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Sprüche über Faulheit

183 Sprüche — Seite 3

Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.

Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.

  1. Wo der Mistwagen nicht hinkommt, kommt der Erntewagen nicht her.

  2. Wo die Arbeit zieht ins Haus läuft die Armut bald hinaus; schläft die Arbeit aber ein, guckt die Armut zum Fenster hinein.

    Robert Reinick

  3. Wer nicht gerne arbeitet, hat bald Feierabend gemacht.

  4. Träume sind nicht Taten. Ohne Arbeit wird Dir nichts geraten.

    Ernst Moritz Arndt

  5. Nicht die Alten sterben, sondern die Müßigen.

  6. Besser gefaulenzt und gefeuert als nie gefaulenzt.

    James Thurber

  7. Schlummer nicht in den Zelten deiner Väter. Die Welt rückt vor.

    Giuseppe Mazzini

  8. Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.

  9. Der Kerl der die Arbeit erfunden hat, muss nichts zu tun gehabt haben.

  10. Für Ordnung bist du nicht zu haben? Lass deine Eltern fluchen und denke Dir: Wer Ordnung hält, ist bloß zu faul zum Suchen!

  11. Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.

    Martin Luther King

  12. Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns

    Hesiod

  13. Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken

    Emil Gött

  14. Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch.

  15. Heimisch in der Welt wird man durch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.

    Berthold Auerbach

  16. Vom zu vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren.

  17. Jeder Vorgesetzte, der etwas taugt, hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich zuviel zumuten, als mit solchen, die zuwenig in Angriff nehmen.

    Walter Scheel

  18. Wenn der Hund nicht Lust hat zu jagen, reitet er auf dem Hintern.

  19. Wenn das ganze Jahr Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.

    William Shakespeare

  20. Hänge die heutige Pflicht nicht auf den morgigen Haken!

  21. Raste ich, so roste ich.

  22. Wer lange im Bett bleibt, verschläft den Verstand.

  23. Wenn der Gärtner schläft, pflanzt der Teufel Unkraut.

  24. Wer die Zeit der Saat verschläft, braucht in der Ernte nicht zu schwitzen.

  25. Fleiss bringt Brot - Faulheit Not.

  26. Schlafender Fuchs fängt kein Huhn.

  27. Groß und faul ist auch ein Gaul.

  28. Wenn das Pferd voll ist, so ist es faul.

  29. Der faulsten Sau gehört allweg der größte Dreck.

  30. Es ist ein faules Schaf, das die Wolle nicht tragen mag.

  31. Der Müßiggang, nicht die Arbeit, ist der Fluch der Menschen

    Samuel Smiles

  32. Wer vierzehn Tage verbummelt, muss drei Wochen hungern

  33. Die Kennworte des Wieners: Wie komm denn i dazu? Es zahlt sich ja net aus! Tun S' Ihnen nix an!

    Arthur Schnitzler

  34. Phlegma, sei es körperlich oder geistig, ist ein sündhafter Zustand für den, der in Zeiten der Bildung lebt.

    Karl Friedrich Schinkel

  35. Es gibt kaum einen menschlichen Beruf, der so alles Untüchtige ausstößt wie der des Seemanns.

    Heinrich von Treitschke

  36. Die Wissenschaft war die größte Leidenschaft meines Lebens . Ich käme mir vor wie ein Dieb, wenn ich einen Tag verlebt hätte, ohne zu arbeiten.

    Louis Pasteur

  37. Ein Leben, das jemand damit verbringt, Fehler zu machen, ist nicht nur ehrenvoller, sondern auch nutzbringender als ein Leben, das mit Nichtstun verbracht wird.

    George Bernard Shaw

  38. Einer, der sich selbst krümmt, kann andere nicht gerade machen.

  39. Halte die Spiele der Kinder heilig und störe sie nicht. Denn in ihnen ist weder Torheit noch Müßiggang.

    Frank Wedekind

  40. Faulheit findet alles schwer, der Fleiß macht alles leicht.

    Johann Jakob Engel

  41. Kein Mensch auf der Erde hat das Recht, seine Kräfte ungebraucht zu lassen und durch fremde Kräfte zu leben.

    Johann Gottlieb Fichte

  42. Aus Schlaffett bekommt man ja keine Brühe.

  43. Die Trägen, die zu Hause liegen, erquicket nicht das Morgenrot; Sie wissen nur von Kinderwiegen, von Sorgen, Last und Not um Brot.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  44. Unser Denken ist träger als unsere Muskeln, geübter in Ausflüchten, die es erlauben, der Arbeit zu entgehen.

    Stanislaw Brzozowski

  45. Der geschäftige Mann hat nur wenige faule Besucher, zum kochenden Topf kommen keine Fliegen.

    Benjamin Franklin

  46. Es gibt stets faule Leute, aber niemals faule Erde. Düngst und bearbeitest du sie mit Liebe und Fleiß, so lohnt sie deine Mühe mit viel Gemüse und Reis.

  47. Die meisten Leute scheuen weniger ein großes Opfer als eine große Unbequemlichkeit.

    Ida Hahn - Hahn

  48. Gott, wie komisch sind die Männer! Ganz ernsthaft bilden sie sich ein, der liebe Gott hat unser Geschlecht geschaffen, um das ihre zu bedienen.

    Ida Hahn - Hahn

  49. Der beste Master-Abschluss garantiert noch lange keinen Karrieresprung, sofern eine Barriere aus fataler mentaler Trägheit im Vorstellungsgespräch dominant hervorprescht.

    Christa Schyboll

  50. Der Mensch ist nicht abhängig von Erbanlagen. Das sind Ausreden, um mit Anstand faul zu sein.

    Nikolaus B. Enkelmann

  51. Im ganzen Königreich der Natur wechseln immer Perioden der Aktivität mit denen absoluter Ruhe ab.

    Prentice Mulford

  52. Wer Milch will, sollte sich nicht auf einen Schemel in der Mitte des Feldes setzen, in der Hoffnung, dass die Kuh sich zu ihm begeben möge

    Elbert Green Hubbard

  53. Wenn man seiner Kunst lebt, wie kann das Müßigang heißen?

    Adolf von Wilbrandt

  54. Nichtstun ist die Weisheit derjenigen, die den Untergang von Narren miterlebt haben.

    George Meredith

  55. Nichts tun ist schlimmer, als etwas mittelmäßig zu tun.

    Camillo Benso Graf von Cavour

  56. Es gibt nichts, worauf der Mensch nicht zurückgreifen würde, um die wirkliche Arbeit des Denkens zu vermeiden

    Sir Joshua Reynolds

  57. Zeitvertreib ist etwas Abscheuliches. Man verscheucht dabei das, was man am dringendsten braucht.

    Frederico Garcia Lorca

  58. Mitleiden ist den trägen und geschäftigen Egoisten eine so angenehme Sache, weil es eine passive Tätigkeit, ein beschäftigter Müßiggang ist.

    Fanny Lewald

  59. Der Fischer, der am Ufer wartet, bis sich alle Wellen gelegt haben, wird nie einen Fisch fangen.

  60. Nichts hassen Leute, die im Dienste der Öffentlichkeit stehen, so sehr, wie der Öffentlichkeit zu dienen

    Kin Hubbard