gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Faulheit

183 Sprüche — Seite 2

Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.

Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.

  1. Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man Abend vorher hätte tun sollen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  2. Ein Dummkopf, der arbeitet, ist besser als ein Weiser, der schläft.

  3. Einsamkeit und Faulheit umschmeicheln die Phantasie.

    Fjodor M. Dostojewski

  4. Alt wollen sie werden, gesund wollen sie bleiben, aber etwas tun dafür wollen sie nicht.

    Sebastian Kneipp

  5. Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen.

    Seneca

  6. Der Mensch kann unendlich viel, wenn er die Faulheit abgeschüttelt hat und sich vertraut, dass ihm gelingen muss, was er ernstlich will.

    Ernst Moritz Arndt

  7. Bescheidenheit ist nichts anderes als Faulheit, Mattigkeit und Mangel an Mut, so dass man mit Recht sagen kann, dass die Bescheidenheit für die Seele eine Erniedrigung ist.

    François de la Rochefoucauld

  8. Wenn Gott auf der 5-Tage-Woche bestanden hätte, gäbe es heute keine Menschen.

    Oscar Wilde

  9. Genieße froh die Tage, des Augenblickes Gunst; richtig dosierte Faulheit ist ein Stück Lebenskunst

  10. Wer treu arbeitet, betet doppelt. Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.

    Martin Luther

  11. Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, dass man sie fanatisiert.

    Friedrich Nietzsche

  12. Wenn sie das Maß überschreiten, sind beide bös: der Schlaf und das Wachen.

    Hippokrates von Kós

  13. Der faule Mensch ist egoistisch, auch mit gutem Herzen.

    Sully Prudhomme

  14. Jeder hat soviel Unkraut wie er's verdient.

  15. Sprichwörter sind ein öffentlicher Unterstützungsverein für Leute ohne eigene Gedanken.

    Wilhelm Raabe

  16. Der Aufschub ist der Dieb der Zeit.

    William Butler Yeats

  17. Die Faulen sehnen sich nach Gesellschaft.

    John Steinbeck

  18. Verglichen mit dem, was wir sein könnten, sind wir nur halb wach

    William James

  19. Versuchen, die Zeit totzuschlagen ... also das Leben totzuschlagen, das ist die schwerste 'Erkrankung' die es gibt.

    Prentice Mulford

  20. Wirf jeden Tag Ballast ab, der deine Seele beschwert - eine Furcht, einen Ärger, eine Enttäuschung, eine Trägheit

  21. Nichtstun ist eine der größten und verhältnismäßig leicht zu beseitigenden Dummheiten.

    Franz Kafka

  22. Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt.

    Dante Alighieri

  23. Geringes Wissen, das tatkräftig angewendet wird, ist unendlich mehr wert als grosses Wissen, das brachliegt.

    Khalil Gibran

  24. Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt.

    Voltaire

  25. Es ist nicht das Unkraut, das den guten Samen erstickt, sondern die Nachlässigkeit des Bauern

    Konfuzius

  26. Dem Faulpelz geht die Arbeit von der Hand wie das Pech von der Wand

  27. Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  28. Faulheit ist Dummheit des Körpers... Dummheit ist Faulheit des Geistes

    Johann Gottfried Seume

  29. Trägheit will gern langsam sein, Armut holt sie bald auch ein.

  30. Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, dass er uns den Segen des Müßiggangs genommen und uns dafür den Fluch der Arbeit gewonnen hat.

    Mark Twain

  31. Nicht zu arbeiten ist schlimmer, als sich zu überarbeiten.

    Samuel Smiles

  32. "Es kommt, wie es kommen muss", ist die Ausrede aller Faulpelze.

    Wilhelm Raabe

  33. Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.

    Rudyard Kipling

  34. Durch Schlemmerei und Schlaf und Müßiggang, ward alle Tugend aus der Welt vertrieben

    Francesco Petrarca

  35. Wer nicht arbeiten will, der lass' das Brot auch liegen still.

  36. Um uns für unsere Faulheit zu bestrafen, gibt es außer unserem Misserfolg immer noch die Erfolge der anderen.

    Jules Renard

  37. Arbeiten um nicht denken zu müssen ist auch Faulheit.

    Hermann Bang

  38. Es passt sich aber nicht, dass einer auf des andem Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohllebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.

    Martin Luther

  39. Faulheit ist der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.

    Immanuel Kant

  40. Nichtstun ist besser als mit vieler Mühe nichts schaffen!

    Laotse

  41. Aus Müßigkeit entspringt reines Glück.

    Johann Wolfgang von Goethe

  42. Das Wort Esel, wann es zurückgelesen wird, so heißt es: Lese! Wahr ist es, wann jemand kein unverständiger Esel bleiben will, so muß er die Bücher lesen, sonst wird ihm der Trichter von Nürnberg schle …

    Abraham a Sancta Clara

  43. Blasiertheit: Diese Krankheit ist unter uns weit verbreitet, wo Müßiggang und Überfluß schnell die Sinne abstumpfen und selbst die Jugend in eine Gleichgültigkeit versinken lassen, von der sie nicht …

    Friedrich Melchior Baron von Grimm

  44. Es gibt wirklich sehr viele Menschen, die bloß lesen, damit sie nicht denken dürfen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  45. Schaue auf Dich selbst, nicht auf die Sonne, wenn Dein Garten nicht blüht.

  46. Faulenzen macht müde... Arbeit nie...

  47. Zu einer gesunden Entwicklung gehört vor allem eine vernünftige Abhärtung, denn die Verweichlichung bewirkt Schlaffheit und Untätigkeit.

    Sebastian Kneipp

  48. Wer selbst nichts zu tun hat, macht anderen die meiste Arbeit.

  49. Wir halten den, der sich den politischen Angelegenheiten fernhält, nicht für einen ruheliebenden, sondern für einen unnützen Menschen.

    Perikles

  50. Ein fauler und ein fleißiger Mensch können nicht gut miteinander leben, der faule verachtet den fleißigen gar zu sehr.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  51. Wer die Arbeit kennt und tut sie nicht, der bleibt fürwahr ein armer Wicht.

  52. Aus den Leidenschaften werden Meinungen, die Trägheit des Geistes läßt diese zu Überzeugungen erstarren.

    Friedrich Nietzsche

  53. Für den Fleißigen hat die Woche sieben Heute, für den Faulen sieben Morgen.

  54. Fleissige Mutter hat faule Töchter.

  55. Es ist ebenso viel Trägheit wie Schwäche dabei, sich beherrschen zu lassen.

    Jean de la Bruyère

  56. Der Intellekt ist bei den allermeisten eine schwerfällige, finstere und knarrende Maschine, welche übel in Gang zu bringen ist.

    Friedrich Nietzsche

  57. Nur ein Taugenichts oder ein völlig Unfähiger kann behaupten, er habe keine Beschäftigung gefunden.

    Leo Tolstoi

  58. Wer seine Schweißtropfen zählt, wird nie Geld zählen!

    Christian Friedrich Hebbel

  59. Wer lustigen Mut zur Arbeit trägt und stets die Arme rasch bewegt, sich durch die Welt noch immer schlägt. Der Träge sitzt, weiß nicht, wo aus, und über ihn stürzt ein das Haus. Mit frohen Segeln …

    Ludwig Tieck

  60. Langeweile ist ein Gefühl des Überdauerns, ohne zu leben. Der Müßiggang ist Strafe für sich selbst. Dummes Geschwätz verurteilt sich selbst.

    Sully Prudhomme