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Sprüche über Freude

1193 Sprüche — Seite 11

Manche Augenblicke tragen mehr Licht in sich als ganze lange Phasen der Gewöhnung, und genau darin zeigt sich die Freude. Sie macht das Leben nicht oberflächlich, sondern verleiht ihm Leichtigkeit, ohne seine Tiefe zu leugnen. Als gemeinschaftliches Gefühl, innerer Aufschwung und stilles Geschenk bleibt sie unverzichtbar.

Besonders kostbar wird sie, wenn sie nicht festgehalten, sondern geteilt wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freude mit Dankbarkeit, Offenheit und Gegenwart verbunden ist und warum sie oft gerade dann am wahrsten erscheint, wenn sie unverstellt und ohne Anspruch erlebt wird.

  1. Wie die Mutter sich freut, wenn sie das erste Lächeln ihres Kindes bemerkt, so freut sich Gott jedesmal, wenn er vom Himmel sieht, daß ein Sünder sich vor ihm aus vollem Herzen zum Gebet beugt.

    Fjodor M. Dostojewski

  2. Wir loben die gute alte Zeit, leben aber gern in er Gegenwart

    Horaz

  3. Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.

    François de la Rochefoucauld

  4. Wohl jedem, der nur liebt, was er darf, und nur haßt, was er soll

    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. Die wahre Freude am Leben ist, für ein Ziel gebraucht zu werden, das man selbst als wichtig anerkennt

    George Bernard Shaw

  6. Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.

    Mark Aurel

  7. In düsterer Nacht macht auch das kleinste Glühwürmchen helle Freude.

  8. Wer sich im Sommer über die Sonne freut, trägt sie im Winter in seinem Herzen.

    Rainer Haak

  9. Wer liebt, sagt ja zum Leben und spürt, wie sich die Fenster öffnen, und die Sonne aufgeht.

  10. Über eine Spur von Geist in einer Frau freuen wir uns ebenso wie über ein paar Worte, die ein Papagei richtig herausbringt.

    Honoré de Balzac

  11. Freude wird jedesmal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich zugebracht hast.

    Thomas à Kempis

  12. Nicht Wünschelruten, nicht Alraune, die beste Zauberei liegt in der guten Laune.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Leise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute. Klinge, kleines Frühlingslied, kling hinaus ins Weite. Kling hinaus bis an das Haus, wo die Blumen sprießen. Wenn du eine Rose schaust, sag, i …

    Christian Johann Heinrich Heine

  14. Es ist eine Hauptsache, das zu Hause zu haben, was man außer dem Hause selten findet: Freude

    Christian Friedrich Hebbel

  15. Nicht nur die Angst ist ansteckend, sondern auch die Ruhe und die Freude, mit der wir dem jeweils Auferlegten begegnen.

    Dietrich Bonhoeffer

  16. Arbeite nur, die Freude kommt von selbst!

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Der Wein ist geschaffen, dass er die Menschen soll fröhlich machen.

  18. Man muss lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben.

    Jean de la Bruyère

  19. Wie mit den Lebenszeiten, so ist es auch mit den Tagen: keiner ist uns genug, keiner ist ganz schön, jeder hat seine Unvollkommenheit. Aber rechne sie zusammen, so kommt eine Summe Freude und Leben …

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  20. Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze entzünden, ohne dass ihr Leben kürzer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.

  21. Die Welt ist immer so wie du: Ein Lächeln, und sie lacht dir zu, ein wenig Trotz, ein wenig Zorn und statt der Rose blüht der Dorn

    Simon Dach

  22. Dem Satten schmeckt das Beste nicht

  23. Angenehm sind die erledigten Arbeiten.

    Marcus Tullius Cicero

  24. Das Glück tritt gern in ein Haus ein, wo gute Laune herrscht.

  25. Leb Dein Leben unverdrossen, bleib für alles aufgeschlossen. Pflege Deine gute Laune, über Unbekanntes staune, denn auch mit 40 Jahren kann man Nützliches erfahren!

  26. Ei ja! - da bin ich wirklich froh! Denn, Gott sei Dank! ich bin nicht so!

    Wilhelm Busch

  27. Wenn's einer davon haben kann, so bleibt er gerne dann und wann des Morgens, wenn das Wetter kühle, noch etwas liegen auf dem Pfühle ...

