Sprüche über Eltern
187 Sprüche — Seite 3
In Eltern verdichten sich Herkunft, Fürsorge, Vorbild und Verantwortung auf besondere Weise. Sie begleiten den Anfang eines Lebens und prägen oft weit über die Kindheit hinaus, was Sicherheit, Sprache, Liebe und Grenzen bedeuten. Deshalb gehört dieses Thema zu den stärksten Beziehungen des menschlichen Daseins.
Ihre Bedeutung liegt nicht in Fehlerlosigkeit, sondern in beständiger Zuwendung und gelebter Verantwortung. Eltern hinterlassen Spuren im Denken, Fühlen und Handeln ihrer Kinder und bleiben damit ein prägender Maßstab für Bindung und Vertrauen.
Es gibt keine guten Väter, das ist die Regel. Kinder machen, ausgezeichnet, Kinder haben, welche Unbill.
— Jean-Paul Sartre
In der Kindheit beschränkt sich unsere Liebe auf Eltern, Geschwister und Schulkameraden, in der Jugend aufs Geschlecht. Im mittleren Alter lieben wir Vaterland, Ehren, Studien, im Alter die Menschhe …
— Karl Julius Weber
Für Ordnung bist du nicht zu haben? Lass deine Eltern fluchen und denke Dir: Wer Ordnung hält, ist bloß zu faul zum Suchen!
Wer seinen Kindern gibt das Brot, dass er muss selber leiden Not, den schlage man mit Keulen tot.
Des Vaters Tüchtigkeit ist der beste Lehrmeister seiner Kinder.
— Demokrit
Was ihr euch, Gelehrte, für Geld nicht erwerbt, das hab ich von meiner Frau Mutter geerbt.
— Gottfried August Bürger
Vor allen Kindern, die uns begegnen, sollten wir uns tief und ehrfurchtsvoll verneigen; sie sind unsere Herren, für sie arbeiten wir. Ein Kind in der Hütte ist mehr als ein Greis auf dem Throne. S …
— Ludwig Börne
Alle Frauen werden wie ihre Mutter. Das ist ihre Tragödie. Männer werden nie wie ihre Mutter. Das ist ihre Tragödie.
— Oscar Wilde
Wenn dein Sohn groß ist, mache einen Bruder daraus.
Früher bekam ein Mann eine Frau, die kochen konnte wie ihre Mutter. Heute bekommt er eine Frau, die trinken kann wie ihr Vater.
Die Universität ist eine Einrichtung, die es Vätern ermöglicht, ihre Söhne und Töchter noch ein paar Jahre vom Betrieb fern zu halten
Was Krieg für den Mann, ist Kindsgeburt für die Frau.
Wer arme Eltern hat, kann nichts dafür. Wer jedoch arme Schwiegereltern hat, ist selbst schuld.
Die drei schönsten Dinge, die ein Mensch sehen kann: ein blühendes Kartoffelfeld, ein Schiff unter vollen Segeln und eine Mutter mit einem neu geborenen Kind.
Zwei Bücher braucht ein Kind. Das Kochbuch der Mutter und das Scheckbuch des Vaters.
— John D. Rockefeller
Vor deinen Eltern erscheine angezogen, vor deinem Manne zieh dich aus.
Je mehr wir unsere Kinder lieben, um desto weniger kann uns das genügen, dass sie nur in Fußstapfen treten; sondern die Kinder sollen besser werden, als die Eltern waren, und so ein jedes heran …
— Friedrich Schleiermacher
Wir sind die, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt hatten.
Deutschlands Eltern sind verzweifelt. Immer mehr Kinder verbringen ihre Zeit mit dem Computer. Die meisten, um Mama und Papa zu erklären, wie er funktioniert.
Dem kleinen Erdenbürger Glück zu wünschen, kommt von Herzen. Den stolzen Eltern Geduld zu wünschen, kommt aus der Seele.
Nachlässige Eltern ziehen keine guten Kinder.
Wenn man das ruhige und häusliche Leben lieben soll, muß man dessen Süßigkeit von Kindheit an empfunden haben. Nur in seinem Elternhaus erwirbt man die Lust am eigenen Heim.
