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Sprüche über Genuss

288 Sprüche — Seite 3

Wahrer Genuss beginnt dort, wo der Augenblick nicht hastig verbraucht, sondern wirklich wahrgenommen wird. Er verbindet Sinne, Gegenwart und Dankbarkeit und macht aus etwas Gewöhnlichem oft eine Erfahrung von besonderer Dichte. Deshalb gehört dieses Thema zu den feinen Formen gelebter Lebenskunst.

Seine Würde liegt nicht im Übermaß, sondern im bewussten Erleben. Genuss setzt Offenheit voraus und zeigt, dass Reichtum oft weniger mit Besitz als mit der Fähigkeit zu tun hat, Schönes und Gutes wirklich aufnehmen zu können.

  1. Wasser ist nicht zum Trinken geeignet, wir müssen Whiskey hinzufügen. Durch gewissenhafte Anstrengung habe ich gelernt, es zu mögen

    Winston Churchill

  2. Will man in England gut essen, sollte man dreimal täglich frühstücken.

    William Somerset Maugham

  3. Zorn und Kaffee muss man ganz heiß genießen

  4. Übe die Regungslosigkeit, beschäftige dich mit Untätigkeit, finde im Verzicht Genuss, und du siehst das Große im Kleinen, das Viele im Wenigen.

  5. Menschen, die das Leben nicht genießen können, sind wirklich ungenießbar.

    Rainer Haak

  6. Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.

    Jean-Jacques Rousseau

  7. Arbeit ist der Umweg zu allen Genüssen.

    Willy Brandt

  8. Mensch, genieße dein Leben, als müsstest du morgen weggehn; schone dein Leben, als ob du ewig weilest hier.

    Johann Gottfried Herder

  9. Der Brei wird nicht so heiss gegessen, als er aufgetragen wird.

  10. Wer sich einmal verbrannt hat, bläst hernach die Suppe.

  11. Wer sein Brot allein isst, muss auch sein Pferd allein satteln.

  12. Das Weib ist ein Genußmittel. Ihr Leib ist zu unserem Genuß da, und sie weiß das.

    Leo Tolstoi

  13. Nach dem Essen sollst du stehen oder tausend Schritte gehen

  14. Die meisten jagen so sehr dem Genusse nach, dass sie an ihm vorbeilaufen.

    Sören Kierkegaard

  15. Kann eine von der Liebe bereitete Mahlzeit jemals unschmackhaft sein?

    Jean-Jacques Rousseau

  16. Dieselbe Gabe, die einem Mann befähigt Millionen zu erwerben, hindern ihn, sie zu genießen.

    Antoine de Rivarol

  17. Der Genuss des Schönsten vermag nicht zu befriedigen, wenn ich ihn allein für mich haben soll.

    Adolf Friedrich von Schack

  18. Die Männer lieben jene Frauen am leidenschaftlichsten, die es verstehen, ihnen die leckersten Dinge vorzusetzen

    Honoré de Balzac

  19. Und im Glück, im Genuss wird der Mensch nicht wachsen, in dem will er immer stillestehen.

    Bettina von Arnim

  20. Die Fackel der Liebe entzündet sich in der Küche.

  21. Geschenkter Essig ist besser als gekaufter Honig

  22. Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.

    Gottfried August Bürger

  23. Theoretisch sind wir alle entschlossen, das Leben zu genießen, aber die Praxis ist schwierig.

    Charles Lamb

  24. Die gute Küche ist das innigste Band der guten Gesellschaft

    Marquis de Vauvenargues

  25. Ach! reines Glück genießt doch nie, Wer zahlen soll und weiß nicht wie!

    Wilhelm Busch

  26. Erholung besteht weder in Untätigkeit noch in bloßem Sinnengenuss, sondern im Wechselgebrauch unserer Körper und Geisteskräfte, denn die Vernunft veredelt

    Karl Julius Weber

  27. Der allein ist weise, der im Sparen zu genießen, im Genuß zu sparen weiß.

    Christoph Martin Wieland

  28. Iß nur, wenn du wirklich hungrig bist, und selten aus Vergnügen.

    Carl Ludwig Schleich

  29. Besser ein kleiner Fisch als gar nichts auf dem Tisch

  30. Lebe ein gutes, ehrbares Leben - wenn du älter wirst und zurückdenkst, wirst du es ein zweites Mal geniessen können.

    Dalai Lama

  31. Dem Satten schmeckt das Beste nicht

  32. Der Mensch, welcher das Leben bloß mit dem Verstand, ohne innere Poesie, genießt, wird Mageres behalten, wie glänzend auch das Geschick dasselbe von außen ausgestattet.

