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Sprüche und Zitate von Friedrich Nietzsche

161 Zitate — Seite 3

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1844 - 1900

Friedrich Nietzsche (1844–1900) war ein deutscher Philosoph und Philologe, dessen radikal neue Denk- und Schreibweise alle klassischen Disziplinen sprengte und die Lebensphilosophie begründete.

Mehr auf Wikipedia
  1. Ist das Leben nicht hundertmal zu kurz für Langeweile?

    3.7
  2. Der Besitz der Wahrheit ist nicht schrecklich, sondern langweilig, wie jeder Besitz.

    3.7
  3. Geschichte handelt fast nur von schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.

    3.7
  4. Man darf wohl eine Bitte abweisen, aber nimmermehr darf man einen Dank abweisen oder, was dasselbe ist, ihn kalt und konventionell annehmen

    3.7
  5. Nicht fort sollt ihr euch entwickeln, sondern hinauf.

    3.7
  6. Mütterliche Güte. - Manche Mutter braucht glückliche, geehrte Kinder, manche unglückliche: sonst kann sich ihre Güte als Mutter nicht zeigen.

    3.7
  7. Eine gute Ehe beruht auf dem Talent zur Freundschaft

    3.7
  8. Was ist das Menschlichste? - Jemandem Scham ersparen.

    3.7
  9. Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen

    3.7
  10. Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens.

    3.7
  11. Lieber nichts wissen, als Vieles halb wissen! Lieber ein Narr sein auf eigene Faust, als ein Weiser nach fremdem Gutdünken!

    3.7
  12. Im echten Manne ist ein Kind versteckt: Das will spielen.

    3.7
  13. Der Mensch, der krank im Bette liegt, kommt mitunter dahinter, dass er für gewöhnlich an seinem Amte, Geschäfte oder an der Gesellschaft krank geworden ist, und durch sie jede Besonnenheit verloren ha …

    3.7
  14. Willst du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde.

    3.7
  15. Die Optimisten sind die Verehrer der Emotion. Es gibt einen Optimismus der Kraft und einen der Oberflächlichkeit. Der Erstere versteht es, den Schmerz zum Meister zu machen und der Letztere zum F …

    3.7
  16. Auch der Mutigste von uns hat nur selten den Mut zu dem, was er eigentlich weiß.

    3.6
  17. Das Geheimnis, die größte Freude am Leben zu finden, ist gefährlich zu leben!

    3.6
  18. Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückzieht, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen.

    3.6
  19. Mit einem Talent mehr steht man oft unsicherer als mit einem weniger: Wie der Tisch besser auf drei als auf vier Füßen steht.

    3.6
  20. Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, dass er nur eine Klasse kennt: Feinde.

    3.6
  21. Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die Tiefpunkte vermehrt.

    3.6
  22. Aus den Leidenschaften werden Meinungen, die Trägheit des Geistes läßt diese zu Überzeugungen erstarren.

    3.6
  23. Man nehme sich vor allen Personen in Acht, welche das bittere Gefühl des Fischers haben, der nach mühevollem Tagewerk am Abend mit leeren Netzen heimfährt.

    3.6
  24. Wahnsinn bei Individuen ist selten, bei Gruppen, Nationen und Epochen aber die Regel

    3.6
  25. Der Intellekt ist bei den allermeisten eine schwerfällige, finstere und knarrende Maschine, welche übel in Gang zu bringen ist.

    3.6
  26. Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr Maß zu halten.

    3.6
  27. Die erste Wirkung des Glückes ist das Gefühl der Macht.

    3.6
  28. Der Mann ist für das Weib ein Mittel: Der Zweck ist immer das Kind.

    3.5
  29. Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrund.

    3.5
  30. Des Mannes Art ist Wille, des Weibes Art Willigkeit.

    3.5
  31. Man muss noch Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern gebären zu können.

    3.5
  32. Der Besitz wird durch das Besitzen meistens geringer.

    3.5
  33. Erkennen heißt: alle Dinge zu unserem Besten verstehen.

    3.5
  34. Was ist der Affe für den Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham.

    3.5
  35. Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum erstenmal genießt.

    3.5
  36. Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen: beim Erwachen daran denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen eine Freude machen könnte

    3.4
  37. Niemand weiß, welche Nachricht von Bedeutung ist, bevor 100 Jahre vergangen sind

    3.4
  38. Andern altert das Herz zuerst und andern der Geist. Und einige sind greis in der Jugend: aber spät jung, erhält lang jung.

    3.4
  39. Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer.

    3.4
  40. Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    3.3
  41. Zehnmal musst du lachen am Tag und heiter sein: sonst stört dich der Magen bei Nacht

    3.3