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Sprüche über Kinder

206 Sprüche — Seite 3

  1. Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  2. Die Jugend hat Heimweh nach der Zukunft.

    Jean-Paul Sartre

  3. Im echten Manne ist ein Kind versteckt: Das will spielen.

    Friedrich Nietzsche

  4. Wir sollten lernen, mit den Augen des Kindes zu sehen, mit den Ohren des Kindes zu hören, mit dem Herzen des Kindes zu fühlen.

    Alfred Adler

  5. Es ist ein frommer Wunsch aller Väter, das, was ihnen selbst abgegangen, an den Söhnen realisiert zu sehen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Das Kind ist immer noch Symbol einer ständigen Vereinigung von Liebe und Pflicht.

    George Eliot

  7. Wüchsen die Kinder in der Art fort, wie sie sich andeuten, so hätten wir lauter Genies.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Erziehung ist nichts anderes als Beschneidung der natürlichen Triebe und ihr Ersatz durch soziale Pflichten.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  9. Ein nicht fröhliches Kind ist unter allen Umständen ein krankes Kind.

    Carl Ludwig Schleich

  10. Die Kinder sind unsere Richter von morgen, sind die Kritiker unserer Anschauungen und Taten, sind die Menschen, die in die Welt hinausgehen, um durch ihre Arbeit neue Lebensformen zu schaffen.

    Maxim Gorki

  11. Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.

    John Wilmot, Earl of Rochester

  12. Ohne Kinder wäre die Welt eine Wüste.

    Jeremias Gotthelf

  13. Schafft die Tränen der Kinder ab! Das lange Regnen in den Blüten ist so schädlich!

    Jean Paul

  14. Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!

    Wilhelm Busch

  15. Die Kindheit ist ein Augenblick Gottes.

    Achim von Arnim

  16. Was jung ist, will jung sein, das ist so Brauch. Als wir jung waren, wollten wir's auch!

    Cäsar Flaischlen

  17. Unter Umständen ist es für manches Kind am besten, wenn es gar nicht erzogen wird.

    Peter Rosegger

  18. Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab.

    Gotthold Ephraim Lessing

  19. Man muss vergessen, dass Mühe für die Eltern Mühe ist

    Sophokles

  20. Das läßt sich nicht lernen, man muß es tun, und so lautet wohl der erste und letzte Grundsatz jeder Erziehung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  21. Was die Kinder an die Eltern bindet, ist eher der Respekt.

    Michel de Montaigne

  22. Seinen Kindern wünscht man eine Welt, die man bejahen kann.

    Else Pannek

  23. Drum soll ein Kind die weisen Lehren der alten Leute hochverehren! die haben alles hinter sich und sind, gottlob! recht tugendlich!

    Wilhelm Busch

  24. Die Erziehung ist für den Körper der Jugend ebenso verantwortlich wie für den Geist.

    Edward Bellamy

  25. Was du an Unterstützungen deinen Eltern hast zuteil werden lassen, das darfst du auch von deinen Kindern erwarten.

    Diogenes Laertius

  26. Zwar man zeuget viele Kinder, doch man denket nichts dabei. Und die Kinder werden Sünder, wenn's den Eltern einerlei.

    Wilhelm Busch

  27. Es gibt keine guten Väter, das ist die Regel. Kinder machen, ausgezeichnet, Kinder haben, welche Unbill.

    Jean-Paul Sartre

  28. Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts.

    Friedrich Fröbel

  29. Kinder brauchen eher das Vorbild als die Kritik.

    Joseph Joubert

  30. Es wachsen Glaube und Unschuld nur am Baume der Kindheit noch; jedoch sie währen nicht.

    Dante Alighieri

  31. Des Vaters Tüchtigkeit ist der beste Lehrmeister seiner Kinder.

    Demokrit

  32. Was eine Kinderseele aus jedem Blick verspricht! So reich ist doch an Hoffnung ein ganzer Frühling nicht

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  33. Deine Kinder sind nicht deine Kinder, sie kommen durch dich, aber nicht von dir, sie sind bei dir, aber sie gehören dir nicht.

