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Sprüche über Ruhe

440 Sprüche — Seite 6

In einer lauten und beschleunigten Welt wirkt Ruhe fast wie ein verlorenes Gut. Sie ist weit mehr als Schweigen oder Stillstand, denn in ihr sammeln sich Klarheit, Selbstbeherrschung und die Möglichkeit, wieder bei sich selbst anzukommen. Deshalb gehört dieses Thema zu den stillen Voraussetzungen eines geordneten Lebens.

Echte Ruhe erzwingt sich nicht, sondern entsteht, wenn die Ansprüche einen Moment pausieren und der Blick nach innen Raum gewinnt. Wer sie kennt, weiß, dass in ihr nicht Leere wartet, sondern jene Klarheit, die das Wesentliche vom Flüchtigen trennt – still, aber scharf.

  1. Es gab keine Sterne, keine Erde, keine Zeit, keine Hindernisse, keine Veränderung, nichts Gutes oder Schlechtes, nur Stille ....

    Lord Byron

  2. Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.

    Wilhelm Busch

  3. Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

  4. Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, daß du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du siehst ein, daß dei …

  5. Gesegnet sei die Stille! Denn in ihr wirst du mich reden hören

    Khalil Gibran

  6. Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.

    Jonathan Swift

  7. Wer nicht gerne arbeitet, hat bald Feierabend gemacht.

  8. Wenn der Hund hofiert, kann er nicht bellen.

  9. Man ruht nicht still im Glücke, solang man rastlos wallt; die Welt ist eine Brücke und nicht ein Aufenthalt.

    Hieronymus Lorm

  10. Nur die Ruhe in der Bewegung hält die Welt und macht den Mann.

    Gottfried Keller

  11. Keine Ruh bei Tag und Nacht, Nichts, was mir Vergnügen macht, Schmale Kost und wenig Geld, Das ertrage, wem's gefällt.

    Lorenzo da Ponte

  12. Zu jeder Zeit geht unter, was niedrig ist und faul. Stillschweigend schafft der Meister, der Stümper braucht das Maul.

    Carl Spitteler

  13. Der Weg zur Ruhe geht durch das Gebiet der allumfassenden Tätigkeit

    Novalis

  14. Ob wir wachen oder schlafen, nie sollten wir uns durch etwas anderes lenken lassen, als durch die Klarheit unserer Vernunft.

    René Descartes

  15. Ruhig in der Freude und ruhig im Schmerz und im Kummer ist der wahrhafte Mensch

    Johannes Brahms

  16. Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebenden ist es abscheulich

    Georg Christoph Lichtenberg

  17. Besonnenheit ist die Vernunft der Politik.

    Leon Gambetta

  18. Musik ist die Ruhe zwischen den Anmerkungen.

    Claude Debussy

  19. Erst in der Ruhe kommt der Mensch zu sich, wird sich seiner selbst bewusst und zum Meister seines Schicksals.

    Nikolaus B. Enkelmann

  20. Die beste Frau ist die, von der man am wenigsten spricht.

    Thukydides

  21. Der Moment der wirklichen Ruhe ist nicht der, wo du schläfst, sondern der, wo dein Gewissen schläft.

    Polybios Dimitrakopoulos

  22. Entspanne Dich. Lass Dich gehen. Ausser einigen wenigen Ausnahmen ist nichts so wichtig, wie es zuerst scheint.

  23. In jedem Fall an jedem Ort wirkt Ruhe wie ein Zauberwort!

  24. Niemand kann sich in seinem eigenen Schatten ausruhen.

  25. Die beste Frau ist die, die am wenigsten spricht.

    Perikles

  26. Stille haben wir von Natur aus im Herzen. Wir müssen nur unser Herz öffnen.

  27. Wir setzen uns mit Tränen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanft, sanfte Ruh!

    Johann Sebastian Bach

  28. Ein Bußgeld für jeden, der sich Gedanken über das Leben macht. Lasst doch das Leben endlich in Ruhe!

    Jules Renard

  29. Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente, und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.

