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Sprüche über Essen und Trinken

160 Sprüche — Seite 3

  1. Allein zu essen ist für einen philosophierenden Gelehrten ungesund

    Immanuel Kant

  2. Mein Herr, um hierzulande zu gefallen, muss man bei Tische große Messer und kleine Geschichten zur Hand haben.

    Marie-Thérese Geoffrin

  3. Ich lebe von guter Suppe, nicht von schöner Sprache.

    Jean-Baptiste Molière

  4. Gänse wollen immer im Nassen sein, lebendig im Wasser und tot im Wein.

    Giovanni Visconti

  5. Sage mir, wie du ißt, und ich sage dir, was du bist.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  6. Vom Urbeginn der Schöpfung ist dem Wein eine Kraft beigegeben, um den schattigen Weg der Wahrheit zu erhellen.

    Dante Alighieri

  7. Der Wein kann mit Recht als das gesündeste und hygienischste Getränk bezeichnet werden.

    Louis Pasteur

  8. Wein ist Poesie in Flaschen.

    Robert Louis Stevenson

  9. Wein ist der befeuernde Geist aller Feste und der König aller Getränke.

    Theodor Heuss

  10. Ein guter Witz geht immer für ein Stück Brot, und ein leichter Sinn ersetzt manchen Becher Wein.

    Gottfried Keller

  11. Im Wein ist Wahrheit, und mit beiden pflegt man anzustoßen.

    Peter Sirius

  12. Der Hirsch lebt auf dem Berg, aber sein Schicksal hängt in der Küche.

    Lü Bu We

  13. Bietet man den Wein vielen Gästen an, geht er bald zu Ende.

    Lü Bu We

  14. Bescheiden ist, wer sich den Käse mit den größten Löchern nimmt.

    Adolph Freiherr von Knigge

  15. Champagner ist der einzige Wein, der eine Frau noch schöner macht, nachdem sie ihn getrunken hat.

    Jeanne Antoinette Poisson de Pompadour

  16. Die Süßigkeit des Rausches kommt aus des Weines Herbe.

    Hafis

  17. Ein Gemisch aus Whisky und Soda verdirbt zwei gute Sachen.

    Charles Lamb

  18. Das Kochen ist schon der Gesundheit wegen nicht als Nebensache zu betrachten.

    Henriette Davidis

  19. Kochen ist eine Kunst und eine gar edele.

    Henriette Davidis

  20. Der Horizont der Küche hat keine Grenzen, die Unendlichkeit ist ihr Reich

    Eugen von Vaerst

  21. Der Mensch soll aus Gesundheit freudig, aus Überzeugung mäßig und aus Verständnis gut essen.

    Carl Friedrich von Rumohr

  22. Nahrung, die nicht vor dir wegläuft und die dich nicht angreift, ist vermutlich gut verdaulich

    Christa Schyboll

  23. Schlechte Verdauung kommt weniger von der Nahrung selbst als von der Stimmung, in der wir unsere Nahrung zu uns nehmen pflegen.

    Prentice Mulford

  24. Wer Milch will, sollte sich nicht auf einen Schemel in der Mitte des Feldes setzen, in der Hoffnung, dass die Kuh sich zu ihm begeben möge

    Elbert Green Hubbard

  25. In gemeinsamen Töpfen kocht sich schlecht

    Francesco Petrarca

  26. Der Mensch ist nichts anderes, als er isst

    Carl Friedrich von Rumohr

  27. Küsse vergehen, Kochkunst bleibt bestehen

    George Meredith

  28. Essen ist ein Bedürfnis des Magens, Trinken ein Bedürfnis des Geistes

    Claude Tillier

  29. An einem Rausch ist das schönste der Augenblick, in dem er anfängt.

    Claude Tillier

  30. Nicht bloß von dem gedruckten Küchenzettel, sondern auch von dem geschriebenen lässt sich auf den Geist der Küche schließen

    Eugen von Vaerst

  31. Bringt jemand vor oder gar nach dem Essen ein Lied schlecht zu Gehör, dann beurteile man ihn ebenso falsch, wie er gesungen hat.

    Otto Weiss

  32. Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.

    William Osler

  33. An deinem Herd bist du genauso ein König wie jeder Monarch auf seinem Thron.

    Miguel de Cervantes Saavedra

  34. Der Koch kann gebildet werden, der Bratkünstler wird geboren.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  35. Das Köstlichste nach den Frauen sind die Melonen.

    Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes

  36. Genüsse sind eine Musik, bei der die Pausen die Hauptsache sind.

    Carl Ludwig Schleich

  37. Ein Stück Schwarzbrot und ein Krug Wasser stillen den Hunger eines jeden Menschen. Aber unsere Kultur hat die Gastronomie geschaffen.

    Honoré de Balzac

  38. Wohl dem, dem der Himmel ein Stück Brot beschert, wofür er keinem andern als dem Himmel selbst zu danken braucht.

    Miguel de Cervantes Saavedra

  39. Wenn man Brot und Wasser hat, dann darf man sogar mit Zeus an Glückseligkeit wetteifern.

    Epikur

  40. Falsche Gewürze tun ebenso weh wie falsche Töne

    Gioacchino Rossini