
Die Demokratie ist die Verzweiflung darüber, dass es keine Helden gibt, die dich regieren; und befriedigt sein darüber, dass man sich mit ihrem Fehlen abfinden muss
Bedeutung
Thomas Carlyle richtet den Blick auf das Spannungsfeld von Macht, Demokratie und oeffentlicher Verantwortung. Die Aussage ueber fehler und toleranz ist zugespitzt, weil Politik hier nicht als neutrale Verwaltung erscheint, sondern als Kampf um Vertrauen, Ordnung oder Glaubwuerdigkeit. Dadurch fordert der Spruch dazu auf, politische Sprache und Macht kritisch zu pruefen. Der politische Ton verlangt Kontext, damit die Aussage nicht als einfache Zustimmung zu Macht- oder Demokratieverachtung missverstanden wird. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er eignet sich fuer politische Kommentare, Unterricht, Debattenbeitraege oder Texte ueber Macht, Demokratie und Verantwortung. In allgemeinen Karten oder neutralen Sammlungen sollte der politische Bezug sichtbar bleiben, damit die Zuspitzung nicht wie eine einfache Lebensregel wirkt. Die Aussage beruehrt Macht, Demokratie oder politische Ordnung; sie sollte nicht unkommentiert als allgemeine Lebensweisheit ausgespielt werden. Diese Einordnung sollte im sichtbaren Kontext mitgetragen werden.
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Über Thomas Carlyle
Über den Autor
Historiker · 1795 - 1881
Thomas Carlyle (1795–1881) war ein schottischer Essayist und Historiker aus Ecclefechan, der das viktorianische Großbritannien mit seinen Schriften maßgeblich beeinflusste.
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Thomas Carlyle steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Thomas Carlyle wird häufig als schottischer Essayist und Historiker eingeordnet. Mit der Rolle als historiker prägte Thomas Carlyle das öffentliche Denken der eigenen Epoche. Das Werk von Thomas Carlyle wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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