— Jean-Jacques Rousseau
Kein Mensch kann seine Mutter besitzen, keiner kann die Erde zu seinem Eigentum machen.
Die häuslichen Freuden der Menschen sind die schönsten der Erde, und die Freuden der Eltern über ihre Kinder ist die heilige Freude der Menschheit.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Die Liebe der Eltern ist hundertmal größer als die Liebe der Kinder
Je lieber Kind, je schärfere Rute.
Kinder soll man ziehen, dass der Apfel bei der Rute liege.
Eltern verachten ist ein Stück von einem gottlosen Menschen.
Wer den Eltern nicht folgen will, muss endlich dem Büttel folgen.
Wer den Eltern nicht folgt, hat einen dummen Mut.
Eltern sollen den Zaum, solange sie leben, nicht aus den Händen geben.
Oft essen die Eltern Holzäpfel, davon den Kindern die Zähne stumpf werden.
Wer die Eltern ehrt, den ehrt Gott wieder.
Es ist keine Eule, die nicht schwüre, sie hätte die schönsten Jungen.
Was man von der Mutter hat, das sitzt fest und läßt sich nicht ausreden.
— Wilhelm Raabe
Frauen sind im Unglück weiser als Männer, weil sie Übung darin haben.
— Eleonora Duse
Man könnt' erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären.
— Johann Wolfgang von Goethe
Sprichst du zu Müttern, so reden sie alsbald von ihren Kindern.
Der Vater ist der Gast im Hause.
Das Kind ist für die Mutter der Inbegriff allen Glückes. Kleine Sorgen können ihre ständige Seligkeit vorübergehend trüben, doch ihre große königliche Freude kann kein Leid töten.
— Paul Keller
Nimm das Gebet aus der Welt, und es ist, als hättest du das Band der Menschheit mit Gott zerrissen, die Zunge des Kindes gegenüber dem Vater stumm gemacht.
— Gustav Theodor Fechner
Aus einem Kind wächst für die Eltern manchmal ein Feind.
Wenn alle müde werden - die Kraft einer Mutter erlahmt nie.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Die Wohltaten der Mütter sind größer als das Meer.
Edel sein ist gar viel mehr als adlig von den Eltern her
Das Herz des Vaters schlägt höher, als der höchste aller Berge.
Kinder lieben ihre Eltern. — Sie können nicht anders. — Und sie brauchen für eine unbeschadete Entwicklung: Eltern, die sie und einander lieben, Liebensmögliches an den Eltern.
— Else Pannek
Wenn Eltern sich verletzend streiten, verletzen sie auch ihre Kinder.
— Else Pannek
Krieg und Nachkriegszeit haben wir überlebt, weil wir Mütter hatten.
— Else Pannek
Kinder sind immer egoistisch und die Sache ist die und kommt dadurch wieder in Ordnung, dass ihnen die eigenen Kinder später auch eine tüchtige Nuss zu knacken geben.
— Theodor Fontane
Für einen alten Vater ist nichts süsser wie eine Tochter. Buben sind lebhafter, aber ihre Wege sind nicht so zart.
— Euripides
Was du Liebes den Eltern getan hast, das kannst du in deinem Alter von deinen Kindern erwarten.
— Thales von Milet
Man behält immer die Spuren seiner Abstammung
— Ernest Renan
Selbst Tiger und Wolf kennen Vater und Sohn, selbst Bienen haben ihre Königin
Ein Grundirrtum der Eltern ist, dass sie die Kinder als ihr Eigentum, ihre Leib- und Seeleneigenen betrachten, von denen und an denen zu zehren ihr Recht ist.
— Hedwig Dohm
Wenn ich unter all den Müttern, die ich sah, zu wählen hätte, würde ich meine Mutter gewählt haben
— Thomas Carlyle
Mag der Mensch noch so oft in die Irre gehen, den Weg zurück zum Herzen der Mutter kann er nicht verfehlen.
— Anton Wildgans
Mütter beschreiten manchmal Wege, die Engel befürchten zu gehen.
Die Mutter eines Ängstlichen pflegt nicht zu weinen
— Cornelius Nepos
Kinder zerstreuen mit einer Gabel, was die Eltern mit einer Harke zusammengescharrt haben.