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Sprüche über Erholung

206 Sprüche — Seite 3

Wer ständig tätig bleibt, verliert leicht den Blick für die eigene Grenze. Erholung ist deshalb nicht bloßer Luxus, sondern die notwendige Rückkehr zu Kräften, Sammlung und innerem Gleichgewicht. Darum berührt dieses Thema weit mehr als Freizeit und betrifft die Kunst, mit sich selbst gut umzugehen.

In Zeiten der Beschleunigung gewinnt sie besondere Bedeutung, weil Daueranspannung weder Leistung noch Lebensfreude trägt. Erholung schafft Abstand, ordnet Gedanken und macht spürbar, dass nicht nur Bewegung, sondern auch Unterbrechung zum gesunden Rhythmus gehört.

  1. Die Zeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit

    Johann Gottfried Seume

  2. Faulheit ist der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.

    Immanuel Kant

  3. Erholung besteht weder in Untätigkeit noch in bloßem Sinnengenuss, sondern im Wechselgebrauch unserer Körper und Geisteskräfte, denn die Vernunft veredelt

    Karl Julius Weber

  4. Nichtstun ist besser als mit vieler Mühe nichts schaffen!

    Laotse

  5. Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.

    Arthur Schopenhauer

  6. Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.

    Franz von Assisi

  7. Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig, ausser, wenn man sehr beschäftigt ist, dann braucht man eine ganze Stunde.

    Franz von Sales

  8. Es legte Adam sich im Paradiese schlafen, da ward aus ihm das Weib geschaffen. Du armer Vater Adam du! Dein erster Schlaf war deine letzte Ruh'.

    Matthias Claudius

  9. Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.

    Aristoteles

  10. Spiel und Scherz darf man üben, wie man dem Schlaf und anderen Erholungen sich hingibt: Wenn man den schweren und ernsten Pflichten Genüge getan hat.

    Marcus Tullius Cicero

  11. Die Natur des Geistes ist so geartet, dass uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.

    Ernst von Feuchtersleben

  12. Der Unglückliche braucht Tätigkeit wie der Glückliche Ruhe.

    Jean Paul

  13. Trinke nicht Wasser aus einer schmutzigen Quelle, ruhe nicht im Schatten eines giftigen Baumes.

  14. Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.

    Benjamin Franklin

  15. Wer die ganze Nacht schläft, hat am Tage Anspruch auf ein wenig Ruhe

  16. Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.

    Theodor Fontane

  17. Muße braucht Zufriedenheit und Selbstvertrauen.

    Else Pannek

  18. Träumen - die Stille, die Ruhe, die Einsamkeit genießen und Kraft schöpfen um neu beginnen zu können.

  19. Tage mit der Natur. Nimm dir Zeit für sie. Sehne sie herbei. Du brauchst sie. Selbst du bist Natur. Eine kurze Zeit bist du wieder zu Hause.

  20. Man sollte auch an Wochentagen ein paar Augenblicke Sonntag sein lassen.

  21. Den Ahnungslosen schenkt der Herr einen leichten Schlaf.

    Julius Caesar

  22. Arbeit und Ruhe gehören zusammen wie Auge und Lid

    Rabindranath Tagore

  23. Einen Tag lang ungestört in Muße zu verbringen, heisst, einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein.

    Johann Albrecht Bengel

  24. Krankheit läßt den Wert der Gesundheit erkennen. Das Böse den Wert des Guten, Hunger der Sättigung, Ermüdung den Wert der Ruhe.

    Heraklit von Ephesos

  25. Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.

    Adalbert Stifter

  26. Entspanne dich, lass das Steuer los, trudle durch die Welt, sie ist so schön.

    Kurt Tucholsky

  27. Die Menschen, die nach Ruhe suchen, die finden Ruhe nimmermehr, weil sie die Ruhe, die sie suchen, in Eile jagen vor sich her

    Wilhelm Müller

  28. Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

  29. Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, daß du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du siehst ein, daß dei …

  30. Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.

    Jonathan Swift

  31. Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind. Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: nur Zeit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  32. Der Weg zur Ruhe geht durch das Gebiet der allumfassenden Tätigkeit

    Novalis

  33. Gute Muße ist besser als gute Geschäfte. Nichts gehört unser als nur die Zeit, in welcher selbst der lebt, der keine Wohnung hat

    Baltasar Gracián y Morales

  34. Entspanne Dich. Lass Dich gehen. Ausser einigen wenigen Ausnahmen ist nichts so wichtig, wie es zuerst scheint.

  35. In jedem Fall an jedem Ort wirkt Ruhe wie ein Zauberwort!

  36. Niemand kann sich in seinem eigenen Schatten ausruhen.

  37. Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen mißfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefühle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine …

    Johann Georg Zimmermann

  38. Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente, und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.

    Sarah Bernhardt

  39. Wenn man schlafen geht, soll man die Sorgen in die Schuhe stecken

  40. Arbeit, Müßigkeit und Ruh schließt dem Arzt die Türe zu

  41. Im Schlaf sind wir keine Heuchler.

    William Hazlitt

  42. Mische Tun und Nichtstun und du verbringst dein Leben in Fröhlichkeit.

  43. Nachdenken enthält eine unerschöpfliche Quelle von Trost und Beruhigung.

    Novalis

  44. Vierzehn Tage Reiselust sind besser als vier Wochen Reiseluft.

    Theodor Fontane

  45. Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.

    Christian Morgenstern

  46. Komm zu dir selbst, komm zur Ruhe. In der Stille wohnt die Freude, die im Stress verlorenging

  47. Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt.

    Théodore Simon Jouffroy

  48. An sich ist Müßiggang nicht Wurzel allen Übels, sondern ist, im Gegenteil, ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.

    Sören Kierkegaard

  49. Gewähre Erhohlung; der Acker, der sich erholt, gibt reichlich, was er dir schuldet, zurück

    Ovid

  50. Doch wozu denn hetzen, eilen, schöner ist es zu verweilen, und vor allem dran zu denken, sich ein Päckchen Zeit zu schenken.

    Ursel Scheffler

  51. Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr als bei der Jagd nach Erholung.

    Laurence Sterne

  52. Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns genug Zeit nehmen.

    John Donne

  53. Urlaubsreisen sind wie die Arbeit, von der man sich erholen will

    Kurt Tucholsky

  54. Man kann einen seligen, seligsten Tag haben, ohne etwas anderes dazu zu gebrauchen als blauen Himmel und grüne Erde.

    Aristoteles

  55. Es gibt Momente, in denen uns alles ermüdet, sogar das, was zu unserer Erholung beitragen sollte.

    Fernando Pessoa

  56. Was keine zeitweilige Pause kennt, ist nicht dauerhaft.

    Ovid

  57. Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.

    Elizabeth Barrett Browning

  58. Es gibt nichts, wofür man Zeit findet. Wenn man Zeit haben möchte, muss man sich welche schaffen

    Leopold von Ranke

  59. Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

    Fjodor M. Dostojewski

  60. Ein gesunder Schlaf ist mir lieber als ein Taler.