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Sprüche über Familie

319 Sprüche — Seite 4

In kaum einem anderen Raum verdichten sich Nähe, Herkunft, Pflicht, Liebe und Konflikt so stark wie in der Familie. Hier werden Menschen geprägt, getragen, enttäuscht und geborgen, oft ein Leben lang. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten und widersprüchlichsten Erfahrungen menschlicher Verbundenheit.

Ihr Wert liegt nicht in Vollkommenheit, sondern in Verlässlichkeit, Zusammenhalt und gelebter Verantwortung. Familie bleibt für viele der erste Ort von Zugehörigkeit und der Maßstab, an dem Nähe, Vertrauen und Erinnerung ihre besondere Form gewinnen.

  1. Ein Baby ist der Mutter Anker; weiter als das Ankertau kann sie nicht kreisen.

  2. In der Familie sei sparsam, doch Gästen gib reichlich.

  3. Die wichtigste Schraube im Familienleben ist - die Liebe, die sexuelle Neigung, die Einheit des Fleisches, alles andere ist unzuverlässig und langweilig, so klug wir uns das auch immer ausrechne …

    Anton Tschechow

  4. Ein Bruder ist ein Freund, den dir die Natur gegeben hat.

  5. Daheim werden verständige Männer am wenigsten geschätzt.

  6. Vatersegen baut den Kindern Häuser, Mutterfluch reißt sie nieder.

  7. Brüder haben ein Geblüte, aber selten ein Gemüte.

  8. Man muss vergessen, dass Mühe für die Eltern Mühe ist

    Sophokles

  9. Die Alten ehre stets, du bleibst nicht ewig Kind, sie waren, was du bist, und du wirst, was sie sind.

  10. Hast Du kein Geld, geh nicht unter die Leute. Hast Du Schwierigkeiten, wende Dich nicht an Verwandte.

  11. Der Mann ist für das Weib ein Mittel: Der Zweck ist immer das Kind.

    Friedrich Nietzsche

  12. Eine Mühle, die nicht umgeht, ein Backofen, der nicht heizt und eine Mutter, die nicht gern daheim ist, sind unwert.

  13. Wenn ein Kind erst einmal geboren ist, liegt es nicht mehr in unserer Macht, es nicht zu lieben oder nicht für es zu sorgen.

    Epiktet

  14. Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.

  15. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird niemals mehr Durst haben.

  16. Nichts lieber als Kindeskind.

  17. Die Tochter frißt die Mutter.

  18. Wenn du deinen Sohn mit Füßen treten willst, so zieh vorher die Schuh aus.

  19. Bruderliebe sieht oft trübe.

  20. Wenn eine Mutter zwei Kinder hat, so ist eine Sau dabei.

  21. Was die Kinder an die Eltern bindet, ist eher der Respekt.

    Michel de Montaigne

  22. Lieber adoptiere einen Sohn, als dass die Familie stirbt.

  23. Für einen schlechten Sohn ist die Mutter verantwortlich. Für einen schlechten Enkel die Großmutter.

  24. Das fremde Korn und die eigenen Kinder scheinen immer besser.

  25. Nur insofern der Mensch mit sich selbst eine glückliche Ehe führt und eine schöne Familie ausmacht, ist er überhaupt ehe- und familienfähig.

    Novalis

  26. Das Heim ist die Welt der Frau, die Welt ist das Heim des Mannes.

  27. Ein Fußgänger ist ein Mann, der Frau und Tochter, aber nur zwei Autos hat

  28. Wo Frauen im Kummer leben, verdirbt die Familie bald. Wo Frauen im Glück leben, gedeiht die Familie immer.

  29. Gott hat seinen Engeln befohlen, dich zu behüten auf all deinen Wegen.

  30. Barmherzigkeit beginnt im eigenen Haus - aber sie sollte nicht auch dort enden.

  31. Was die Mütter gebären, sollen sie ernähren.

  32. In der Kindheit beschränkt sich unsere Liebe auf Eltern, Geschwister und Schulkameraden, in der Jugend aufs Geschlecht. Im mittleren Alter lieben wir Vaterland, Ehren, Studien, im Alter die Menschhe …

    Karl Julius Weber

  33. Meine Familie hielt so eng zusammen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass wir eine einzige aus vier Teilen bestehende Person seien.

    Henry Ford

  34. Deine Kinder sind nicht deine Kinder, sie kommen durch dich, aber nicht von dir, sie sind bei dir, aber sie gehören dir nicht.

    Khalil Gibran

  35. Nur die Frau kann eine Familie schaffen. Aber eine Familie kann auch an ihr zerbrechen.

    Mutter Theresa

  36. Wer keine Brüder hat, hat weder Hände noch Füsse.

  37. Wenn dein Sohn groß ist, mache einen Bruder daraus.

  38. Eigen Haus und Herd und Kind, Machen auch das Leid gelind.

    Felix Dahn

  39. Katze: weicher, unzerstörbarer Automat, von der Natur erschaffen, damit wir danach treten können, wenn in der Familie etwas schiefgeht.

    Ambrose Bierce

  40. Nach einem trefflichen Essen ist man geneigt allem zu verzeihen, sogar den eigenen Verwandten

    Oscar Wilde

  41. Wer seinem Vater nicht gehorchen will, muss seinem Stiefvater gehorchen.

  42. Eine hübsche Frau, die in eine Familie kommt, hat die häßlichen gegen sich.

  43. Die Mütter geben unserem Geist Wärme, die Väter Licht

    Jean Paul

  44. Speihkinder, Gedeihkinder.

  45. Die Tochter geht vor der Mutter, aber der Sohn folgt hinter dem Vater.

  46. Gott, gib mir ein reines Herz, lass mich nicht aus dem Blickfeld deines Auges verschwinden. Segne meine Kinder, meine Frau und segne meine Habe und mein Vieh.

  47. Enkel sind zweimal geborene Söhne.

  48. Zwei Bücher braucht ein Kind. Das Kochbuch der Mutter und das Scheckbuch des Vaters.

    John D. Rockefeller

  49. Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre im eigenen Haus und mache seine Verwandten glücklich.

    Albert Schweitzer

  50. Die Mutter eine Hexe, die Tochter auch eine Hexe.

  51. Mutterflüche kleben nicht, und Vaters Zorn schwärt nicht.

  52. Und doch ist mir recht heimatlich bei den Geschwistern, heimatlich, zugleich heimatlos.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  53. Eine Frau braucht Ruhe und ein Heim.

    John Knittel

  54. Das Familienleben und sein Wohlstand ist wichtiger als alle Wissenschaft der Gelehrten, als alle Kunst großer Geister, als alle Macht der Mächtigen, und vermögen sie tausende aus dem Boden zu stampfen …

    Adolph Kolping

  55. Die Mutter sagt's, der Vater glaubt's, und ein Narr zweifelt daran.

  56. Wer eine Stiefmutter hat, hat den Teufel im Haus.

  57. Die Alten werden zweimal Kinder

  58. Der Vater liebt das Kind nur, solange die Mutter bei ihm bleibt.

  59. Drei Brüder, drei Festungen.

  60. Wenn's der Vater sieht, tut's der Sohn nicht.