gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Armut

260 Sprüche — Seite 2

Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.

Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.

  1. Dem Armen ist nicht mehr gegeben als gute Hoffnung, übles Leben

    Bernhard Freidank

  2. Junges Blut, spar dein Gut. Armut im Alter wehe tut.

  3. Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag.

    Thomas Babington Macaulay

  4. Wer keine Zeit hat ist noch ärmer als der ärmste Bettler

  5. Die Gesundheit überwiegt allen äußeren Gütern so sehr, dass wahrlich ein gesunder Bettler glücklicher ist als ein kranker König

    Arthur Schopenhauer

  6. Ist einer heiter, so ist es einerlei, ob er jung oder alt ist, gerade oder buklig, arm oder reich sei - er ist glücklich!

    Arthur Schopenhauer

  7. Die Armut liesse sich rasch beseitigen, wenn sich die Wohlhabenden dadurch bereichern könnten.

    Emanuel Wertheimer

  8. Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Felsen im Meer des Lebens. Die Glücklichen schiffen hindurch.

    Ludwig Börne

  9. Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.

    Carl Fürstenberg

  10. Der zufriedene Mensch,wenn auch arm, ist glücklich, der unzufriedene Mensch wenn auch reich, ist traurig.

  11. Niemand ist zu alt oder ungeschickt, zu krank oder zu arm, dass er nicht andere erfreuen könnte.

    Rainer Haak

  12. Frauen können Not, nicht aber Wohlstand teilen.

  13. Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf

  14. Verliebte Leute dürfen nie sagen, dass sie arm sind, denn mir scheint, die Armut ist im Anfang wenigstens, ein eingeschworener Feind der Liebe.

    Georg Büchner

  15. Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.

    Franklin D. Roosevelt

  16. Wer Söhne hat, bleibt nicht lange arm. Wer keine Söhne hat, bleibt nicht ewig reich.

  17. Als Gott die Welt erschuf, da schuf er den Mann und das Weib, nicht Herrn und Knecht, nicht Juden und Christen, nicht Arme und Reiche.

    Ludwig Börne

  18. Wenn der Mensch plötzlich tugendhaft würde, so müssten viele Tausende verhungern

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Zu Hause darfst du arm, doch auf Reisen musst du reich sein.

  20. Viele Spötter meinen, reich an Geist zu sein, und sind doch nur arm an Takt

    Georg Christoph Lichtenberg

  21. Wer je geliebt in Liebesarmen, der kann im Leben nie verarmen.

    Theodor Storm

  22. Wer Zahnweh hat hält jeden, dessen Zähne gesund sind, für glücklich. Der an Armut Leidende begeht denselben Irrtum den Reichen gegenüber.

    George Bernard Shaw

  23. Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.

    Adam Smith

  24. Der Hass der Größe gegen die Kleinheit ist der Ekel; der Hass der Kleinheit gegen die Größe der Neid.

    Arthur Schnitzler

  25. Armut mit Anstand zu tragen, ist ein Zeichen von Selbstbeherrschung

    Demokrit

  26. Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.

    Herbert George Wells

  27. Kann man das Werden eines schlechten Buches vergeben, dann nur den Ärmsten, welche schreiben, um zu leben.

    Jean-Baptiste Molière

  28. Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen

    Napoleon

  29. Besser Kleingeld als kein Geld.

  30. Geld macht nicht glücklich, aber man wird besser mit dem Unglück fertig, wenn man nicht arm ist

  31. Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist

    Mark Twain

  32. Vielleicht verdirbt Geld tatsächlich den Charakter. Auf keinen Fall aber macht ein Mangel an Geld ihn besser.

    John Steinbeck

  33. Miss deinen Besitz nach seinem Wert — und du bist arm. Miss ihn an dem, was er dir bedeutet — und du bist reich.

    Else Pannek

  34. Auch in dem elendsten Dasein gibt es ein Häkchen, an das ein Faden des Heils sich anknüpfen könnte.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  35. Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge.

    Denis Diderot

  36. Reich sein an Freuden hängt nicht von Armut ab, sondern von einem genügsamen, zufriedenen Herzen.

    Jeremias Gotthelf

  37. Geh zu deines reichen Freundes Haus, wenn du gerufen bist! Zu des armen Freundes Haus geh ungerufen!

  38. Nur ein genialer Reicher kann sich die Armut vorstellen.

    Charles Péguy

  39. Es bedarf des demokratischen Regiments, damit die Armen eine Zuflucht und die Reichen einen Zügel haben.

    Thukydides

  40. Es entmutigt oft den wärmsten Menschenfreund, dass er so vielen Hilfsbedürftigen begegnet, denen nicht zu helfen ist.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  41. Die Arbeit hält drei schlimme Übel von uns fern: Langeweile, Laster und Not

    Voltaire

  42. Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern.

  43. Keine größere Armut als Unwissenheit.

  44. Ich weiß kaum, was kläglicher ist: In Schulden geraten oder jeden Mittag Wassersuppe essen, um abends die Leute mit Zuckerbrezeln bewirten zu können.

    Annette von Droste-Hülshoff

  45. Es ist kein Mensch so reich, dass er nicht zuweilen etwas schuldig bliebe und kein Mensch so arm, dass er nicht zuweilen etwas leihen würde.

    Francois Rabelais

  46. Ohne die Frauen würde der Mann roh, grob, einsam sein und die Anmut nicht kennen.

    Francois René de Chateaubriand

  47. Es könnte sein. daß die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert

    Immanuel Kant

  48. Du mögest arm sein an Unglück und reich an Segen, langsam im Zorn, schnell in der Freundschaft. Doch ob arm oder reich, langsam oder schnell, nur das Glück sei dein Begleiter von heute an.

  49. Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.

    Christian Johann Heinrich Heine

  50. Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.

    Friedrich Rückert

  51. In Armut bist du heiter, Freund: Drum hüt dich vor Fortunens Tücke dass nicht ihr Neid erwacht und meint, du lebtest in zu großem Glücke.

    Gotthold Ephraim Lessing

  52. Ist eine Mutter noch so arm, so gibt sie ihrem Kinde warm.

  53. Oft sind die Bösen mit Reichtum beglückt und die Redlichen darben, doch wir segnen das Los, welches uns Darbenden fiel.

    Solon

  54. Ein verlottertes Feld stürzt dich zeitweilig in Not, eine falsche Ehefrau ruiniert dich fürs Leben.

  55. Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

    Johann Gottfried Seume

  56. Besser ohne Abendbrot zu Bette geh'n, als mit Schulden aufzusteh'n.

  57. Armut und Reichtum lassen sich nicht verbergen.

  58. Trägheit will gern langsam sein, Armut holt sie bald auch ein.

  59. Armut ist aller Künste Stiefmutter.

  60. Jeder Krieg ist eine Reifeprüfung für die Generäle, aber ein Armutszeugnis für die Staatsmänner.

    George Bernard Shaw