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Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber

Spruchbild: Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber.

Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber.

Bedeutung

Hesiod stellt Arbeit in einen religiös-mythologischen Rahmen. Die Arbeitenden seien den Unsterblichen lieber, weil sie Ordnung, Fleiß und Verantwortung verkörpern. Der Satz spiegelt eine alte Ethik, in der Mühe nicht bloß Last, sondern Tugend ist. Heute lässt er sich als Lob tätigen Lebens lesen, sollte aber nicht gegen Menschen ausgespielt werden, die krank, erschöpft oder ausgeschlossen sind. Arbeit erhält Wert, wenn sie menschenwürdig bleibt.

Verwendung

Geeignet für Texte über Arbeitsethos, antike Weisheit, Beruf, Fleiß oder Verantwortung. Der Spruch passt, wenn Tätigkeit gewürdigt werden soll; er sollte nicht als pauschale Abwertung von Ruhe, Krankheit oder Erwerbslosigkeit verwendet werden. Menschenwürde bleibt wichtiger als Leistung in jeder Deutung.

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Über Hesiod

Über den Autor

Dichter · Antik-Griechisch · um 700 v. Chr.

Hesiod (um 700 v. Chr.) war ein griechischer Dichter und Ackerbauer aus Askra in Böotien, der als Begründer des didaktischen Lehrgedichts gilt.

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Seine Werke sind neben Homers Ilias und Odyssee die wichtigsten Quellen für die griechische Mythologie und das Alltagsleben seiner Zeit. Spätere römische Dichter, allen voran Vergil, nannten das von ihm geprägte Lehrgedicht nach seiner Heimat „Ascraeum carmen".

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Quadratisches Spruchbild: Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber.

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