    Wilhelm Busch

  28. Wenn wir eine Freude ganz ungetrübt geniessen sollen, muss sie einem Menschen zuteil werden, den wir lieben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  29. Gib dem Leid Ausdruck und es wächst Dir ans Herz. Gib der Freude Ausdruck und sie versetzt dich in Taumel.

    Oscar Wilde

  30. Der Mensch, welcher das Leben bloß mit dem Verstand, ohne innere Poesie, genießt, wird Mageres behalten, wie glänzend auch das Geschick dasselbe von außen ausgestattet.

    Jean Paul

  31. Es ist eine Verwandtschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Augenblicks: Beide fallen vom Himmel.

    Friedrich von Schiller

  32. Das Glück ist kugelrund, läuft einem in den Mund, dem andern in den Strund, verändert sich all Stund.

  33. Wer freudig tut und sich des Getanen freut, ist glücklich.

    Johann Wolfgang von Goethe

  34. "Ich hatte mich so gefreut!", sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut, ist das denn gar nichts?

    Marie von Ebner-Eschenbach

  35. Die Rehlein sind munter, die Vöglein sind froh, und du, liebe ............ mach's ebenso.

  36. Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, ohne Furcht, was man im Lande glaubt: wo man singt, da wird kein Mensch beraubt, Bösewichter haben keine Lieder.

    Johann Gottfried Seume

  37. Wo man Liebe säet, da wächst Freud empor.

  38. Kommt einmal Glück, so kommen fünf Sturmwinde danach.

  39. An anderer Pech sich zu erfreuen hilft das eigene Glück erneuen.

    Franz Emanuel August Geibel

  40. Das Geheimnis, die größte Freude am Leben zu finden, ist gefährlich zu leben!

    Friedrich Nietzsche

  41. Der Erben Weinen ist nur unterdrücktes Lachen.

    Publius Syrus

  42. Der Kampf um die Führung lag in seiner Natur, denn ein namenloser, unfassbarer Stolz der Fährte und der Spur erfasste ihn - jener Stolz, der Hunde dazu verführt, voll Freude im Geschirr zu sterben, …

    Jack London

  43. Es gibt kein Bier im Himmelreich, drum trinke es auf Erden gleich.

  44. Wer mit Schmerzen arbeitet, wird mit Freuden essen.

  45. Des Lebens Quelle mög Dir munter fliessen damit Du viele Jahre noch glücklich kannst geniessen

  46. Die Freude, das kostbarste Lebenselexier, eine herrliche Medizin zur Verlängerung unseres Lebens.

    Carl Ludwig Schleich

  47. Wer Freude vervielfachen will, muss sie teilen.

    Pythagoras

  48. Erfreue dich deines Besitzes, als stürbest du morgen. Aber verbrauch ihn mit Maß, als lebtest du lange.

    Lukian

  49. Das Lachen ist ein wetterleuchtendes Aufblitzen der Seelenfreude, ein Aufzucken des Lichtes nach draussen, so wie es innen strahlt.

    Dante Alighieri

  50. Geduld ist die Pforte der Freude.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  51. Der Christus der Liebe, voll der Gnade des Vaters, möge mich heute bei der Arbeit zum Guten anleiten - wo ich auch bin.

  52. Glücklich, wem die Tage fließen, wechselnd zwischen Freud und Leid, zwischen Schaffen und Genießen, zwischen Welt und Einsamkeit.

    Franz Emanuel August Geibel

  53. Die Menschen werden immer finden, dass die ernsteste Sache in ihrem Dasein die Freude ist

    Gustave Flaubert

  54. Möge dich dein Schutzengel auf allen Wegen begleiten und dir dort, wo er dir nicht folgen kann, einen deftigen Knotenstock in die Hand geben.

  55. Lasst die Glocken klingen, lasst die Flöten singen, lasst die Freude erwachen, Tür und Tor aufmachen, lasst das Kind herein mit dem hellen Schein!

  56. Und nun vorwärts, hinein ins Leben mit all seiner Freude, seiner Jugend und Schönheit

    Sören Kierkegaard

  57. Wir wünschen Euch ein frohes Osterfest und ein volles Osternest! Bunte Eier und Schokohase liegen ganz gewiss im Grase.

  58. Weihnachten Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus, sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm …

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  59. Sei fröhlich wie der Optimist, der alles Schlechte schnell vergisst. Gräm dich nicht, reg dich nicht auf, das Leben nimmt doch seinen Lauf.

  60. Arbeit als Freude - unzugänglich den Psychologen.

    Franz Kafka