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Mach keine schlechten Gewinne

Spruchbild: Mach keine schlechten Gewinne,  sie sind so schlimm wie Verluste.

Mach keine schlechten Gewinne, sie sind so schlimm wie Verluste.

Bedeutung

Hesiod warnt vor Gewinnen, die moralisch beschädigt sind. Ein Vorteil, der durch Unrecht, Täuschung oder Gier entsteht, ist kein echter Erfolg, sondern trägt bereits den Charakter eines Verlustes in sich. Der Spruch stammt aus einer antiken Arbeits- und Gerechtigkeitsethik, in der Maß, Ehrlichkeit und gerechter Lohn wichtig sind. Er erinnert daran, dass Gewinn nicht allein rechnerisch bewertet werden kann. Entscheidend ist, ob er mit Würde und Recht vereinbar bleibt.

Verwendung

Passend für Wirtschaftsethik, berufliche Entscheidungen, Verhandlungen oder Texte über Fairness. Der Ton ist klar und mahnend, geeignet für Präsentationen, Unterricht, Unternehmenswerte oder persönliche Erinnerungen, wenn Erfolg nicht auf Kosten der Integrität gehen soll. Auch für kurze redaktionelle Begleittexte geeignet, wenn Anlass, Publikum, Medium und Ton sorgfältig zusammenpassen.

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Über Hesiod

Über den Autor

Dichter · Antik-Griechisch · um 700 v. Chr.

Hesiod (um 700 v. Chr.) war ein griechischer Dichter und Ackerbauer aus Askra in Böotien, der als Begründer des didaktischen Lehrgedichts gilt.

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Seine Werke sind neben Homers Ilias und Odyssee die wichtigsten Quellen für die griechische Mythologie und das Alltagsleben seiner Zeit. Spätere römische Dichter, allen voran Vergil, nannten das von ihm geprägte Lehrgedicht nach seiner Heimat „Ascraeum carmen".

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