    Jean Paul

  33. Wer im Frühling nicht säet, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal.

    Johann Gottfried Herder

  34. Genieße jedes Wetter, solange es die Natur erlaubt.

  35. Der Kluge isst den Braten sofort und das Brot später.

  36. Langsam, Schritt für Schritt, die Treppe weiter hinauf. Wahrlich, die Welt bietet nicht solch ein Übermaß von Genüssen, dass man sie in Sprüngen überfliegen dürfte.

    Wilhelm Raabe

  37. Ein gelassener Mensch kann sogar Steine weich kochen und den Sud genießen.

  38. Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern am Allervorzüglichsten.

    Johann Peter Eckermann

  39. Es ist nicht jedem gegeben, sich in der großen Masse zu baden: Es ist eine Kunst, die Menge zu genießen

    Charles Baudelaire

  40. Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!

    Bertolt Brecht

  41. Die Kraft zu lieben, die Gesundheit, sich, das Leben, Freundschaft und Geist zu genießen und zu erwidern, ist der Zauber, der alles bezwingt.

    Ludwig Tieck

  42. Wo ein Brauhaus steht, kann kein Backhaus stehen.

  43. Kochen ist keine Kunst, essen muss man es können

  44. Es gibt keine ehrlichere Liebe als die Liebe zur Nahrung.

    George Bernard Shaw

  45. Glücklich, wem die Tage fließen, wechselnd zwischen Freud und Leid, zwischen Schaffen und Genießen, zwischen Welt und Einsamkeit.

    Franz Emanuel August Geibel

  46. Das Alter ist der Übel höchstes; denn es beraubt den Menschen aller Genüsse, läßt ihm aber das Verlangen danach und bringt alle Leiden mit sich.

    Giacomo Leopardi

  47. Der Magen ist der Kapellmeister, der das große Orchester unserer Leidenschaft regiert und in Tätigkeit versetzt

    Gioacchino Rossini

  48. Mir könnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Wochen allein zu sein.

    Paula Modersohn-Becker

  49. Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss wird selbst das Glück zum Überdruss.

    Ludwig Bechstein

  50. Ein Ei geht in vierundzwanzig Stunden durch drei Leiber.

  51. Je näher dem Bein, je süßer das Fleisch

  52. Es wird kein Fresser geboren, er wird erzogen

  53. Essen und Trinken - das steht für Freude am Leben.

    Helmut Kohl

  54. Die Hausfrau muss sich stets vergewissern, dass der Kaffee ausgezeichnet ist, und der Hausherr, dass die Spirituosen von bester Qualität sind.

  55. Das Gelingen großer und guter Handlungen ist in alle Ewigkeit der höchste Genuß großer und guter Geister.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  56. Vor allen der Politikus gönnt sich der Rede Vollgenuß; und wenn er von was sagt, so sei's, ist man auch sicher, dass er's weiß.

    Wilhelm Busch

  57. Geld ist eine Wohltat, die wir genießen, indem wir uns von ihr trennen.

    Ambrose Bierce

  58. Eine gute Tafel stillt allen Groll des Spiels und der Liebe; sie versöhnt alle Menschen, bevor sie zu Bette gehen.

    Marquis de Vauvenargues

  59. Der ist nicht wert des Weines, der ihn wie Wasser trinkt.

    Friedrich von Bodenstedt

  60. Dem Kranken schmeckt selbst der Honig nicht, indessen der Gesunde auch noch Steine verzehrt.