
Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es unsere unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten
Bedeutung
Der Spruch sucht Trost, indem er Tod und Verlust in ein tragendes Bild uebersetzt. Frieden, Erinnerung, Gott oder Zeit erscheinen als Gegenkraefte zum unmittelbaren Schmerz. Seine Bedeutung liegt darin, Trauer nicht zu beschleunigen, sondern ihr eine Sprache zu geben, in der Abschied, Liebe und Hoffnung nebeneinander bestehen duerfen. Gerade weil der Ton schwer ist, sollte die Aussage Trost anbieten, ohne Schmerz zu ueberdecken oder Angehoerigen eine Deutung aufzudraengen. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in Kondolenzkarten, Traueranzeigen, Erinnerungsseiten oder eine kurze Ansprache am Grab, wenn Schmerz und Trost behutsam nebeneinander stehen sollen. In persoenlichen Nachrichten sollte die Formulierung nur gewaehlt werden, wenn der Ton zur betroffenen Person passt. Wegen Tod, Trauer oder schwerem Trost sollte der Spruch behutsam und nur in einem bewusst passenden Zusammenhang verwendet werden.
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Über Carl Friedrich Gauß
Über den Autor
Deutsch · 1777 - 1855
Carl Friedrich Gauß (1777–1855) bewies das quadratische Reziprozitätsgesetz und leitete die Sternwarte Göttingen.
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Schon als Kind fiel er durch außergewöhnliche Rechenkunst auf und wurde vom Herzog von Braunschweig gefördert. In der Astronomie half er bei der Bahnbestimmung des Zwergplaneten Ceres, in der Geodäsie bei der Landesvermessung Hannovers. Mit Wilhelm Weber arbeitete er zudem an frühen elektromagnetischen Messverfahren.

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