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Sprüche über Eltern

187 Sprüche — Seite 2

In Eltern verdichten sich Herkunft, Fürsorge, Vorbild und Verantwortung auf besondere Weise. Sie begleiten den Anfang eines Lebens und prägen oft weit über die Kindheit hinaus, was Sicherheit, Sprache, Liebe und Grenzen bedeuten. Deshalb gehört dieses Thema zu den stärksten Beziehungen des menschlichen Daseins.

Ihre Bedeutung liegt nicht in Fehlerlosigkeit, sondern in beständiger Zuwendung und gelebter Verantwortung. Eltern hinterlassen Spuren im Denken, Fühlen und Handeln ihrer Kinder und bleiben damit ein prägender Maßstab für Bindung und Vertrauen.

  1. Mein Vater lehrte mich zu arbeiten, aber er hat mich nicht gelehrt, es gern zu tun.

    Abraham Lincoln

  2. Das mütterliche Herz folgt den Kindern, wenn sie von dannen ziehen und der Segen der Mutter waltet über ihnen vom Morgen bis zum Abend; sie träumt von ihnen und in schlaflosen Nächten betet …

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  3. Wie viel Egoismus steckt gerade in der Mutterliebe, mehr wie in allem anderen

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  4. Wer kein Kind hat, hat kein Licht in den Augen.

  5. Als Opa merkt man erst, dass man zu wenig Vater war.

  6. Die blassen Hände nähen, ein Stück für mich - Wie liebevoll du sorgest! Ich sah zum Himmel deine Augen flehen, ein Wunsch - Wie liebevoll du sorgest! Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen, ei …

    Detlef von Liliencron

  7. Was der Mutter ans Herz geht, das geht dem Vater nur an die Knie.

    Horatio Nelson

  8. Zu Hause hängst Du von Deinen Eltern, in der Fremde von Deinem Herrn ab.

  9. Gesinnung vererben gilt mehr als Gut hinterlassen.

    Theodor Toeche-Mittler

  10. Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor.

    Gustav Freytag

  11. Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.

    Berthold Auerbach

  12. Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Den Weg des Vaters wird dereinst das Kind auch gehn.

    Alfred de Musset

  14. Das Vertrauen junger Menschen erwirbt man am sichersten dadurch, dass man nicht der Vater ist.

    Henry de Montherlant

  15. Mutterliebe ist Frieden. Sie braucht weder erworben, noch verdient zu werden.

  16. Die Grundlage des Charakters muss in dem Kinde gelegt sein, bevor es in die Schule kommt.

    Carl Hilty

  17. Wer von seinem Vater einen Hügel geerbt hat, sollte ihn erklimmen.

  18. Mutterliebe ist ein ehern Band, das ewig schmerzend bindet.

    Felix Dahn

  19. Das Problem unserer Kinder ist, dass sie ihre Eltern erst in einem Alter bekommen, in dem es kaum noch Hoffnung gibt, sie noch ändern zu können.

  20. Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.

    John Steinbeck

  21. Es ist unmöglich, der ganzen Welt und seinem eigenen Vater zu gefallen.

    Jean de La Fontaine

  22. Erwachsene Kinder pflegen ihren Vätern und Müttern innerlich bisweilen Plätze im Leben anzuweisen, die diese vielleicht nicht einzunehmen gewillt sind.

    Prentice Mulford

  23. Der Großvater kauft, der Vater baut, der Sohn verkauft, der Enkel geht betteln.

  24. Du gute Mutter, bist nicht mehr, dein Platz in unserem Haus ist leer, du reichst uns nicht mehr deine Hand, der Tod zerriss das schöne Band.

  25. Die Sterne sind nur der Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele

    Johannes Kepler

  26. Das Leben, welches wir von unseren Eltern empfingen, ist ein heiliges Unterpfand, das wir unsern Kindern wieder mitteilen sollen. Das ist ein ewiges Gesetz der Natur, auf welches sich ihre Erha …

    Heinrich von Kleist

  27. Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  28. Das Kind wird erwachsen - drei Jahre früher, als die Eltern glauben und drei Jahre später, als es selbst glaubt.

