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Sprüche und Zitate von Friedrich Nietzsche

161 Zitate — Seite 2

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1844 - 1900

Friedrich Nietzsche (1844–1900) war ein deutscher Philosoph und Philologe, dessen radikal neue Denk- und Schreibweise alle klassischen Disziplinen sprengte und die Lebensphilosophie begründete.

Mehr auf Wikipedia
  1. Kein Sieger glaubt an den Zufall

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  2. Als ich des Suchens müde war, erlernte ich das Finden.

    4.0
  3. Ein Mensch mit Genie ist unausstehlich, wenn er nicht mindestens noch zweierlei dazu besitzt: Dankbarkeit und Reinlichkeit.

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  4. Reife des Mannes: Das heißt, den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte beim Spiel.

    3.9
  5. Es gibt Fälle, wo das Mitleiden stärker ist als das Leiden.

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  6. Zu jedem Kilo Liebe nimm ein Gramm Selbstverachtung.

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  7. Den Stil verbessern - das heisst den Gedanken verbessern und nichts weiter.

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  8. Unsere Mängel sind unsere besten Lehrer. Aber gegen die besten Lehrer ist man immer undankbar

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  9. Was der Vater schwieg, das kommt im Sohne zum Reden, und oft fand ich den Sohn als des Vaters entblößtes Geheimnis.

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  10. Die Hoffnung ist eine viel grössere Stimulierung des Lebens als irgendein Glück.

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  11. Man greift nicht nur an, um jemandem weh zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.

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  12. Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen

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  13. Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen - immer dunkler, leerer, einfacher als diese.

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  14. Gerechtigkeit ist schwerer als Hingebung und Liebe

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  15. Wer einst den Blitz zu zünden hat, muss lange Wolke sein.

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  16. In Wahrheit heißt, etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können

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  17. Schönheit ist das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur.

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  18. Wer einst fliegen lernen will, der muss erst stehn und gehn und laufen und klettern und tanzen lernen - man erfliegt das Fliegen nicht.

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  19. Die Erfindung der Gesetze der Zahlen ist aufgrund des ursprünglich schon herrschenden Irrtums gemacht, dass es mehrere gleiche Dinge gebe, aber tatsächlich gibt es nichts Gleiches.

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  20. Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?

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  21. Gesundheit ist das Ausmaß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.

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  22. Rücksichtslosigkeit des Denkens ist oft das Zeichen einer unfriedlichen inneren Gesinnung, welche Betäubung begehrt.

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  23. Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten: oft lügt der Geist über die Seele.

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  24. Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.

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  25. Bleib nicht auf ebenem Feld, steig nicht zu hoch hinaus, am schönsten sieht die Welt auf halber Höhe aus!

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  26. Vor nichts soll man sich so hüten als vor dem Aufwachsen jenes Unkrauts, welches Anmaßung heißt und in uns jede gute Ernte verdirbt

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  27. Der Phantast verbirgt die Wahrheit vor sich selbst, der Lügner vor allen

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  28. Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen.

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  29. Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht umbringt, macht mich härter

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  30. Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.

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  31. Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.

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  32. Es ist noch immer zu wenig gelacht worden in der Welt, das ist die größte Schuld.

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  33. Der Besitz besitzt. Er macht die Menschen kaum unabhängiger.

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  34. Wer sich nicht auf der Schwelle des Augenblicks, alle Vergangenheiten vergessend, niederlassen kann, wer nicht auf einem Punkte wie eine Siegesgöttin ohne Schwindel und Furcht zu stehen vermag, der w …

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  35. Lachen bedeutet schadenfroh sein, aber mit gutem Gewissen

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  36. Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten.

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  37. Das Gift, an dem die schwächere Natur zugrunde geht, ist für den Starken Stärkung, und er nennt es auch nicht Gift

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  38. Kultur ist nur ein dünnes Apfelhäutchen über einem glühenden Chaos

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  39. Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.

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  40. Durch schlechte Köchinnen, durch vollkommenden Mangel an Vernunft in der Küche, ist die Entwicklung der Menschheit am längsten aufgehalten, am schlimmsten beeinträchtigt worden.

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  41. Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.

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  42. Schlafen ist kein geringes Kunststück, denn man muss den ganzen Tag dafür wach bleiben

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  43. Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, dass man sie fanatisiert.

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  44. Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.

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  45. Vorsicht vor den Gutmütigen! Der Umgang mit ihnen erschlafft.

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  46. Jeder, der seinen Geist zeigen will, lässt merken, dass er auch reichlich vom Gegenteil hat

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  47. Eifersüchtig ist jede Tugend auf die andre, und ein furchtbares Ding ist Eifersucht. Auch Tugenden können an der Eifersucht zu Grunde gehen.

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  48. Nicht der Mangel an Liebe, sondern der Mangel an Freundschaft macht die unglücklichsten Ehen.

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  49. Nirgends klingen falsche Musik und krumme Töne besser, als wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht.

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  50. Wenn man viel hineinzustecken hat, so hat ein Tag hundert Taschen.

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  51. Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.

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  52. Damit die Liebe die Gegensätze durch Freude überbrücke, darf sie dieselben nicht aufheben, nicht leugnen.

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  53. Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und sehnsüchtiger gegen die Menschen, in beidem verbessert sie den Charakter

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  54. Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.

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  55. Du bist zu schnell gelaufen für Dein Glück. Nun, da du müde wirst und langsam gehst, holt es dich ein.

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  56. Nur wer Geist hat, sollte Besitz haben: sonst ist der Besitz gemeingefährlich.

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  57. Man bricht das Bein selten, solange man im Leben mühsam aufwärts steigt - aber wenn man anfängt, es sich leicht zu machen und die bequemen Wege zu wählen.

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  58. Man nimmt die unerklärte dunkle Sache wichtiger als die erklärte helle.

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  59. Pläne machen und Vorsätze fassen bringt viele gute Empfindungen mit sich.

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  60. In dem großen Strudel von Kräften steht der Mensch und bildet sich ein, jener Strudel sei vernünftig und habe einen vernünftigen Zweck: Irrtum!

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