gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Recht

241 Sprüche — Seite 4

Wo Ansprüche geprüft und Grenzen gesetzt werden, betritt der Mensch den Bereich des Rechts. Es soll ordnen, schützen und Willkür begrenzen, bleibt aber immer darauf angewiesen, dass Gerechtigkeit und Gewissen nicht aus dem Blick geraten. Deshalb ist dieses Thema von großer gesellschaftlicher und moralischer Bedeutung.

Seine Stärke liegt in Verbindlichkeit, seine Grenze in der bloßen Form ohne innere Billigkeit. Recht schafft Rahmen und Sicherheit, doch es fordert zugleich die ständige Frage, ob das Zulässige auch dem Gerechten wirklich entspricht.

  1. Wo sich Männer finden, die für Ehr' und Recht mutig sich verbinden, weilt ein frei Geschlecht.

    Max von Schenkendorf

  2. Wir haben nicht mehr Recht, Glück zu empfangen, ohne es zu schaffen, als Reichtum zu genießen, ohne ihn zu produzieren.

    George Bernard Shaw

  3. Man kann die Nützlichkeit einer Idee anerkennen und doch nicht recht verstehen, sie vollkommen zu nutzen.

    Albrecht Goes

  4. Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist.

    Charles-Louis de Montesquieu

  5. Hurra, hurra, Papi wird heut 50 Jahr! Drum feier schön und sei recht heiter und vergiß nie: die Welt, sie dreht sich weiter!

  6. Wenn einer kommt und sagen kann, er hab es allen recht getan, so bitt ich diesen lieben Herrn, er woll mich diese Kunst auch lehrn.

  7. Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt's Frücht' Futter viel.

  8. Die Tradition ist eine Ausdehnung des Wahlrechts. Tradition ist die Demokratie der Toten.

    Gilbert Keith Chesterton

  9. Die Tränen sind des Schmerzes heilig Recht

    Franz Grillparzer

  10. Juristen sind wie Schuster, die zerren mit den Zähnen das Leder; sie die Rechte, dass sie müssen dehnen.

    Friedrich von Logau

  11. Soll eine Sache recht gelingen, laß dir Rat von drei Alten bringen

  12. Wer fällt ein Urteil oder kennt den Sachverhalt, bevor er beide Teile klar vernommen hat?

    Euripides

  13. Der Traum ist unser Versucher und unser Richter.

    Moritz Heimann

  14. Wenn die Reichen die Armen ihrer Rechte berauben, so wird das ein Beispiel für die Armen, die Reichen ihres Eigentums zu berauben.

    Thomas Paine

  15. Der Name "Menschenrechte" kann ohne "Menschenpflichten" nicht genannt werden, beide beziehen sich aufeinander.

    Johann Gottfried Herder

  16. Dua's Herzerl in a Schachterl und bind's recht fest zua, dann wird's da ned dreckig und klaut's da koa Bua.

  17. Talent ist Verpflichtung, kein Recht.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  18. Alle politischen Fragen, alle Fragen des Rechts, sind im Grunde nur Machtfragen.

    August Bebel

  19. Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein.

