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Sprüche über Menschlichkeit

288 Sprüche — Seite 4

Was einen Menschen wirklich groß macht, zeigt sich selten in Macht oder Glanz, sondern in Menschlichkeit. Sie lebt in Mitgefühl, Güte, Aufmerksamkeit und der Fähigkeit, dem anderen nicht als Mittel, sondern als Wesen mit Würde zu begegnen. Darum besitzt dieses Thema eine stille, aber tiefreichende moralische Kraft.

Besonders sichtbar wird sie dort, wo Hilfe möglich wäre und dennoch nicht gefordert werden muss. Menschlichkeit bewährt sich in Haltung und Handlung zugleich und erinnert daran, dass das Herz oft weiter reicht als bloße Vernunft.

  1. Man hat nur dann ein Herz, wenn man es hat für andere

    Christian Friedrich Hebbel

  2. Nichts kommt einem doch teurer in der Welt zu stehen als die Humanität.

    Georg Büchner

  3. Neid zu fühlen ist menschlich, Schadenfreude zu genießen teuflisch

    Arthur Schopenhauer

  4. Einem Menschen die Hand hinstrecken, heißt, ihn retten.

    Honoré de Balzac

  5. Nächstenliebe ist die einzig mögliche Realpolitik

    Fridtjof Nansen

  6. Glücklich zu sein ist eines der besten Mittel, ein guter Mensch zu werden.

    Eugene O'Neill

  7. Die Liebe ist das Wohlgefallen am Guten; das Gute ist der einzige Grund der Liebe. Lieben heißt: jemandem Gutes tun wollen.

    Thomas von Aquin

  8. Hab' all die Tag kein gut getan, hab's auch noch nicht im Sinn; Die ganze Freundschaft weiß es ja, dass ich ein Unkraut bin.

    Joseph Victor von Scheffel

  9. Ich habe noch nie gelesen, dass einer verlassen worden sei, welcher gern Werke der Nächstenliebe ausgeübt hat

    Hieronymus

  10. Nur der Mensch hat ein Herz, der es auch für seine Mitmenschen hat.

    Maxim Gorki

  11. Wer sich viel über Undankbarkeit beschwert, ist ein Taugenichts, der niemals aus Menschlichkeit, sondern aus Eigennutz anderen gedient hat.

    Heinrich von Kleist

  12. Geborgenheit — ist wie ein Mantel aus menschlicher Wärme.

    Else Pannek

  13. Liebe ist eine Frucht, die immer Saison hat, und jeder kann davon pflücken, soviel er will.

    Mutter Theresa

  14. Die schlechten Menschen gewinnen, wenn man sie genauer kennen lernt; die guten verlieren

    Immanuel Kant

  15. Die Bibel gebietet uns, unsere Nächsten zu lieben und auch unsere Feinde zu lieben, wahrscheinlich deshalb, weil es in der Regel dieselben Leute sind.

    Gilbert Keith Chesterton

  16. Liebenswürdigkeit, Nachsicht und Rücksicht sind die Schlüssel zum Menschenherzen.

    Don Bosco

  17. Wenn man alle Treue, Liebe, Huld und Zärtlichkeit der Eltern, Kinder, Ehegatten, Verwandten, Freunde und all derer, die einander Gutes tun, zusammengießen könnte, so wäre es kein Tröpflein gegen das M …

    Johann Albrecht Bengel

  18. Die Gesellschaft braucht eine strenge Justiz; darin liegt die Humanität des Staates; alles andere ist Humanität der Opernbühne.