    Khalil Gibran

  34. Die Seele eines Kindes ist heilig, und was vor sie gebracht wird, muss wenigstens den Wert der Heiligkeit haben.

    Johann Gottfried Herder

  35. Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

    Sokrates

  36. Wenn ich schlafe oder sterbe, endet meine Welt mit mir, aber die Welt der anderen bleibt. Mit jedem neugeborenen Kind erwacht auch seine Welt.

    Oswald Spengler

  37. Eigen Haus und Herd und Kind, Machen auch das Leid gelind.

    Felix Dahn

  38. Man gibt seine Kinder auf die Schule, dass sie still werden - auf die Hochschule, dass sie laut werden.

    Jean Paul

  39. Zwei Bücher braucht ein Kind. Das Kochbuch der Mutter und das Scheckbuch des Vaters.

    John D. Rockefeller

  40. Das Ziel der Erziehung besteht darin, dem Kinde zu ermöglichen, ohne Lehrer weiterzukommen.

    Elbert Green Hubbard

  41. Die Mädchen-Seelen sind schneller ausgereift als die Knabengeister.

    Jean Paul

  42. Wenn die Liebe mit unerfahrenen Kindern ihr Spiel zu spielen versteht, dann können wir an diesen Kindern Verstand und Klugheit finden.

    Gottfried von Strassburg

  43. Man kann auch den zartesten Kindern getrost den Hintern versohlen es ist wie mit den zähen Beefsteaks: Je mehr man sie klopft, desto zarter werden sie.

    Edgar Allan Poe

  44. Je mehr wir unsere Kinder lieben, um desto weniger kann uns das genügen, dass sie nur in Fußstapfen treten; sondern die Kinder sollen besser werden, als die Eltern waren, und so ein jedes heran …

    Friedrich Schleiermacher

  45. Die Jugend ist etwas Wundervolles. Es ist eine wahre Schande, dass man sie an Kinder vergeudet

    George Bernard Shaw

  46. Wie viele Kinder wachsen so auf, gut gepflegt, gut versorgt und gefüttert, alle schön regelmäßig, nur keine Gefühle, nur keine Weichheit und kein Überschwang.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  47. Die Jugend zeigt den Mann an, so wie der Morgen den Tag ankündigt.

    John Milton

  48. Man könnt' erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären.

    Johann Wolfgang von Goethe

  49. Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns nur Zwergobst.

    Georg Christoph Lichtenberg

  50. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muß.

    Immanuel Kant

  51. Schulet Kinder durch Kinder!

    Jean Paul

  52. Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen

    John Locke

  53. Man wundert sich über gar nichts, wenn man sich über alle wundert: das ist der Zustand der Kindheit

    Antoine de Rivarol

  54. Eine einzige offenkundige Lüge des Lehrers gegen seinen Zögling kann den ganzen Ertrag der Erziehung zunichte machen.

    Jean-Jacques Rousseau

  55. Halte die Spiele der Kinder heilig und störe sie nicht. Denn in ihnen ist weder Torheit noch Müßiggang.

    Frank Wedekind

  56. Nicht Überladung mit totem Wissen, sondern Läuterung und Stärkung des sittlichen Gefühls ist der höchste Zweck der Erziehung.

    Lukian

  57. Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann es uns genügen, dass sie nur in unsere Fußstapfen treten.

    Friedrich Schleiermacher

  58. Kinder lieben ihre Eltern. — Sie können nicht anders. — Und sie brauchen für eine unbeschadete Entwicklung: Eltern, die sie und einander lieben, Liebensmögliches an den Eltern.

    Else Pannek

  59. Kinder sind immer egoistisch und die Sache ist die und kommt dadurch wieder in Ordnung, dass ihnen die eigenen Kinder später auch eine tüchtige Nuss zu knacken geben.

    Theodor Fontane

  60. Darum liebe ich die Kinder, weil sie die Welt und sich selbst noch im schönen Zauberspiegel ihrer Phantasie sehen.

    Theodor Storm