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Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb

Spruchbild: Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb.

Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb.

Bedeutung

Dieses deutsche Sprichwort beschreibt eine bekannte Angelfischerei-Technik als Metapher für strategisches Handeln: Um einen Aal zu fangen, muss man das Wasser trüben, denn Aale halten sich im Schlamm auf und sind im klaren Wasser schwer zu greifen. Im übertragenen Sinne meint der Spruch: Wer ein Ziel erreichen will, muss manchmal die Umstände zu seinen Gunsten verändern, auch wenn das Unruhe oder Unklarheit schafft. Der Spruch ist eine nüchterne Beschreibung realistischen Vorgehens: Nicht der Idealist gewinnt, sondern derjenige, der die Bedingungen klug manövriert.

Verwendung

Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie Texte über Strategie, Taktik und das pragmatische Vorgehen zum Ziel. Auch geeignet als einprägsames Zitat in Reden über Verhandlungsführung, Strategie oder die Frage, ob der Zweck die Mittel heilige, mit der gebotenen kritischen Einordnung.

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Quadratisches Spruchbild: Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb.

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