Sprüche zur Trauer
309 Sprüche — Seite 5
Das Leben endet nicht, es endet nur die Sendung und Sterben ist ein Schritt zum Ziele der Vollendung
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Wenn man seit seiner Kindheit nicht mehr weinen konnte, können die neugewonnenen Tränen Tau und fruchtbarer Regen für die vom Austrocknen bedrohte Seele sein.
Gefühllosigkeit der Trauer vorziehen, bedeutet aktive Gesundheitshemmung zu betreiben.
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem Tag.
— Dietrich Bonhoeffer
Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte.
Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.
— Thomas von Aquin
Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner. Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst. Es ist dein Weg!
Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wi …
— Augustinus
Einer nach dem anderen geht heim. Unfruchtbare Tränen weinen wir ihnen nach, bis auch wir abgehn.
— Christian Johann Heinrich Heine
Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er kann das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln.
— Martin Luther King
Nichts ist so hoffnungslos, dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden.
— Nicolaus Machiavelli
Im Tode gibt es nichts Schreckliches. Das, was schrecklich daran ist, hängt vom Leben ab.
— Leo Tolstoi
Keinem ist das Leben so süß wie dem, der jede Todesfurcht verloren hat
— Samuel Smiles
Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt a …
— Seneca
Stets einfach war Dein Leben, Du dachtest nie an Dich. Nur für die anderen streben hiltest Du für Deine Pflicht.
Mit einem Bild möchte ich etwas Tröstliches sagen, so wie Musik tröstlich ist.
— Vincent van Gogh
Der Tod ist unser Trost und, ach!, auch unser Leben, er ist des Lebens Ziel, das wir voll Hoffnung sehn, er kann, ein Zaubertrank, berauschen und erheben, dass wir mit neuem Mut der Nacht entgeg …
— Charles Baudelaire
Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.
— Blaise Pascal
Abschied nehmen bedeutet immer ein wenig sterben.
Den letzten Weg musst du alleine gehen, ohne Hilfe, ohne Hand. Doch Gott, der Herr, wird am Wege stehen und führt Dich hinein in sein himmlisches Land.
Wenn wir mit Christus gestorben sind, dann werden wir auch mit ihm leben.
Der Tod entwaffnet den Hass, bringt Neid und Verleumdung zum Schweigen und erlaubt der Gerechtigkeit, ihre Stimme zu Gunsten derer zu erheben, die ein Recht auf Bewunderung durch die Nachwelt habe …
Traurige trösten heisst: ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen
Komm, o Tod, du Schlafes Bruder, komm und führe mich nur fort; löse meines Schiffleins Ruder, bringe mich in sicheren Port.
— Johann Sebastian Bach
Und die Sonne trug Trauer, vom Himmel fielen Tränen, der Wind schwieg und die Tiere verstummten, denn es war ein Engel, der in Liebe starb.
Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
— Franz von Assisi
Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wieder sehen und euer Herz wird sich freuen.
Natürliche Trauer verlangt nach außen geweinte Tränen.
Oftmals wollt' ich schon verzagen und ich dacht' ich trag es nie und ich hab es doch getragen, aber, fragt mich bloß nicht, wie!
Sei treu bis in den Tod, dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben.
Gereinigt von alter Trauer, kannst du wieder den Lebensquell spüren.
Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab
Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe
Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden und sterben ... weinen, lachen, klagen und tanzen.
Wenn du das Verlorene mit der Trauer in deinem Herzen begräbst, missbrauchst du es. Es taugt nicht als Grab. Erst wenn du das Tote dem irdischen Mutterschoß zurückgegeben hast, ist dein Herz …
Mit jedem Menschen sterben auch die Toten, die nur in ihm noch gelebt haben.
— Richard von Schaukal
Alles hat seine Zeit, die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks, die Zeit des Sorgens und des Leids. Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.
Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets ein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er euch ein Licht.
"Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein, du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne".
Wir rühmen uns des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus. In ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben. Durch ihn sind wir erlöst und befreit.
Das goldene Tor steht offen, die liebe Stimme spricht, da weilt mein süßes Hoffen, da wohnt das ew'ge Licht.
— Max von Schenkendorf
Was ich besessen, bleibt unvergessen, macht schön das Erinnern, macht tragbar das Leid.
Wenn Du ein Kind verlierst, erleidest Du viele Verluste: Du verlierst ein Stück von Dir, Du verlierst eine Illusion, Deinen Lebenssinn und Deine Lebensvorhersehbarkeit. Die Ordnung Deines Universum …
Ein guter Mensch ging von uns. Doch die Gedanken bleiben für immer.
Gott hat uns aus der Tiefe seines Herzens für eine Weile ins Leben gerufen und nimmt uns danach wieder in seinen ewigen Schoß zurück.
Wisse das Dunkel, Wisse das Schwere, Doch über allem wisse das Licht! Ich sterbe, aber meine Liebe zu Euch stirbt nicht; Ich werde Euch vom Himmel herab lieben wie ich Euch auf Erden geliebt habe …
Leider gehen Mitmenschen von uns, doch dann muss man nicht für die Ewigkeit traurig sein, sondern wieder lachen können, weil man weiss das sie immer in unserem Herzen sein werden!
Mögest du auf deinem Weg Freunde finden, die Führung der Engel und das Geleit der Heiligen.
Du hast den Lebensgarten verlassen, doch deine Blumen blühen weiter.
Erst der Tod un die letzten Minuten, Stunden und Jahre geben dem Leben Sinn.
— Leo Tolstoi
Ein schönes Sterben ehrt das ganze Leben
— Francesco Petrarca
Der Begriff der Unendlichkeit ist der Vernunft versagt, aber der der Unsterblichkeit der Seele eingeboren.
— Theodor Toeche-Mittler
Nicht nur: "er hat vollendet" sollte man einem Dahingeschiedenen nachrufen, sondern hinzufügen: "und ist vollendet!"
— Theodor Toeche-Mittler
Das völlige Vertrauen auf Gott ist Seligkeit; er stellt oft auf die Probe, lässt aber nie im Stich.
— James Hudson Taylor
Schweres Leiden bedeutet tiefere Segnung. Unsere Arbeit wird durch Prüfung nicht behindert, sondern vertieft und erweitert.
— James Hudson Taylor
Die Liebe ist das Einzige, was wir am Ende mitnehmen können, und sie macht das Ende so einfach
— Louisa May Alcott
Wo die Erde wankt und Menschenwerk und Glück zusammenstürzt, da baut der Glaube auf den Trümmern weiter, und keine äußere Macht erschüttert seinen Grund!
— Wilhelmine von Hillern
Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist?
— Paula Modersohn-Becker
Tränen sind kein Zeichen der Schwäche. Sie reinigen die Seele von Schwermut und Pein.