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Sprüche über Gelassenheit

226 Sprüche — Seite 2

Was den Menschen inmitten von Unruhe und Druck innerlich aufrecht hält, wird oft als Gelassenheit erfahren. Sie bedeutet nicht Teilnahmslosigkeit, sondern die Fähigkeit, das Nötige zu tun, ohne von jeder Erschütterung fortgerissen zu werden. Darum besitzt dieses Thema eine stille und reife Stärke.

Ihr Wert zeigt sich dort, wo Hast Fehler nährt und Aufgeregtheit den Blick verengt. Gelassenheit schafft Raum für Klarheit, Maß und Humor und lässt selbst Schwieriges weniger bedrohlich erscheinen.

  1. Zwei Dinge sollte ein Mensch nie beklagen: das, was er ändern kann, und das, was er nicht ändern kann.

    Thomas Fuller

  2. Nichts tun vermehrt den Frieden der Welt.

    Friedrich Georg Jünger

  3. Wer zu schweigen weiß, weiß gegebenenfalls auch zu reden.

    Niccolò Tommaseo

  4. Überlege einmal, bevor du gibst. Überlege zweimal, bevor du nimmst und überlege tausendmal bevor Du forderst.

  5. Auch wenn man Leute mit gutem Grund beschimpft, muss man maßhalten.

    Maxim Gorki

  6. Wer imponiert? Nur welcher ruhig seinen Weg geht.

    Wilhelm Raabe

  7. Reiss deine Gedanken von deinen Problemen fort, an den Ohren, an den Fersen oder wie immer. Das ist das beste, was der Mensch für seine Gesundheit tun kann.

    Mark Twain

  8. Die Zeit ist eine mächtige Meisterin: sie bringt vieles in Ordnung

    Pierre Corneille

  9. Loslassen, was nicht froh sein lässt. Um Illusionen ärmer, an Gelassenheit reicher werden.

    Else Pannek

  10. Gelassenheit ruht auf Selbstvertrauen — und das wächst aus Anerkennung und Erfolgen.

    Else Pannek

  11. Wer sich weder durch Lob verführen, noch durch Tadel in Verwirrung bringen lässt, der besitzt großen Herzensfrieden.

    Thomas à Kempis

  12. Nur ein Narr sorgt sich über Angelegenheiten, die er nicht beeinflussen kann.

    Samuel Johnson

  13. Überlass der Nacht die Stimme, überlass ihr Rat und Heil!

    Plutarch

  14. Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht.

    Laotse

  15. Freue dich, trinke ein Glas, betrachte die Gegenwart als dein Eigentum, alles andere überlasse dem Schicksal.

    Euripides

  16. Genialität ist nichts anderes als eine große Fähigkeit zur Geduld

    Georges-Louis Leclerc de Buffon

  17. Wer die Welt nicht leicht nimmt, dem macht sie Schwierigkeiten.

    Hafis

  18. Ein Mensch, der den Frieden in sich trägt, verbreitet mehr Segen als einer, der eine große Gelehrsamkeit besitzt.

    Thomas à Kempis

  19. Sprechen Männer in so scharfem Ton mit ihren Frauen, dass man sich mit ihren Worten rasieren könnte, ist anzuraten, das Gespräch mit After-Shave-Atmosphäre ein wenig zu glätten, bevor sich die Fra …

    Christa Schyboll

  20. Lieber die Kraft dafür einsetzen, dass man den Schaden behebt, als sie mit Ärger zu verschwenden.

    Prentice Mulford

  21. Große Freude hat selten große Worte.

    Adolf von Wilbrandt

  22. Wo ein Herz die kühlen Strahlen der Sterne in sich aufgesogen hat, weichen alle irdischen Gespenster, denn im Licht ist Frieden; im Anblick der Unendlichkeit offenbart sich uns die Ahnung der Ewigkeit …

    Wilhelmine von Hillern

  23. Wir sollten nicht immer gleich annehmen, wir seien absichtlich gekränkt worden.

    Jane Austen

  24. Versuche nicht, Stufen zu überspringen. Wer einen weiten Weg hat, läuft nicht.

    Paula Modersohn-Becker

  25. Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren

    Charlotte Bronté

  26. Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig

    William Shakespeare

  27. Wer in sich selbst beruhigt ist, der beunruhigt auch den anderen nicht.

    Epikur

  28. Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.