  29. Die Ehe ist für uns arme Sünder ein Marterstand, drum, Eltern, zwingt doch keine Kinder ins Eheband.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  30. Es ist ein frommer Wunsch aller Väter, das, was ihnen selbst abgegangen, an den Söhnen realisiert zu sehen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  31. Viele KInder sind das Leid der Mutter.

  32. Das Kind ist immer noch Symbol einer ständigen Vereinigung von Liebe und Pflicht.

    George Eliot

  33. Wer den Eltern nicht folgt, muss dem Elend folgen.

  34. Tradition ist die Methode, die verhindern will, dass Kinder ihre Eltern übertreffen.

    Jean Jaurès

  35. Demokratie haben wir erst, wenn in jeder Familie abgestimmt wird, wer die Mutter ist.

    Willy Brandt

  36. Unsere Eltern erzählen uns vielleicht einen Quatsch! Der Weihnachtsmann ist der Papa, der Osterhase auch. Und das mit dem Klapperstorch ist auch nicht wahr, weil wir vom Affen abstammen.

    Alfred Edmund Brehm

  37. Kein Mann ist so dumm, den Krieg herbeizuwünschen und nicht den Frieden; denn im Frieden tragen die Söhne ihre Väter zu Grabe und im Krieg die Väter ihre Söhne.

    Herodot von Halikarnassos

  38. Die Mutter trägt im Leibe, das Kind drei Vierteljahr; die Mutter trägt auf Armen das Kind, weil's schwach noch war; die Mutter trägt im Herzen die Kinder immerdar.

    Friedrich von Logau

  39. Böse Eltern machen fromme Kinder.

  40. Nach unserer Ansicht macht sich niemand so um die Welt verdient wie gute Eltern.

    Edward Bellamy

  41. Vater und Mutter lehrten uns zu sprechen und die Welt, still zu sein.

  42. Eine Mutter hat immer recht! Sie hat zuviel gelitten und geliebt, als dass es anders sein könnte...

    Hermann Sudermann

  43. Im späteren Leben werdet Ihr Freunde haben, aber nie mehr werdet Ihr die unaussprechliche Liebe und Güte haben, die eine Mutter schenkt

    Thomas Babington Macaulay

  44. Ein Baby ist der Mutter Anker; weiter als das Ankertau kann sie nicht kreisen.

  45. Es ist zwecklos, den Eltern nach ihrem Tode zu opfern, wenn man sie zu Lebzeiten nicht unterstützt

  46. Junge Elster lernt ihr Hüpfen von der alten.

  47. Der junge Mensch rechnet auf die Hilfe seines Vaters, der alte auf die seiner Kinder.

  48. Die Menschen vergessen eher den Tod des Vaters als den Verlust des väterlichen Erbteils.

    Nicolaus Machiavelli

  49. Man muss vergessen, dass Mühe für die Eltern Mühe ist

    Sophokles

  50. Der Mann sucht in der Frau die Geliebte und findet im Glücksfalle die Mutter wieder.

    Carl Ludwig Schleich

  51. Eine Mutter ist der einzige Mensch auf der Welt, der dich schon liebt, bevor er dich kennt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  52. Ein guter Vater verbirgt seine Krallen

  53. Die Undankbarkeit unserer Kinder erinnert uns an die Liebe unserer Eltern.

  54. Die Eltern haben die Kinder lieber als die Kinder die Eltern.

  55. Hat die Katze Junge, so lernt sie mausen.

  56. Wer mich stillt, ist meine Mutter

  57. Was die Kinder an die Eltern bindet, ist eher der Respekt.

    Michel de Montaigne

  58. Für einen schlechten Sohn ist die Mutter verantwortlich. Für einen schlechten Enkel die Großmutter.

  59. Was du an Unterstützungen deinen Eltern hast zuteil werden lassen, das darfst du auch von deinen Kindern erwarten.

    Diogenes Laertius

  60. Zwar man zeuget viele Kinder, doch man denket nichts dabei. Und die Kinder werden Sünder, wenn's den Eltern einerlei.

    Wilhelm Busch