gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Toleranz

244 Sprüche — Seite 4

Wo Menschen verschieden denken, glauben oder leben, entscheidet Toleranz darüber, ob Unterschied zur Feindschaft wird oder nebeneinander bestehen darf. Sie verlangt innere Weite und die Fähigkeit, das Eigene nicht nur durch Abgrenzung zu sichern. Darum ist dieses Thema für jedes friedliche Zusammenleben von großer Bedeutung.

Ihr Kern liegt nicht in Gleichgültigkeit, sondern im respektvollen Ertragen und Verstehen von Verschiedenheit. Toleranz bewährt sich dort, wo Überzeugung und Offenheit einander nicht ausschließen, sondern in Spannung miteinander bestehen.

  1. Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.

    Oscar Wilde

  2. Ein Mensch ist fähig zu verstehen, wie der Äther schwingt und was auf der Sonne vorgeht, aber wie sich ein anderer die Nase anders putzen kann als er - da ist er unfähig zu verstehen.

    Iwan Turgenjew

  3. Menschenkenntnis macht den Verständigen ebenso nachsichtig als bescheiden.

    Fanny Lewald

  4. Wenn bei einer Diskussion auch nur ein Fünkchen Wahrheit herauskäme, würde weniger diskutiert werden. Nichts ist so tödlich langweilig, wie einander zu verstehen: Man hat sich nichts mehr zu sagen.

    Jules Renard

  5. Halte die Augen vor der Ehe offen - dann halb geschlossen

    Benjamin Franklin

  6. Spotte nicht mit der Eule, das ist auch ein Vogel.

  7. Laß die Hunde bellen, wenn sie nur nicht beißen.

  8. Siehe zunächst in jedwedem das Gute. So wirst du belohnt, wie die Biene, die ihre Wabe aus dem Süßesten baut.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  9. Denn wenn dein Buckel deinen Freund nicht kränkt, mußt du auch dessen Warzen übersehen, da, wer um Nachsicht bittet, sie auch üben soll.

    Horaz

  10. Die Jugend ist außerordentlich gut gegen mich, und ich erkenne es mit größter Dankbarkeit an. Manchmal komme ich mir aber doch vor wie der uralte Papagei, den niemand mehr verstand, weil er eine t …

    Marie von Ebner-Eschenbach

  11. Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.

    Otto von Bismarck

  12. Wir stimmen den anderen nur zu, wenn wir eine Gemeinsamkeit zwischen ihnen und uns empfinden.

    Jean de la Bruyère

  13. Der Irrtum ist, Charakter sei keinen Widerspruch in sich selbst zu dulden.

    Hermann Bahr

  14. Politik besteht darin, Gott so zu dienen, dass man den Teufel nicht verärgert.

    Thomas Fuller

  15. Wer mit den Menschen auskommen will, darf nicht zu genau hinsehen.

    Otto Flake

  16. Wie's auch die Philosophen fassen Humor und Witz entströmt dem gleichen Born. Humor ist weises Geltenlassen, und Witz ist kalt gewordner Zorn.

    Oscar Blumenthal

  17. Unter der Jugend wird man gütiger.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  18. Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen

    Friedrich Ludwig Jahn

  19. Dauernd ist jene Liebe, die stets die Kräfte zweier menschlicher Wesen im Gleichgewicht hält.

    Honoré de Balzac

  20. Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.

    Adolph Freiherr von Knigge

  21. Wer Vorschriften braucht, der soll sie machen — aber nur für sich.

    Else Pannek

  22. Man kann Kompromisse schließen, bis man zu einem Kompromiss geworden ist.

    Else Pannek

  23. Vergangenheit ist unabänderlich. Getragen wiegt sie leichter als geschleppt.

    Else Pannek

  24. Es macht frei, seine Mitmenschen zu lassen wie sie sind.

    Else Pannek

  25. Toleranz ist möglich — im Freisein von Angst.

    Else Pannek

  26. Wenn Hunde sprechen könnten, fänden wir es vielleicht genau so schwer, mit ihnen auszukommen wie mit anderen Leuten

    Karel Capek

  27. Das Wort "Verzeihung" ist die beste Münze im Haus

  28. Kämpfe mit denen, die kämpfen, und lass die Friedlichen in Frieden!

  29. Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der Anderen zu verstehen.

