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Sprüche über Familie

319 Sprüche — Seite 3

In kaum einem anderen Raum verdichten sich Nähe, Herkunft, Pflicht, Liebe und Konflikt so stark wie in der Familie. Hier werden Menschen geprägt, getragen, enttäuscht und geborgen, oft ein Leben lang. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten und widersprüchlichsten Erfahrungen menschlicher Verbundenheit.

Ihr Wert liegt nicht in Vollkommenheit, sondern in Verlässlichkeit, Zusammenhalt und gelebter Verantwortung. Familie bleibt für viele der erste Ort von Zugehörigkeit und der Maßstab, an dem Nähe, Vertrauen und Erinnerung ihre besondere Form gewinnen.

  1. Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor.

    Gustav Freytag

  2. Mach einen Freund nicht einem Bruder gleich, doch wenn, tu ihm als Erster nicht ein Unrecht an.

  3. Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.

    Berthold Auerbach

  4. Eine Familie, die leiblich und geistig vereint ist, gehört zu den seltenen Ausnahmen.

    Honoré de Balzac

  5. Zu dem, "was einer hat", rechnete ich Frau und Kinder nicht, da er von diesen vielmehr gehabt wird.

    Arthur Schopenhauer

  6. Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  7. Das ist die undankbare Stellung des Vaters in der Familie. Aller Versorger, aller Feind.

    August Strindberg

  8. Und ein scharfsichtiger Fremder, der in ein Haus tritt, bemerkt oft gleich, was der Hausherr aus Nachsicht, Gewohnheit oder Gutmütigkeit übersieht oder ignoriert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Selbst der ehrlichste Richter vermag in Familienahngelegenheiten kein Urteil zu fällen.

  10. Das Vertrauen junger Menschen erwirbt man am sichersten dadurch, dass man nicht der Vater ist.

    Henry de Montherlant

  11. Ist eine Mutter noch so arm, so gibt sie ihrem Kinde warm.

  12. Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.

    Karl Julius Weber

  13. In der Familie ist der Mann der Kopf und die Frau der Hals, der den Kopf dreht

  14. In der Familie ist der Mann der Bürger und die Frau der Proletarier.

    Friedrich Engels

  15. Was einer daheim hat, das braucht er nicht aussen zu suchen.

  16. Das Problem unserer Kinder ist, dass sie ihre Eltern erst in einem Alter bekommen, in dem es kaum noch Hoffnung gibt, sie noch ändern zu können.

  17. Der Hass unter Verwandten ist der stärkste.

    Tacitus

  18. Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

    Adolph Kolping

  19. Zwei Familien werden heute vereint, das ist fürwahl perfekt. Auch wenn es so mancher zu fürchten meint: Das niemand mehr erschreckt. Sie werden zusammen glücklich sein. Wir wissen: Sie werden es …

  20. Mütterliche Güte - ein uferloses Meer unendlicher Tiefe.

  21. Nicht minder wert als die große Geschichte ist die Geschichte der Familie.

    Adalbert Stifter

  22. Jede Frau hofft, ihren Mann beherrschen zu können, aber für ihren Sohn hofft sie, dass er seine Frau beherrscht.

  23. Erwachsene Kinder pflegen ihren Vätern und Müttern innerlich bisweilen Plätze im Leben anzuweisen, die diese vielleicht nicht einzunehmen gewillt sind.

    Prentice Mulford

  24. Eine Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.

    William Penn Adair Rogers

  25. Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel des Hauses ist das Kind.

    Abraham a Sancta Clara

  26. Es gibt nichts, das höher, stärker, gesünder und nützlicher für das Leben wäre als eine gute Erinnerung aus der Kindheit, aus dem Elternhause.

    Fjodor M. Dostojewski

  27. Jedes Kind ist ein Zeichen der Hoffnung für diese Welt.

  28. Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.

  29. Die, welche dir die Nächsten und Liebsten sind, erträgst du manchmal schwer. Sei gewiss, es geht ihnen mit dir ebenso.