    Sarah Bernhardt

  30. Die Bäume, die Blumen, die Kräuter, sie wachsen in der Stille. Die Sterne, die Sonne, der Mond, sie bewegen sich in der Stille. Die Stille gibt uns eine neue Sicht der Dinge.

    Mutter Theresa

  31. Wenn man schlafen geht, soll man die Sorgen in die Schuhe stecken

  32. Arbeit, Müßigkeit und Ruh schließt dem Arzt die Türe zu

  33. Erhebt euch von der Erde, ihr Schläfer aus der Ruh.

    Max von Schenkendorf

  34. Der vollkommene Weltmann wäre der, welcher nie in Unschlüssigkeit stockte und nie in Übereilung geriete.

    Arthur Schopenhauer

  35. Nachdenken enthält eine unerschöpfliche Quelle von Trost und Beruhigung.

    Novalis

  36. Schweigen ist der schönste Schmuck der Frauen.

    Solon

  37. In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.

    Seneca

  38. Es ist manchmal ein gutes Mittel, die notwendige Einsamkeit zu sichern, damit man sich auf etwas konzentrieren kann, was man tiefer erforschen will.

    Vincent van Gogh

  39. Die Schmerzen, die Sorgen, sind Gefährtinnen der Nacht, die Unruhe ist ihre Tochter, trotz aller Stille.

    Paul Keller

  40. Mensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, dass es nach Vernunftgesetzen handeln soll.

    Oscar Wilde

  41. Die Übertreibung ist eine Wahrheit, welche die Ruhe verloren hat.

    Khalil Gibran

  42. Still sitzend, nichts tuend, kommt der Frühling, und das Gras wächst von allein

  43. Es gibt eine Stille, in der man meint, man müsse die einzelnen Minuten hören, wie sie in den Ozean der Ewigkeit hinuntertropfen.

    Adalbert Stifter

  44. Ein Hauptstudium der Jugend sollte sein, die Einsamkeit ertragen zu lernen, weil sie eine Quelle des Glückes und der Gemütsruhe ist.

    Arthur Schopenhauer

  45. Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.

    Christian Morgenstern

  46. Stimmung ist Schweigen in Gefühlen, die man nicht hat

    Oscar Wilde

  47. Komm zu dir selbst, komm zur Ruhe. In der Stille wohnt die Freude, die im Stress verlorenging

  48. Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt.

    Théodore Simon Jouffroy

  49. Die höchste Krone des Helden ist die Besonnenheit mitten in Stürmen der Gegenwart

    Jean Paul

  50. Vom zu vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren.

  51. Geh in den Garten und höre auf die Stille zwischen den Geräuschen: Dies ist die wahre Musik der Natur.

  52. Der Segen der Erde, der guten, der reichen Erde sei für dich da! Weich sei die Erde dir, wenn du auf ihr ruhst, müde am Ende des Tages, und leicht ruhe die Erde auf dir am Ende des Lebens, dass d …

  53. An sich ist Müßiggang nicht Wurzel allen Übels, sondern ist, im Gegenteil, ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.

    Sören Kierkegaard

  54. Treibe bei der Arbeit, aber nicht beim Essen.

  55. Eine Frau braucht Ruhe und ein Heim.

    John Knittel

  56. Eine schweigsame Frau ist ein Geschenk Gottes.

  57. Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns genug Zeit nehmen.

    John Donne

  58. Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste. Keines sollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses

    Johann Wolfgang von Goethe

  59. Die Ehe ist eine Institution, in der der Mann in Ruhe sein Bier trinken kann, während die Frau den Rasen mäht.

  60. Man kann einen seligen, seligsten Tag haben, ohne etwas anderes dazu zu gebrauchen als blauen Himmel und grüne Erde.

    Aristoteles