
Der Wein steigt in das Gehirn, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von feurigen und schönen Bildern.
Bedeutung
Der Trinkspruch arbeitet mit Genuss, Uebermut und der bekannten Kehrseite des Feierns. Die Pointe entsteht daraus, dass Frohsinn und Kontrollverlust in wenigen Worten direkt nebeneinanderstehen. Seine Bedeutung ist daher nicht moralisch, sondern gesellig: Er passt zu einer Runde, die den Rauschhumor erkennt und ihn nicht als ernsthafte Empfehlung versteht. Der starke Ton gehoert zur Aussage, sollte aber nicht ohne passenden Anlass neben leichten Spruechen stehen. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in lockere Tischreden, Geburtstagsrunden oder Sammlungen mit Trinkspruechen, wenn Alkoholhumor bewusst zum Anlass gehoert. Fuer ernste Feiern, Kinderkontexte oder automatische Empfehlungen ist der Ton zu stark auf Rausch und Uebertreibung ausgerichtet. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über William Shakespeare
Über den Autor
Dramatiker · Englisch · 1564 - 1616
William Shakespeare (1564–1616) war ein englischer Dichter und Schauspieler, der 38 Bühnenstücke und 154 Sonette hinterließ.
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Shakespeare wurde in Stratford-upon-Avon geboren und wirkte auch als Theaterunternehmer. Sein Gesamtwerk umfasst neben den Dramen und Sonetten auch sechs Versdichtungen. Er starb 1616 in seinem Geburtsort Stratford-upon-Avon.

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Zweifle an der Sonne Klarheit, zweifle an der Sterne Licht, zweifle, ob lügen kann die Wahrheit, nur an meiner Liebe …
— William Shakespeare
Weinen kann ich nicht, aber mein Herz blutet.
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— William Shakespeare
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Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht
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