    Don Bosco

  29. Wer es dahin gebracht hat, dem eigenen Leben zuschauen zu können, ist den Leiden entronnen.

    Oscar Wilde

  30. Jedes Wort, das wir nicht zuerst in Gedanken kleiden, wird zu einem Stein auf unserem Weg.

    Rudolf Steiner

  31. Besäße der Mensch Gelassenheit, so wäre ihm fast nichts unmöglich.

  32. Der körperliche Zustand hängt sehr viel von der Seele ab. Man suche sich vor allem zu erheitern und von allen Seiten zu beruhigen.

    Wilhelm von Humboldt

  33. Bedächtige Reden führen stets zum klügsten Ziel.

    Euripides

  34. Erst der Wissende darf es sich leisten, auf alle Vorurteile hinabzusehen.

    Graf Hermann Keyserling

  35. Maßlose Eile schaden tut, maßvolle Weile, die ist gut.

    Bernhard Freidank

  36. Die Gelassenheit bedeutender Menschen ist nur die Schranke für ihre Laster

    Marquis de Vauvenargues

  37. Alle Sorgen nur auf morgen! Sorgen sind für morgen gut.

    Johann Wolfgang von Goethe

  38. Übereilung tut nicht gut. Bedachtsamkeit macht alle Dinge besser.

    Friedrich von Schiller

  39. Nimm die Welt von der leichten Seite, und der Geist wird frei von jeder Last sein.

    Laotse

  40. Stein auf Stein mit Vorbedacht, gibt zuletzt auch ein Gebäude.

    Johann Wolfgang von Goethe

  41. Der Mensch wandelt immer zwischen Abgründen, und ob er will oder nicht, besteht seine ihm eigenste Aufgabe darin, sein Gleichgewicht zu bewahren.

    José Ortega y Gasset

  42. Selten wirst du einen Menschen finden, der bei geöffneten Türen ruhig leben könnte.

    Charles Baudelaire

  43. Man verirrt sich nie so leicht, als wenn man glaubt, den Weg zu wissen. Nichts missglückt so schnell, als wenn man keine Schwierigkeiten sieht.

  44. Was man nicht beachtet, das verliert seine Kraft; worüber man zürnt, das scheint man dadurch als wahr anzuerkennen.

    Tacitus

  45. Weil ich als Kind die Wälder schweigen und wachsen sah, konnte ich immer ein stilles Lächeln für das aufgeregte Treiben haben, mit dem die Menschen ihre vergänglichen Häuser bauen.

    Ernst Wiechert

  46. Mit vernünftiger Überlegung kommt man seinen Feinden gegenüber weiter als mit unverständigen Gewaltstreichen.

    Thukydides

  47. Das höchste Gut ist die seelische Harmonie mit sich selbst

    Seneca

  48. Sei doch zu groß, um von jeder Kleinigkeit beleidigt zu werden!

    Alexander Pope

  49. Lass die Welt ihren Gang nehmen, wenn sie nicht aufgehalten werden kann, wir gehen unseren.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  50. Betrachte die Welt voller Ruhe. Dann strahlt das Licht des Tages aus Deinen Augen. Sie sind der Spiegel der Welt.

  51. Du hast bei der besten Sache schon halb verloren, wenn du nicht kaltblütig bleibst

    Adolph Freiherr von Knigge

  52. Selbstbeherrschung trägt zu allen Erfolgen in Leben bei.

    John Knittel

  53. Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt, dass man lernen muss, freundlich über das Kleine hinwegzugehen, wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.

    Georg Ebers

  54. Drei Schritte tue nach innen, dann den nach außen.

    Rudolf Steiner

  55. Die Baukunst fordert vor allem Ruhe.

    Karl Friedrich Schinkel

  56. Ich weiß, dass ein freuriges Pferd auf eben dem Steig samt seinem Reiter den Hals brechen kann, über welchen der bedächtige Esel ohne straucheln geht.

    Gotthold Ephraim Lessing

  57. Wer dem Erfolg auf den Grund geht, findet Gelassenheit

  58. Sogar wenn er verfolgt wird, ist der Schmetterling niemals in Eile

  59. Gib den Streitenden nach; Nachgeben macht dich zum Sieger.

    Ovid

  60. Es gibt viele Entscheidungen, die nicht in unserer Hand liegen. Es bleibt einem nicht anderes übrig, als die Dinge philosophisch zu nehmen und nicht allzusehr gegen das Unabänderliche aufzumucken.

    John Knittel