    Napoleon

  19. Das Menschliche ist unsere letzte Entschuldigung, unsere erste Rechtfertigung sollte es sein.

    Martin Kessel

  20. Bei den meisten Erfolgsmenschen ist der Erfolg größer als die Menschlichkeit.

    Daphne du Maurier

  21. Alles Gute auf der Welt entsteht nur, wenn einer mehr tut als er muss.

  22. Jeder muss sich entscheiden, ob er im Licht der Nächstenliebe oder im Dunkel der Eigensucht leben will

    Martin Luther King

  23. Man soll über die Liebe nicht sprechen sondern aus Liebe handeln, in Liebe leben.

  24. Herzenswärme ist noch immer die zuverlässigste Energiequelle

  25. Tue Gutes und wirf es dann ins Wasser.

  26. Wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollen uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.

    Georg Büchner

  27. In Städten glaubt man, es gehöre zum guten Ton, nicht einmal zu wissen, wer in demselben Hause wohnt.

    Adolph Freiherr von Knigge

  28. Wie menschlich Menschen sind, zeigt ihr Umgang mit der Muttersprache.

    Friedrich von Schiller

  29. Wir brauchen weniger Menschen, die nur über die Liebe reden, und mehr, die Liebe leben.

    Rainer Haak

  30. Es gibt Augenblicke, in denen man nicht nur sehen, sondern auch ein Auge zudrücken muss.

    Benjamin Franklin

  31. Studiere die Menschen, nicht um sie zu überlisten und auszubeuten, sondern um das Gute in Ihnen aufzuwecken und in Bewegung zu setzen.

    Gottfried Keller

  32. Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  33. Nicht die Armseligkeit macht den Menschen selig, sondern die Barmherzigkeit.

    Bernhard von Clairvaux

  34. Der Mensch soll zur Selbsttätigkeit im Dienste des Wahren und Guten gebracht werden.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  35. Sonne wirft im goldenen Kranz Gottes Liebe in dein Leben. Nun soll deiner Augen Glanz diese Liebe weitergeben.

  36. Mit jedem guten Gedanken, mit jedem guten Wort an einen anderen geht die Sonne auf

  37. Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse

    Carl Friedrich Paul Ernst

  38. Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug ist, ist auch nicht menschlich genug.

    Joseph Joubert

  39. Je mehr man in sich erlebt hat, desto mehr Teil nimmt man an andern und weniger an sich selbst

    Ernst von Feuchtersleben

  40. Möge dir hundertfach Frucht bringen, der Samen, den du ausgebracht hast, tausendfach jedoch der, den du mit anderen teilst!

  41. Wer nach seinem Gewissen lebt, der ist kein Knecht, der befiehlt sich selbst und gehorcht sich selbst; der lebt wirklich menschlich.

    Johann Geiler von Kayserberg

  42. In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, dass der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, auß …

    Marie von Ebner-Eschenbach

  43. Wer anderer Not löst, ist der Erlöste.

    Laotse

  44. Die Gerechtigkeit ist nichts anderes als die Nächstenliebe des Weisen.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  45. Gute Taten werden hauptsächlich von Männern gepredigt und von Frauen getan.

  46. Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch.

    Ludwig Erhard

  47. Kein Fisch ohne Gräte, kein Mensch ohne Mängel.

  48. Denn wenn dein Buckel deinen Freund nicht kränkt, mußt du auch dessen Warzen übersehen, da, wer um Nachsicht bittet, sie auch üben soll.

    Horaz

  49. Wer nicht lieben kann, der versteht nicht menschlich zu leben.

    Johann Kaspar Lavater

  50. Die Welt verstehen heißt für einen Menschen: Sie auf das Menschliche zurückführen, ihr ein menschliches Siegel aufdrücken.

    Albert Camus

  51. Die Großmut muss eine beständige Eigenschaft der Seele sein und ihr nicht bloß ruckweise entfahren.

    Gotthold Ephraim Lessing

  52. Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  53. Für die Welt, die dunkel, in Leid verloren, ein Licht zu bringen, bist du geboren.

  54. Willst du den Himmel gewiss haben, so tauge etwas für die Erde.

  55. Wer die Tür nicht auftut, um Almosen zu geben, wird sie für den Arzt aufmachen.

  56. Die Menschen sollen Menschen bilden, in dem sie sie als Menschen behandeln.

    Emile Zola

  57. Wahre Menschlichkeit ist köstlicher als alle Schönheit der Erde.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  58. Es ist die größte Lust des Lebens, anderen die Last des Lebens zu erleichtern.

    Paul Keller

  59. Hab ein Wort auch für andre in Sorg' und in Pein und sag, was dich selber so fröhlich lässt sein.

    Cäsar Flaischlen

  60. Auch schlechte Menschen tun mitunter Gutes, als wollten sie ausprobieren, ob es wirklich so viel Vergnügen mache, wie die guten behaupten.

    Nicolas Chamfort