  20. Was man nicht kann ändern, das muss man lassen schlendern.

  21. Wenn sich zwei Diebe schelten, so kriegt ein ehrlicher Mann seine Kuh wieder

  22. Der ist recht edel in der Welt, der Tugend liebt und nicht das Geld

  23. Was einem zu weit ist, ist dreien zu eng und nur zweien gerecht

  24. Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend

  25. Es muss Übertretungen geben, weil Richter da sind, und um Übertretungen zu schaffen, müssen wir Gesetze haben.

    Peter Hille

  26. Es geht nicht wie bei der Äpfelfrau, dass man sich den Dicksten heraussucht

  27. Kleine Diebe hängt man ins Feld, die großen ins Geld.

  28. Kleine Diebe hängt man, vor großen zieht man den Hut ab

  29. Ein Dieb ist nirgends besser als am Galgen.

  30. Die Finsternis sei noch so dicht, dem Lichte widersteht sie nicht

  31. Wer nach fremdem Gute trachtet, der verliert mit Recht das seine

  32. Der ewige Frieden ist auf dem Kirchhofe

  33. Beleidigungen sind die Gründe derjenigen, die unrecht haben.

    Jean-Jacques Rousseau

  34. Rache macht ein kleines Recht zu großem Unrecht.

  35. Der beste Beobachter und der tiefste Denker ist immer der mildeste Richter.

    Henry Thomas Buckle

  36. Kein Mensch auf der Erde hat das Recht, seine Kräfte ungebraucht zu lassen und durch fremde Kräfte zu leben.

    Johann Gottlieb Fichte

  37. Man hat unser Geschlecht mit allen Leichtfertigen bedacht und die Männer haben sich das Recht auf die wirklich wichtigen Eigenschaften vorbehalten.

    Ninon de Lenclos

  38. Wer den ersten Gedanken der Gerechtigkeit hatte, war ein göttlicher Mensch, aber noch göttlicher wird der sein, der ihn wirklich ausführt.

    Johann Gottfried Seume

  39. Der Wein kann mit Recht als das gesündeste und hygienischste Getränk bezeichnet werden.

    Louis Pasteur

  40. Die Menschenrechte haben kein Geschlecht.

    Hedwig Dohm

  41. Begehren von Amt und Vorrecht ist Ehrgeiz.

    Thomas Hobbes

  42. Auch Rechtsanwälte, glaube ich, waren einst Kinder.

    Charles Lamb

  43. Das Jahrhundert der Flugzeuge hat ein Recht zu seiner eigenen Musik.

    Claude Debussy

  44. Friede ist die Achtung vor dem Recht des anderen

    John Reed

  45. Wer im Leben keine Richter hat, dem zahlt der Tod seine Missetat.

    Georg Rollenhagen

  46. In so manchen Staaten sind alle Bürger vor dem Gesetz gleich; vor dem Gesetz, nicht vor dem Gericht.

    Otto Weiss

  47. Oft ist bei Konflikten der eine Teil formell im Recht, der andere bloß tatsächlich.

    Otto Weiss

  48. Geld, Gewalt und Herrengunst zerbricht Ehre, Recht und alle Kunst.

    Georg Rollenhagen

  49. Es ist bedauerlich, dass man unter den Menschenrechten das Recht vergessen hat, sich selbst zu widersprechen.

    Charles Baudelaire

  50. Gar oft ist ohne Recht zerronnen, was ohne Recht man hat gewonnen.

    Bernhard Freidank

  51. Derjenige Mensch ist vollkommen, welcher seine Rechte und des Staates Rechte kennt und ausübt.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  52. Das Gefühl des Rechts macht groß, edel, frei, nachsichtig – Rechte haben macht egoistisch, misstrauisch und unduldsam. Dies zeigt sich in allen staatlichen und privaten Verhältnissen, in der Familie, …

    Fanny Lewald

  53. Der Reichtum ist entsittlichend, sobald er seine Besitzer gewöhnt, jede Art von Überfluss und Luxus, selbst den unvernünftigsten, als eine ihnen unentbehrliche Notwendigkeit, ja als ein ihnen zustehen …

    Fanny Lewald

  54. Jedes menschliche Wesen hat Anspruch auf eine Erziehung, die es fähig macht, auf sich selbst zu ruhen.

    Malwida von Meysenbug

  55. Freiheit der individuellen Überzeugungen und ein Leben diesen gemäss - ist das erste der Rechte und die erste der Pflichten eines Menschen.

    Malwida von Meysenbug

  56. Was ist es doch Schönes und Heiliges um das Recht und wie schmutzig und verworren sind die Wege zu ihm!

    August Pauly

  57. Unwissenheit erleichtert das Urteilen.

    August Pauly

  58. Für einen Arzt und einen Richter ist es schwer, kein Verächter der Menschen zu werden.

    Theresa Keiter

  59. Freie Selbstbestimmung ist das königliche Vorrecht des Geistes.

    Friedrich Paulsen

  60. Ein unverbrüchliches Gesetz ist die Vernunft; wer sich ihr entzieht, verletzt die Humanität, mithin die heiligsten Menschenrechte.

    Heinrich Martin