gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Verschwendung

131 Sprüche — Seite 3

Was über das Notwendige hinaus leichtfertig verbraucht wird, offenbart oft ein gestörtes Verhältnis zu Maß und Wert. Verschwendung betrifft Zeit, Worte, Geld und Kräfte und macht sichtbar, wie wenig das Gegebene geachtet wird, wenn Fülle für selbstverständlich gehalten wird. Darum trägt dieses Thema eine moralische Schärfe in sich.

Ihr Problem ist nicht bloß Übermaß, sondern Blindheit für Folgen und Bedeutung. Verschwendung entwertet, was kostbar sein könnte, und erinnert daran, dass der rechte Umgang mit Gütern immer auch eine Frage der inneren Haltung ist.

  1. Das schlimme am Leben ist, dass es so viele schöne Frauen gibt und so verdammt wenig Zeit

    John Barrymore

  2. In der Natur ist nichts überflüssig, alles ist für etwas vorgesehen.

    Jane C. Webb Loudon

  3. Der Reichtum ist entsittlichend, sobald er seine Besitzer gewöhnt, jede Art von Überfluss und Luxus, selbst den unvernünftigsten, als eine ihnen unentbehrliche Notwendigkeit, ja als ein ihnen zustehen …

    Fanny Lewald

  4. Das Gegenteil eines erfüllten Lebens ist ein leeres oder überfülltes Leben.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  5. Moral ist Maß – wo sie fehlt, da erschöpfen sich alle Kräfte in Maßlosigkeit, denn das Maß ist das Erhaltende in der Natur wie im Leben.

    Wilhelmine von Hillern

  6. Der beste Arzt ist der, der sich überflüssig macht.

    Anna Fischer-Dückelmann

  7. Und am Ende braucht Liebe nur zu lieben. Können muss sie dies; sonst kommt jeder günstige Zufall umsonst.

    Rahel Varnhagen von Ense

  8. Eine verschwenderische Frau merkt nicht des Vermögens verschwinden.

    Juvenal

  9. Die Not ist oft der Henker der Tugend. Öfter jedoch wird sie durch Üppigkeit und Reichtum zu Grunde gerichtet.

    Heinrich Martin

  10. Die Hälfte aller Werbeausgaben ist für die Katz. Aber welche Hälfte?

    John Rodman Wanamaker

  11. Gäbe man einem Menschen alle Herrlichkeit der Welt, was hilft's, wenn er keinen Freund hat, dem er es sagen kann?

    Friedrich Wilhelm Kaulisch