    Dalai Lama

  30. Die schreckenvollste Seite, die der Fanatismus jeder Art darbietet, ist die Intoleranz.

    Friedrich von Gentz

  31. Prallen während einer Besprechung Gedanken der Teilnehmer wie dicke Knüppel aufeinander, ist zu kalkulieren, mit wie vielen Beulen dem Kompromissvorschlag zugestimmt werden könnte.

    Christa Schyboll

  32. Zwinge andere Leute nicht in deine Vorstellungen.

    David Herbert Lawrence

  33. In der Ehe kommt es darauf an, dass die Fehler zueinander passen.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  34. Das Mißgeschick, das uns nachsichtig gegen andere macht, macht sie oft hart gegen uns selbst.

    Jean Antoine Petit-Senn

  35. Friede ist die Achtung vor dem Recht des anderen

    John Reed

  36. Bei manchen Menschen ist es reine Intoleranz, von Toleranz zu sprechen

    Honoré Gabriel Victor de Riqueti

  37. Niemand ist anders von mir behandelt worden, als ich sein möchte, wenn ich dieselbe Krankheit bekäme

    Thomas Sydenham

  38. Eine Bitte, die selten erhört wird: "Versetzen Sie sich doch in meine Lage!"

    Otto Weiss

  39. Wir können's oft nicht begreifen, dass Leute das tun, was wir an ihrer Stelle auch täten.

    Otto Weiss

  40. Mancher unterwirft sich, ohne zu kämpfen, und dadurch siegt er.

    Otto Weiss

  41. Straf' muss sein, doch soll Barmherzigkeit vorgehen.

    Julius Wilhelm Zincgref

  42. Der Jungen Lob wird's mehren, wenn sie das Alter ehren; doch große Tugend ist's der Alten, der Jugend was zu gut zu halten.

    Bernhard Freidank

  43. Was ist Höflichkeit? Ein stillschweigendes Übereinkommen zweier Menschen, demzufolge jeder seine Eitelkeit zugunsten derer des anderen verschleiert.

    Alphonse Karr

  44. Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen die Freiheit der anderen.

    Alphonse Karr

  45. Stößt dich ein Blinder, so ärgere dich nicht

  46. Ein ruhiger Ehemann ist eine schöne Sache; nur muss man einem nicht sagen, dass er in den Hafen einlaufen soll, wenn er von seiner Fahrt die Hälfte kaum zurückgelegt hat

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  47. Starke haben Zeit und sind in ihrer Zielsicherheit leicht zur Nachgiebigkeit geneigt

    Heinrich Lhotzky

  48. Wenn wir die Menschen nicht zurechtschelten können, können wir sie oft zurechtlieben

    James Hudson Taylor

  49. Eine gute Partnerschaft ist der Ort, wo wir beides finden: so viel Geborgenheit, wie wir suchen, und so viel Freiheit, wie wir brauchen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  50. Unserer Welt wäre sehr geholfen, wenn das Befrieden an die Stelle des Befriedigens träte.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  51. Loslassen: Etwas niederlegen können, ohne es als Niederlage betrachten zu müssen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  52. Die Natur, die sanfteste aller Mütter, hat Geduld mit jedem Kind.

    Emily Elizabeth Dickinson

  53. Wenn die Gesellschaft nicht die freie Entwicklung der Frau akzeptiert dann muss die Gesellschaft umgestaltet werden

    Elizabeth Blackwell

  54. Nachsicht gewährt der Tadel den Raben und peinigt die Tauben.

    Juvenal

  55. Der Beleidigte verzeiht, der Beleidiger niemals.

    Filippo Pananti

  56. Wirklich moralischer Gehalt eines Menschen zeigt sich, wenn er von dem Bessern überzeugt ist und dann ohne Rücksicht auf seine Neigung handelt.

    Heinrich Martin

  57. Willst Du, dass Dich die Toren in Deinen Meinungen und Rechten unangefochten lassen, so lasse auch ihnen ebenso ihren Wahn und ihre Einbildungen.

    Heinrich Martin

  58. Nachsicht findet man allein nur bei edlen Seelen, die noch nicht vergessen haben: Ich auch konnte fehlen.

    Heinrich Martin

  59. Vergeben wärmt das Herz und kühlt die Wunde

    Sir Adolphus William Ward

  60. Es lehrt die Erfahrung, dass viele Menschen gemeiniglich gewisse Mittelwege einschlagen, damit nicht durch ihre Hartnäckigeit das Heil des Ganzen aufs Spiel gesetzt werde.

    Friedrich Christoph Dahlmann