Sprüche über die Tierwelt
160 Sprüche — Seite 3
Wenn sie Dich dessen erachtet, wird eine Katze Dein Freund sein, niemals Dein Sklave.
— Théophile Gautier
Ohne Gelegenheit ist die Hand des Starken in Fesseln; nützet dem Löwen die Kraft, dem man die Klaue geraubt?
— Johann Gottfried Herder
Alle Robbenjagd ist eine gemeine, erbarmungslose Schlächterei, bei welcher sich Rohheit und Gefühllosigkeit verbinden.
— Alfred Edmund Brehm
Der Hund, dem man einen Maulkorb anlegt, bellt mit dem Hintern.
— Christian Johann Heinrich Heine
Kein einziges Tier der ganzen Erde ist der vollsten und ungeteiltesten Achtung, der Freundschaft und Liebe des Menschen würdiger als der Hund
— Alfred Edmund Brehm
Dem Hunde, wenn er gut gezogen, wird selbst ein weiser Mann gewogen
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Hund ist der Gott der Ausgelassenheit.
— Henry Ward Beecher
Die Katze schmeichelt uns nicht, sie lässt sich von uns schmeicheln.
— Antoine de Rivarol
Ein Hund spiegelt die Familie. Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen Familie oder einen traurigen in einer glücklichen? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute g …
— Sir Arthur Conan Doyle
Es muss menschlichem Empfinden aufgehen, dass das, was im Menschen atmet, dasselbe ist, wie das, was im Tiere lebt.
— Richard Wagner
Einem Krebs können wir nicht beibringen, gerade zu gehen.
— Aristophanes
Die Made hält ihren Käse für die Welt
— Daniel Sanders
Setz einen Frosch auf einen weißen Stuhl, er hüpft doch wieder in den schwarzen Pfuhl.
— Wilhelm Müller
Mit Geld kann man einen guten Hund kaufen, aber es wird nicht das Wedeln des Schwanzes erworben.
— Joseph Billings
Wenn Hunde sprechen könnten, fänden wir es vielleicht genau so schwer, mit ihnen auszukommen wie mit anderen Leuten
— Karel Capek
Es gibt wohl nichts Schöneres als eine Katzenmutterschaft. Man sollte sich eine Katze schon wegen ihrer Jungen anschaffen.
— Karel Capek
Jeder, der nicht weiss wie Seife schmeckt, hat noch nie einen Hund gewaschen
— Franklin P. Jones
Eine gescheite Maus weiß mehr als ein Loch.
— Titus Maccius Plautus
Das interessanteste Geschöpf der Zoologie ist der Fisch. Er wächst noch, während er längst verspeist ist. Wenigstens in den Augen des Anglers
— Ernest Miller Hemingway
Auch der größte Hund war einmal ein Welpe
— Joaquin Miller
Wenn mein Hund aufwacht, kann ich an seinem Blick erkennen, ob er von mir geträumt hat.
— James Gardner
Des reichen Mannes Beschützer, des armen Mannes Freund, mit seinem Herrn auf ewig treu vereint.
— George Crabbe
Das Kalb braucht nicht die Botanik zu studieren, um zu lernen, sein Futter zu finden, und der Wolf verzehrt seine Beute, ohne an ihre Unverdaulichkeit zu denken.
— Jean-Jacques Rousseau
In einem Schafstall kann ein Kalb König sein.
— Charles-Louis de Montesquieu
Der kleine Vogel im Sturm - nichts vermag ihn zu erschrecken, weder Wind noch Regen. Er weiß, dass hinter den Wolken seine Sonne immer noch scheint.
— Theresia von Lisieux
Noch nie habe ich ein wildes Tier gesehen, das Mitleid mit sich selbst hatte.
— David Herbert Lawrence
Einer der Unterschiede zwischen Hund und Mensch besteht darin, dass man sich in der Not auf diesen niemals, auf jenen aber immer verlassen kann.
— Georges-Louis Leclerc de Buffon
Die Nachtigall mag mühen sich sehr, brüllt ein Ochse oder ein Esel daher.
— Bernhard Freidank
Es badet sich die Kräh mit allem Fleiß und kann doch niemals werden weiß.
— Bernhard Freidank
Von allen Tieren erlangt nur die Katze das rechte Sichversenken. Sie betrachtet das Rad des Lebens von außen, wie Buddha.
— Andrew Lang
Das verspielte Kätzchen, das wie ein kleiner Tiger umherspringt, ist um Welten amüsanter, als die Hälfte der Menschen, mit denen es zusammenleben muss.
— Lady Sydney Morgan
Ich bin sicher, dass Katzen auf einer Wolke gehen könnten ohne durchzufallen.
— Jules Verne
Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen, aber sie besitzen soviel Weisheit, dass sie es für sich behalten.
— Mary E. Wilkins Freeman
Ein Kätzchen ist für die Tierwelt, was eine Rosenknospe für den Garten ist.
— Robert Southey
Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert, doch die Weisheit der Katzen ist letztlich um ein weites größer.
— Hippolyte Taine
Wenn der Mensch wüsste, dass Tiere sprechen können, würde er ihnen dann zuhören? Denn die Menschen glauben, zwischen ihnen und den Tieren sei ein Abgrund. Es ist nur eine Stufe im Rad des Lebens. Denn …
— Manfred Kyber
Die Tiere fliehen den Menschen, weil sie Gottes Bildnis im Menschen nicht mehr erkennen können.
— Manfred Kyber
Nachsicht gewährt der Tadel den Raben und peinigt die Tauben.
— Juvenal
Die Pferde rennen nach dem Lohn, und die Esel erhalten ihn.
— Franz Emanuel August Geibel
Für den Maulwurf ist die Welt nicht größer und weiter als seine Gänge.
— August Pauly