    Ernst von Feuchtersleben

  30. Der Vater sieht nicht wohl, die Mutter drückt ein Auge zu.

  31. Der Mann ist das Haupt der Familie, und die Frau ist der Hut darauf.

  32. Ein dummer Mann prahlt mit seiner Frau, ein kluger mit seinen Kindern.

  33. Es wird hell, weil du da bist.

  34. Es ist ein frommer Wunsch aller Väter, das, was ihnen selbst abgegangen, an den Söhnen realisiert zu sehen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  35. Es ist eine Hauptsache, das zu Hause zu haben, was man außer dem Hause selten findet: Freude

    Christian Friedrich Hebbel

  36. Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.

  37. Das Joch der Ehe ist so schwer, dass man zwei Personen braucht, um es zu tragen - manchmal drei.

    Alexandre Dumas

  38. Im Berufs- und Familienleben ist das gegenseitige Vertrauen die wichtigste Voraussetzung.

  39. Die Sparsamkeit ist die Tochter der Vorsicht, die Schwester der Mäßigkeit und die Mutter der Freiheit

    Samuel Smiles

  40. Oh Schwesterherz, ich schreibe fein, in dein Poesiealbum mich ein. Auch wenn wir uns mal zoffen und streiten, du hast auch deine guten Seiten! Ich hoffe, wenn die Jahre vergehen, wir immer noch …

  41. Denn was du bist, bist du durch sie. Sie ist dein Sein, sie ist dein Werden, sie ist dein allerhöchstes Gut auf Erden.

  42. Mutterschoß ist warm, aber arm.

  43. Was ein Mensch in der Welt auch tue, und sei es noch so weitwirkend: Hat er nicht seine Pflicht gegen seine Eltern erfüllt, so ist alles andere hinfällig.

    Solon

  44. Als Gott am sechsten Schöpfungstag alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da.

    Kurt Tucholsky

  45. Wenn du keinen alten Menschen zu Hause hast, so leih dir einen.

  46. Verwandte sind selten mehr als Bekannte.

    August von Kotzebue

  47. Wie Unglück bringend, liebe Mutter, ist Feindschaft zwischen Brüdern, und wie schwer hält die Versöhnung.

    Friedrich von Schiller

  48. Demokratie haben wir erst, wenn in jeder Familie abgestimmt wird, wer die Mutter ist.

    Willy Brandt

  49. Kein Mann ist so dumm, den Krieg herbeizuwünschen und nicht den Frieden; denn im Frieden tragen die Söhne ihre Väter zu Grabe und im Krieg die Väter ihre Söhne.

    Herodot von Halikarnassos

  50. Die Familie ist das Vaterland des Herzens.

    Giuseppe Mazzini

  51. Die Mutter trägt im Leibe, das Kind drei Vierteljahr; die Mutter trägt auf Armen das Kind, weil's schwach noch war; die Mutter trägt im Herzen die Kinder immerdar.

    Friedrich von Logau

  52. Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.

    John Wilmot, Earl of Rochester

  53. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

    Antoine de Saint-Exupéry

  54. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

  55. Ich bin meiner Mutter nicht an den Zehen gewachsen.

  56. Wenn man alle Treue, Liebe, Huld und Zärtlichkeit der Eltern, Kinder, Ehegatten, Verwandten, Freunde und all derer, die einander Gutes tun, zusammengießen könnte, so wäre es kein Tröpflein gegen das M …

    Johann Albrecht Bengel

  57. Draussen hat man hundert Augen, daheim kaum eins.

  58. Ganz aufgehen in der Familie heißt, ganz untergehen

    Marie von Ebner-Eschenbach

  59. Es ist leicht, weit entfernte Menschen zu lieben. Es ist aber nicht immer leicht, diejenigen zu lieben, die gleich neben uns wohnen.

    Mutter Theresa

  60. Fleissige Mutter hat faule Töchter.