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Sprüche und Zitate von Seneca

105 Zitate — Seite 2

Über den Autor

Philosoph · Römisch · 4 v. Chr. - 65 n. Chr

Lucius Annaeus Seneca (ca. 1–65 n. Chr.) war ein römischer Stoiker, der als Erzieher und Berater Kaiser Neros dessen Herrschaft mitgestaltete und auf kaiserlichen Befehl Selbsttötung beging.

Mehr auf Wikipedia
  1. Wahre Freude ist eine ernste Sache.

    3.9
  2. Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.

    3.9
  3. Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg

    3.9
  4. Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob dein Leben der Muße oder der Trägheit gehört.

    3.9
  5. Das Schicksal kann Reichtümer, doch nicht den Geist rauben.

    3.9
  6. Kinder, junge Leute und Verrückte fürchten den Tod nicht. Es wäre doch eine Schande, wenn uns die Vernunft nicht dasselbe verschaffen könnte.

    3.8
  7. Wie in einem Theaterstück kommt es im Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es gespielt wird.

    3.8
  8. Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen.

    3.8
  9. Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.

    3.8
  10. Beim Schlafengehen sollten wir uns sagen: Ich habe gelebt und den mir vom Schicksal bestimmten Weg zurückgelegt. Wenn Gott uns noch einen Morgen schenkt, werden wir ihn mit dem Gefühl, dass uns u …

    3.8
  11. Ein Ende des Trauern findet, auch wer es nicht mit Absicht gesucht hat, mit der Zeit.

    3.8
  12. Auch aus einem bescheidenen Winkel kann man in den Himmel springen.

    3.8
  13. Es leitet uns das Schicksal, und die erste Stunde hat schon über die Zeit verfügt, die einem jeden zugemessen ist.

    3.8
  14. Jählings neigt sich der Genuss zum Schmerz, wenn er nicht Maß gehalten hat

    3.8
  15. Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.

    3.8
  16. Ich habe damit begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, man kann dann nicht mehr einsam sein. Wisse auch, dass ein solcher Mensch allen ein rechter Freund sein wird.

    3.8
  17. Keiner irrt nur für sich, sondern er ist auch Grund und Urheber vom Irren anderer.

    3.8
  18. Manche Bücher haben nur einen berühmten Namen, im übrigen sind sie ohne Lebenskraft. Sie stellen Sätze auf, geben Erörterungen, Sophismen - Mut machen sie nicht, haben sie doch selber keinen.

    3.8
  19. Das höchste Gut ist die seelische Harmonie mit sich selbst

    3.8
  20. Die, die das Leben auf Reisen verbringen, erleben, dass sie viele Reisebekanntschaften haben, aber keine Freunde.

    3.8
  21. Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht groß. Warum erscheint er aber als groß? Weil man ihn mit dem Sockel misst.

    3.8
  22. Manches muss man heilen, ohne dass der Kranke davon weiß

    3.7
  23. Ich habe dem Glücke niemals getraut, auch wenn es Frieden zu halten schien.

    3.7
  24. Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich

    3.7
  25. Niemand ist zufällig gut, die Tugend muss man lernen.

    3.7
  26. Der unsichere Geist fürchtet, obwohl er zu wissen begehrt

    3.7
  27. Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!

    3.7
  28. Ab und zu sollte ein jeder über die Stränge schlagen und seine kühle Nüchternheit für eine Weile vergessen.

    3.7
  29. Willst du geliebt werden, so liebe.

    3.7
  30. Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.

    3.7
  31. Lerne vor allem dich zu freuen! Die wahre Freude ist eine sehr wichtige Sache.

    3.7
  32. Gleich wichtig ist es, sich bei der Freude wie beim Schmerz zu mäßigen.

    3.7
  33. Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.

    3.7
  34. Wer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich geändert

    3.7
  35. Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins

    3.6
  36. Glücklich ist nicht, wer andern so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.

    3.6
  37. Eher muss man darauf achten, mit wem man isst und trinkt, als was man isst und trinkt

    3.5
  38. Dass es unzählige Krankheiten gibt, ist nicht verwunderlich; man braucht nur die Köche zu zählen

    3.5
  39. Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben, und unsere Gesellschaft ähnelt einem Gewölbe, in dem Steine einander am Fallen hindern.

    3.5
  40. Es gibt ein altes Sprichwort: Ein Ermüdeter sucht Streit. Dasselbe gilt vom Hungrigen und Durstigen und überhaupt von jedem Menschen, den etwas quält.

    3.5
  41. Ich wundere mich oft darüber, wie leichtfertig man um Zeit bittet und sie anderen gewährt. Es ist gleichsam, als wenn um ein Nichts gebeten würde.

    3.4
  42. In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.

    3.4
  43. Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt a …

    3.4
  44. Das Leben ist wie eine Rolle auf dem Theater. Es kommt nicht darauf an, dass lange, sondern dass gut gespielt wird.

    3.3
  45. Manche Zeit wird uns entrissen, manche gestohlen, manche verrinnt einfach. Am schädlichsten ist jedoch ein Verlust, der durch Nachlässigkeit entsteht.

    2.9