte man sich vergewissern, ob sie an der richtigen Wand lehnt.

  13. Nichts macht die Menschen vertrauter und gegen einander gutgesinnter als gemeinschaftliche Verleumdung eines Dritten.

    Jean Paul

  14. Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.

    H. L. Mencken

  15. Frauen misstrauen Männern im Allgemeinen zu sehr und im Besonderen zu wenig.

    Gustave Flaubert

  16. Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann; du kannst selbst gegen die, welche dir nicht gefallen, verbindlich und höflich sein, ohne falsch und …

    Helmuth James Graf von Moltke

  17. Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg

    Henry Ford

  18. Einem trauen ist genug, keinem trauen ist nicht klug; doch ist's besser, keinem trauen als auf gar zu viele bauen.

    Friedrich von Logau

  19. Die Liebe zwischen zwei Menschen lebt von den schönen Augenblicken. Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten, die beide gemeinsam bewältigen.

    Rainer Haak

  20. Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.

    Anselm Feuerbach

  21. Die Lieb umfaßt des Menschen volles Leben, sie ist sein Kerker und sein Himmelreich. Wer sich in Demut liebend hingegeben, der dient und herrscht zugleich.

    Adelbert von Chamisso

  22. Die reine Freundschaft reiner Herzen geht Hand in Hand in Freud und Schmerzen, kein Glück, kein Missgeschick trennt sie.

    Johann Kaspar Lavater

  23. Eine Familie, die leiblich und geistig vereint ist, gehört zu den seltenen Ausnahmen.

    Honoré de Balzac

  24. Das Vertrauen junger Menschen erwirbt man am sichersten dadurch, dass man nicht der Vater ist.

    Henry de Montherlant

  25. Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.

    Immanuel Kant

  26. Heimat finden wir überall da, wo Menschen sind, denen wir vertrauen können und die uns vertrauen.

    Rainer Haak

  27. Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  28. Was der Freund bekommt, ist unverloren

  29. Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  30. Zu wenig und zu viel Vertrauen sind Nachbarskinder.

    Wilhelm Busch

  31. Mit Bekannten können wir ein Kaiserreich füllen, aber wirklich gute Freunde können nur wenige sein.

  32. Freundschaft ist der einzige Klebstoff, der die Welt zusammenhält.

    Woodrow Wilson

  33. Es muß Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wissens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verläßt.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  34. Sorgsame Pflichterfüllung in allen Belangen ist das sicherste Mittel, der beständig fortdauernden Zärtlichkeit seiner Ehehälfte gewiss zu sein.

    Adolph Freiherr von Knigge

  35. Wenn der Mensch nur erst so weit wäre, seinem eigenen Genie zu trauen!

    Bettina von Arnim

  36. Siedet der Topf, so blüht die Freundschaft

  37. Wenn das Lob der Freunde immer ein sehr zweideutiges bleibt, so darf man dagegen dem Neid der Feinde vertrauen

    Carl Leberecht Immermann

  38. Es gibt keine wichtigere Sorge in der Schule als die, den Geist der Wahrheit und des Vertrauens in ihren Räumen zu erhalten. Er will aber nur wohnen, wo zugleich der Geist der Freiheit wohnt.

    Friedrich Paulsen

  39. Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.

  40. Wahre Freunde sind eine sichere Zuflucht.

    Aristoteles

  41. Wer dem Leben vertraut, wird auch in dunklen Stunden Zeichen der Hoffnung sehen.

    Rainer Haak

  42. Kein Kleid steht einer Frau besser als Schweigen

  43. Freundschaft ist wie Wein: je älter desto besser

  44. Die Dinge, die uns einmal vertraut gewesen sind, werden es uns leicht wieder, und diese Leichtigkeit zusammen mit der Erinnerung macht sie uns teuer, ohne dass wir wissen warum.

    Alfred de Musset

  45. Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird.

    Bertolt Brecht

  46. Man kann auf viele Leute verzichten, aber man braucht einfach einen Freund.

  47. Im Berufs- und Familienleben ist das gegenseitige Vertrauen die wichtigste Voraussetzung.

  48. Nichts kann einen Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.

    Karl Gustav Adolf von Harnack

  49. Oh Schwesterherz, ich schreibe fein, in dein Poesiealbum mich ein. Auch wenn wir uns mal zoffen und streiten, du hast auch deine guten Seiten! Ich hoffe, wenn die Jahre vergehen, wir immer noch …

  50. Aus Vertraulichkeit entsteht die zarteste Freundschaft und der stärkste Hass.

    Antoine de Rivarol

  51. Die bestverschlossene Tür ist die, welche man offenlassen kann.

  52. Man muss keinem Menschen trauen, der bei seinen Versicherungen die Hand aufs Herz legt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  53. Die Zeit bringt Rat. Erwart's in Geduld! Man muss dem Augenblick auch was vertraun.

    Friedrich von Schiller

  54. Zu vertrauen ist gut, nicht zu vertrauen ist besser.

    Giuseppe Verdi

  55. Gut ist der Freunde Rat, aber ihn nicht brauchen ist besser

  56. Die Einsamkeit ist der vertraute Umgang mit sich selbst.

    Robert Schumann

  57. Mit Misstrauen täuscht man sich viel mehr in den Menschen als mit Vertrauen.

    Richard Rothe

  58. Empfindlich ist das Auge des Freundes, ein Sandkorn verletzt es.

  59. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

    Antoine de Saint-Exupéry

  60. Nie soll der Freundschaft hoher Preis bloß auf der Zunge spielen. Ein Freund muß ihn durch regen Fleiß und durch Verdienste fühlen. Er muss vom Eigennutze rein ihm seine ganze Seele weihn.