Juli Sprüche
835 Sprüche — Seite 15
Menschen, die sich überall zu Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel Vertrauen.
— George Bernard Shaw
Es ist gar schön an einem Orte fremd sein, und doch so notwendig, eine Heimat zu haben.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer große Reisen unternimmt, bringt große Lügen heim.
Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Persönlichkeitsentfaltung.
— Mark Twain
Der Tourist. In einem Gespräch von nur einer Viertelstunde verleidet er mir die halbe Welt.
— Jules Renard
Die Genußsucht frißt alles auf, am liebsten aber das Glück.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Alle Reisen haben eine bestimmte Bestimmung, die der Reisende nicht kennt.
— Martin Buber
Für Frauen ist die Scheidung oft eine Straße, die in die Freiheit führt. Für Männer ist sie eher ein goldenes Schiff, das mit vollen Segeln in Richtung Freiheit fährt.
— Baruch de Spinoza
Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer. Und das nennen sie Vaterland.
— Napoleon
St. Jakob klar und rein, wird das Christfest frostig sein. (25. Juli)
Vom Jakobstag der Vormittag, man das Wetter zu Weihnachten deuten mag. (25. Juli)
Auf der ersten Reise sammelt man Erfahrungen, auf der zweiten verdient man Geld
Wer keinen Wein trinkt, dem entgeht viel Genuß, wer aber den Wein falsch trinkt, verdirbt sich und anderen den Genuß.
— Joachim Ringelnatz
Es heisst, dass die Natur die Schweine geschaffen hat, damit wir schlemmen können.
Mir ist alles einerlei. Mit Verlaub, ich bin so frei.
— Wilhelm Busch
Voller Bauch lobt das Fasten.
Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.
Die Zigarette ist das vollendete Urbild des Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns unbefriedigt.
— Oscar Wilde
Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Wer anderen die Freiheit verleugnet, verdient sie nicht für sich selbst.
— Benjamin Franklin
Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt, man hat die Mittel.
— Wilhelm Busch
So wie Ignaz stellt sich ein, wird der nächste Januar sein. (31. Juli)
Vierzehn Tage Reiselust sind besser als vier Wochen Reiseluft.
— Theodor Fontane
Wo du auch bist, danke für Tabak und Tee.
Der Mensch, der von der Vernunft geleitet wird, ist freier in einem Staate, wo er nach gemeinsamem Beschlusse lebt, als in der Einsamkeit, wo er sich allein gehorcht.
— Baruch de Spinoza
Jedem Genusse folgt sein Schatten, die Unlust.
— Nikolai Michailowitsch Karamsin
Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.
— Karl Julius Weber
Die Menschen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt; sie fühlen das Bedürfnis geführt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Genieße, was dir Gott beschieden; entbehre gern, was du nicht hast; ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last
— Christian Fürchtegott Gellert
Ist der Bauch satt, so ist das Herz froh.
Auf einen guten Bissen gehört ein guter Trunk.
Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso wie übermässigem Genuss.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Und wenn der Mensch noch so gerne immer in das Fernste schweifen möchte; er wird doch immer wieder mit der Nase auf das Nächstliegende gestoßen.
— Wilhelm Raabe
Der Süden ist immer da, wo man noch nicht hingekommen ist.
— Carl Spitteler
Ein Miteinander zweier Menschen ist eine Unmöglichkeit und, wo es doch vorhanden scheint, eine Beschränkung, eine gegenseitige Übereinkunft, welche einen Teil oder beide Teile ihrer vollsten Fre …
— Rainer Maria Rilke
Manche Menschen reisen hauptsächlich in den Urlaub, um Ansichtskarten zu kaufen, obwohl es doch vernünftiger wäre, sich diese Karten kommen zu lassen.
— Robert Musil
So viel ist sicher: Reisen tut immer gut
— Voltaire
Wenn der Bauch voll ist, ist das Haupt blöde.
Schicke den Sohn, den du am liebsten hast, auf Reisen.
An sich ist Müßiggang nicht Wurzel allen Übels, sondern ist, im Gegenteil, ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.
— Sören Kierkegaard