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Sprüche über Freude

1193 Sprüche — Seite 18

Manche Augenblicke tragen mehr Licht in sich als ganze lange Phasen der Gewöhnung, und genau darin zeigt sich die Freude. Sie macht das Leben nicht oberflächlich, sondern verleiht ihm Leichtigkeit, ohne seine Tiefe zu leugnen. Als gemeinschaftliches Gefühl, innerer Aufschwung und stilles Geschenk bleibt sie unverzichtbar.

Besonders kostbar wird sie, wenn sie nicht festgehalten, sondern geteilt wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freude mit Dankbarkeit, Offenheit und Gegenwart verbunden ist und warum sie oft gerade dann am wahrsten erscheint, wenn sie unverstellt und ohne Anspruch erlebt wird.

  1. Reden ist Silber, Schweigen ist Pappe, sei munter und fröhlich und halt deine Klappe.

  2. Geh munter durch das Leben, mein Freund, verzweifle nicht. Besser 'nen Schalk im Nacken, als eine Faust im Gesicht.

  3. Auch die kleinsten Freudenkörner nur recht fröhlich aufgepickt! Denn sie helfen dir verdauen, was sonst schwer im Magen liegt.

  4. Die Freude fällt uns in die Hände, die bloße Kunst nur, sich zu freu'n, die will geübt, errungen sein.

    Christoph A. Tiedge

  5. Du bist ein lustiger Vogel, und so soll's immer sein, singst fröhlich wie die Lerche, und niemand sperrt dich ein!

  6. In Asien turnt das Känguruh, in meinem Herzen turnst nur du!

  7. Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück; denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.

  8. Wer die Arbeit liebt und sparsam zehrt, der sich in aller Welt ernährt.

  9. Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Wo das Glück ansetzt, da regnet es Glück.

  11. Wenn's Glück regnet, hab ich meine Schlüssel zu Haus.

  12. Wem das Glück pfeift, der tanzet wohl.

  13. Wenn das Glück den Menschen sucht, so hilft er sich wohl.

  14. Ich wart des Glücks, Hilf Gott und schick's.

  15. Glück bringt Neider.

  16. Miß dein Glück nicht nach fremder Elle.

  17. Glücklich, wer im dunkeln bleibt.

  18. Behüt' uns Gott vor großem Glück, gnädigem Herrn und gesunder Speis.

  19. Es wird dir glücken wie den Schwaben bei Lücken.

  20. Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.

  21. Die Glückseligen sterben beizeiten.

  22. Wo man Liebe sät, da wächst Freude.

  23. Die Sperlinge singen's von den Dächern.

  24. Freuden, die in der Erinnerung nicht Freuden bleiben, sind keine wahren Freuden.

    Daniel Sanders

  25. Wer ist der glücklichste Mensch? Der fremdes Verdienst zu empfinden weiß und am fremden Genuss sich wie am eignen zu freun.

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Freude öffnet, Traurigkeit verschließt das Herz.

    Franz von Sales

  27. Wer verliebt ist, seufzt und hofft und glaubt und jauchzt.

    Christian Dietrich Grabbe

  28. Wer nie gedarbt, ist ohne Freude reich.

    Albrecht von Haller

  29. Für einen Mann von Verstand ist der Anblick einer schönen Frau allemal etwas Unterhaltendes.

    Christoph Martin Wieland

  30. Kleine Freuden sind Blumen im Teppich des Lebens.

  31. Von dir, oh Liebe, nehm ich an den Kelch der bittern Leiden; Nur einen Tropfen dann und wann, nur einen deiner Freuden! So wird dein Kelch, oh Liebe, mir wie Feuerbecher glänzen; Auch unter Tränen …

    Johann Georg Jacobi

  32. Ein Mann, der liebt, vergisst sich selbst. Eine Frau, die liebt, vergisst die andern Frauen.

    Daphne du Maurier

  33. Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern; der Widerspruch scheint sein Element zu sein.

    Giacomo Casanova

  34. Nichts ist mühsam, was man willig tut.

    Thomas Jefferson

  35. Warum greifst du nicht nach der Lampe und gehst die kurzen Freuden suchen, heute? Warum willst du warten Jahr um Jahr?

  36. Rote Rosen stehn im Garten, tragen schönes grünes Laub. Deiner will ich immer warten, bis ich werde einst zu Staub.

  37. Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  38. Ein Kind ohne Mutter ist wie eine Blume ohne Regen. Danke, dass es dich gibt!

  39. Das letzte Vergnügen im Leben ist das Bewußtsein, aus der Pflicht entlassen zu sein.

    William Hazlitt

  40. Bücher sind immer noch die wohlfeilsten Lehr- und Freudenmeister und der wahre Beistand hienieden für Millionen besserer Menschen.

    Karl Julius Weber

  41. Mit allen wird von selbst Vergnügen sich verbinden; Vergnügen aber , das man sucht, ist nicht zu finden.

    Friedrich Rückert

  42. Das Geheimnis der kleinsten natürlichen Freuden geht über die Vernunft hinaus.

    Marquis de Vauvenargues

  43. Das hat die Freude mir dem Schmerz gemein, dass sie die Menschen der Vernunft beraubt.

    August von Platen

  44. Sich sorgen ist fast so gut wie sich freuen. Unerträglich wird das Leben für den, der weder Freuden noch Sorgen hat.

    Henry Wadsworth Longfellow

  45. Komm zieh mit mir, lass mich dich lieben.

    John Donne

  46. Glück kann man verdoppeln, indem man es teilt.

  47. Was anders wäre Freude als Freude machen?

    Lord Byron

  48. Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist.

    Daniel Spitzer

  49. Wenn wir gerechter wären, würden wir zugeben, dass jedes Leben mehr frohe als trübe Sekunden gehabt hat.

    Carl Ludwig Schleich

  50. Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung, und sie gedeiht mit der Freude am Leben.

    Thomas von Aquin

  51. Solange wir lieben, dienen wir, solange wir von anderen geliebt werden, sind wir, ich möchte fast sagen, unentbehrlich.

    Robert Louis Stevenson

  52. Dua's Herzerl in a Schachterl und bind's recht fest zua, dann wird's da ned dreckig und klaut's da koa Bua.

  53. Wenn ich an dich denke wackeln Tisch und Bänke und das alte Kanapee hüpft vor Freude in die Höh.

  54. Der Hund ist der Gott der Ausgelassenheit.

    Henry Ward Beecher

  55. Wer im Dunkeln liebt, der lebt auch im Dunkeln.

    Frank Wedekind

  56. Mit reiner Liebe lieben, heißt in den Abstand einwilligen, heißt den Abstand verehren zwischen einem selbst und dem, was man liebt

    Simone Weil

  57. Ich freue mich über Verleumdungen, denn sie lenken von der Wahrheit ab.

    Donatien A. F. Marquis de Sade

  58. Die Liebe ist ein Tyrann, der keinen verschont.

    Pierre Corneille

  59. Wer sein Glück nur in Träumen findet, passt nicht zu wirklichen Freuden.

    Johann Nepomuk Nestroy

  60. Aber, wenn und gar, sind des Teufels War.