Sprüche und Zitate von Friedrich Nietzsche
161 Zitate — Seite 2
Über den Autor
Philosoph · Deutsch · 1844 - 1900
Friedrich Nietzsche (1844–1900) war ein deutscher Philosoph und Philologe, dessen radikal neue Denk- und Schreibweise alle klassischen Disziplinen sprengte und die Lebensphilosophie begründete.
Mehr auf WikipediaKein Sieger glaubt an den Zufall
✦ 4.0Als ich des Suchens müde war, erlernte ich das Finden.
✦ 4.0Ein Mensch mit Genie ist unausstehlich, wenn er nicht mindestens noch zweierlei dazu besitzt: Dankbarkeit und Reinlichkeit.
✦ 3.9Reife des Mannes: Das heißt, den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte beim Spiel.
✦ 3.9Es gibt Fälle, wo das Mitleiden stärker ist als das Leiden.
✦ 3.9Zu jedem Kilo Liebe nimm ein Gramm Selbstverachtung.
✦ 3.9Den Stil verbessern - das heisst den Gedanken verbessern und nichts weiter.
✦ 3.9Unsere Mängel sind unsere besten Lehrer. Aber gegen die besten Lehrer ist man immer undankbar
✦ 3.9Was der Vater schwieg, das kommt im Sohne zum Reden, und oft fand ich den Sohn als des Vaters entblößtes Geheimnis.
✦ 3.9Die Hoffnung ist eine viel grössere Stimulierung des Lebens als irgendein Glück.
✦ 3.9Man greift nicht nur an, um jemandem weh zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.
✦ 3.9Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen
✦ 3.9Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen - immer dunkler, leerer, einfacher als diese.
✦ 3.9Gerechtigkeit ist schwerer als Hingebung und Liebe
✦ 3.9Wer einst den Blitz zu zünden hat, muss lange Wolke sein.
✦ 3.9In Wahrheit heißt, etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können
✦ 3.9Schönheit ist das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur.
✦ 3.9Wer einst fliegen lernen will, der muss erst stehn und gehn und laufen und klettern und tanzen lernen - man erfliegt das Fliegen nicht.
✦ 3.9Die Erfindung der Gesetze der Zahlen ist aufgrund des ursprünglich schon herrschenden Irrtums gemacht, dass es mehrere gleiche Dinge gebe, aber tatsächlich gibt es nichts Gleiches.
✦ 3.9Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?
✦ 3.9Gesundheit ist das Ausmaß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.
✦ 3.9Rücksichtslosigkeit des Denkens ist oft das Zeichen einer unfriedlichen inneren Gesinnung, welche Betäubung begehrt.
✦ 3.9Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten: oft lügt der Geist über die Seele.
✦ 3.9Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.
✦ 3.9Bleib nicht auf ebenem Feld, steig nicht zu hoch hinaus, am schönsten sieht die Welt auf halber Höhe aus!
✦ 3.8Vor nichts soll man sich so hüten als vor dem Aufwachsen jenes Unkrauts, welches Anmaßung heißt und in uns jede gute Ernte verdirbt
✦ 3.8Der Phantast verbirgt die Wahrheit vor sich selbst, der Lügner vor allen
✦ 3.8Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen.
✦ 3.8Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht umbringt, macht mich härter
✦ 3.8Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.
✦ 3.8Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
✦ 3.8Es ist noch immer zu wenig gelacht worden in der Welt, das ist die größte Schuld.
✦ 3.8Der Besitz besitzt. Er macht die Menschen kaum unabhängiger.
✦ 3.8Wer sich nicht auf der Schwelle des Augenblicks, alle Vergangenheiten vergessend, niederlassen kann, wer nicht auf einem Punkte wie eine Siegesgöttin ohne Schwindel und Furcht zu stehen vermag, der w …
✦ 3.8Lachen bedeutet schadenfroh sein, aber mit gutem Gewissen
✦ 3.8Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten.
✦ 3.8Das Gift, an dem die schwächere Natur zugrunde geht, ist für den Starken Stärkung, und er nennt es auch nicht Gift
✦ 3.8Kultur ist nur ein dünnes Apfelhäutchen über einem glühenden Chaos
✦ 3.8Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.
✦ 3.8Durch schlechte Köchinnen, durch vollkommenden Mangel an Vernunft in der Küche, ist die Entwicklung der Menschheit am längsten aufgehalten, am schlimmsten beeinträchtigt worden.
✦ 3.8Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.
✦ 3.8Schlafen ist kein geringes Kunststück, denn man muss den ganzen Tag dafür wach bleiben
✦ 3.8Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, dass man sie fanatisiert.
✦ 3.8Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.
✦ 3.8Vorsicht vor den Gutmütigen! Der Umgang mit ihnen erschlafft.
✦ 3.8Jeder, der seinen Geist zeigen will, lässt merken, dass er auch reichlich vom Gegenteil hat
✦ 3.8Eifersüchtig ist jede Tugend auf die andre, und ein furchtbares Ding ist Eifersucht. Auch Tugenden können an der Eifersucht zu Grunde gehen.
✦ 3.8Nicht der Mangel an Liebe, sondern der Mangel an Freundschaft macht die unglücklichsten Ehen.
✦ 3.8Nirgends klingen falsche Musik und krumme Töne besser, als wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht.
✦ 3.8Wenn man viel hineinzustecken hat, so hat ein Tag hundert Taschen.
✦ 3.8Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.
✦ 3.8Damit die Liebe die Gegensätze durch Freude überbrücke, darf sie dieselben nicht aufheben, nicht leugnen.
✦ 3.8Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und sehnsüchtiger gegen die Menschen, in beidem verbessert sie den Charakter
✦ 3.8Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.
✦ 3.7Du bist zu schnell gelaufen für Dein Glück. Nun, da du müde wirst und langsam gehst, holt es dich ein.
✦ 3.7Nur wer Geist hat, sollte Besitz haben: sonst ist der Besitz gemeingefährlich.
✦ 3.7Man bricht das Bein selten, solange man im Leben mühsam aufwärts steigt - aber wenn man anfängt, es sich leicht zu machen und die bequemen Wege zu wählen.
✦ 3.7Man nimmt die unerklärte dunkle Sache wichtiger als die erklärte helle.
✦ 3.7Pläne machen und Vorsätze fassen bringt viele gute Empfindungen mit sich.
✦ 3.7In dem großen Strudel von Kräften steht der Mensch und bildet sich ein, jener Strudel sei vernünftig und habe einen vernünftigen Zweck: Irrtum!
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