
Der Bauer macht ein Bäuerlein, es muss nicht mit der Bäurin sein
Bedeutung
Die Bauernweisheit arbeitet mit einer derben sexuellen Pointe: Der Bauer zeugt ein kleines Bauernkind, aber nicht zwingend mit der Bäurin. Gemeint ist ein frecher Seitenhieb auf Untreue, Vaterschaft und ländlichen Klatsch. Der Reim macht die Aussage volkstümlich, der Inhalt bleibt aber anzüglich und respektlos gegenüber Beziehung und Familie. Als Humor funktioniert der Satz heute nur mit deutlicher Distanz zum Stammtischton und zur alten Rollenklischee-Pointe.
Verwendung
Allenfalls passend für kuratierte Sammlungen frecher Bauernweisheiten oder historisch-volkstümlichen Spott mit klarer Humorrahmung. Für automatische Empfehlungen, Familienseiten oder neutrale Beziehungstexte ist der Spruch ungeeignet. Wegen der sexuellen Anspielung, des Untreuewitzes und des groben Beziehungshumors sollte er nicht automatisch ausgespielt werden.
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