gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche und Zitate von Else Pannek

190 Zitate — Seite 2

Über den Autor

*1932

Else Pannek (*1932) ist als deutschsprachige Aphoristikerin mit knappen, oft ernüchternden Sinnsprüchen präsent. Ihre Texte kreisen um Einsamkeit, Freiheit, Verzweiflung und die kleinen Selbsttäuschungen des Alltags, ohne daraus pathetische Lebenslehren zu machen. Gerade die nüchterne Verdichtung gibt ihren Beobachtungen eine stille, manchmal scharfe Wirkung. Diese knappe Härte schützt sie vor bloßer Sentimentalität.

  1. Musik ist Licht für die Seele, eine Hymne an das Leben.

    3.8
  2. In die Stille zu horchen, lässt Antworten finden.

    3.8
  3. Vernunft braucht manchmal eine Pause.

    3.8
  4. Miss deinen Besitz nach seinem Wert — und du bist arm. Miss ihn an dem, was er dir bedeutet — und du bist reich.

    3.8
  5. Unfähigkeit zur Muße ist das Unvermögen in sich zu ruhen.

    3.8
  6. Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.

    3.8
  7. Geldgier zieht Vernichtung nach sich.

    3.8
  8. Die richtige Entscheidung habe ich getroffen, wenn ich aufatme, mich gerade mache und frei fühle.

    3.8
  9. Gute Arbeit wird durch ein stärkendes Umfeld gefördert. Würdelose Behandlung untergräbt sie.

    3.8
  10. An den Verstand zu appellieren bringt mehr, als in den Geldbeutel zu greifen. Es gibt mehr Menschen mit Verstand als mit Geld.

    3.8
  11. Eine Übung, die von Kopf bis Fuß erfrischt, ist das Anheben der Mundwinkel.

    3.8
  12. Nicht gegen sondern für etwas zu sein, verdeutlicht den Weg zur Lösung.

    3.7
  13. Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt und den Lächelnden.

    3.7
  14. Gewalt vernichtet was das Leben lebenswert macht

    3.7
  15. Nur ausgesprochene Wünsche werden gehört. Und mit Glück erhört. Auf die Erfüllung stummer Wünsche wird man ein Leben lang vergeblich warten.

    3.7
  16. Wer nichts sagt, erstickt daran. Wer durchgehend redet, erschlägt damit andere.

    3.7
  17. Die folgenschwersten Fehler passieren, wenn der Mensch sich für unfehlbar hält.

    3.7
  18. Wüssten wir, wie sehr wir einander fehlen werden, wir gingen behutsamer miteinander um.

    3.7
  19. Erwarte nichts von anderen. Es sei denn, du willst deine Zeit damit verbringen, nur zu warten.

    3.7
  20. Zerstörung ist absolut keine Garantie für den Aufbau eines besseren Lebens

    3.7
  21. Wer glaubt, dass Pflichterfüllung alles sei, der muss dran glauben.

    3.7
  22. Wer sich verausgabt, verliert seine Identität. Wer sich nicht einsetzt, erwirbt sie nicht.

    3.7
  23. Auf vielen Wegen kannst du dich verlieren. Finden nur auf deinem.

    3.7
  24. Misstraue allen, die Opfer von anderen verlangen.

    3.7
  25. So genannte Jahrhundertwerke schafft der Zahn der Zeit in ein paar Jahren.

    3.7
  26. Wer mit den Augen anderer sieht, übersieht die Notwendigkeit, sich seinen Platz zu schaffen.

    3.7
  27. Humorvolle Menschen haben selbst beim Fluchen eine Blume im Mundwinkel.

    3.7
  28. Was bringt ein neues Jahr? Mit Glück das, was du möglich machst.

    3.6
  29. Wenn Hals und Hände alt sind, hat man das Geld, sie zu schmücken.

    3.6
  30. Bewegung macht beweglich — und Beweglichkeit kann manches in Bewegung setzen.

    3.6
  31. Atem ist Leben. Zusammengepresste Lippen, herabgezogene Mundwinkel schnüren ihm den Weg ab. Angehobene Mundwinkel machen ihm einladend Platz.

    3.6
  32. Geborgenheit — ist wie ein Mantel aus menschlicher Wärme.

    3.6
  33. Mit Höflichkeit Abstand wahren — mit Freundlichkeit anerkennen — mit Herzlichkeit Brücken bauen — mit Wohlwollen und Ehrfurcht Klima schaffen.

    3.6
  34. Frauen suchen die Schuld bei sich, — Männer wissen, dass andere sie haben.

    3.6
  35. Mensch zu sein ist etwas Sonderbares: Man ist nie fertig.

    3.6
  36. Hektik und Lärm lassen die innere Stimme nicht zu Wort kommen.

    3.6
  37. Muße braucht Zufriedenheit und Selbstvertrauen.

    3.6
  38. Unzufriedenheit ist Verlangen nach sinnvoller Änderung.

    3.6
  39. Vollkommenheitsapostel übersehen eigene Fehler vollkommen.

    3.6
  40. Wer Aufopferung als Lebensinhalt akzeptiert, wird ein Opfer seiner selbst.

    3.5
  41. Von einem bestimmten Alter an ist "Mittelalter" immer das Alter, in dem man gerade selber ist.

    3.5
  42. Menschen, die sich überschätzen, richten ihr Chaos an wie ein kaltes Buffet.

    3.5
  43. Auf gebeugtem Rücken und eingezogenen Schultern nimmt jede Last Platz.

    3.5
  44. Schubladendenken bleibt in vertrauten Dimensionen. Bevor Neues sie erweitern könnte, landet es in einer Schublade.

    3.5
  45. Gute Wünsche bewirken mehr als gute Ratschläge.

    3.5
  46. Seinen Kindern wünscht man eine Welt, die man bejahen kann.

    3.5
  47. Je älter man wird, umso teurer ist das Leben. In jeder Hinsicht.

    3.4
  48. Interessiere dich für dein Leben. Du bist die einzige, die daraus etwas machen kann.

    3.2
  49. Einsame alte Damen beanspruchen allein stehende Töchter, als seien sie deren einziger Lebensinhalt.

    3.1
  50. Das Wesentliche befindet sich unter einem Berg täglichen Kleinkrams.

  51. Das Bemühen zu leben währt lebenslänglich.

  52. Eine Idee, die nicht verwirklicht wird, ist nur eine Idee.

  53. Alles, was nicht der Norm entspricht, zwingt zum Nachdenken — und das stört.

  54. Wer Vorschriften braucht, der soll sie machen — aber nur für sich.

  55. Gekaufte Freuden, die eine gähnende Leere ausfüllen sollen, sind wachsende Ungeheuer.

  56. Pflichtbewusstsein aus Gehorsam macht Menschen zu Werkzeugen, schließt Menschlichkeit aus.

  57. Anderen die Aufgaben abzunehmen heißt: sie in ihrer Entwicklung zu behindern.

  58. Man kann Kompromisse schließen, bis man zu einem Kompromiss geworden ist.

  59. Sich der eigenen Leere zu stellen, kann ein Anfang sein.

  60. Hab' Achtung vor dir — und bringe es den Anderen bei.