Sprüche über Glück, Erfolg, Freude
118 Sprüche — Seite 2
Je größer das Fest, je schlimmer der Teufel
Hilf dir selber, so hilft dir das Glück
Wenn das Glück dir Küchlein backt, so will es dich fassen und erdrücken
Wem das Glück die Hand bietet, dem schlägt's gern ein Bein unter
Hätt ich Glück und guten Wind, ich führ in einem Schüsselkorb über den Rhein
Wenn das Glück anpocht, soll man ihm auftun
Das Glück ist dem Frommen feind.
Wer sich über des andern Glück freut, dem blüht sein eigenes.
Glücks kann sich niemand erwehren
Wem das Glück wohl will, dem will niemand übel.
Wen das Glück zärtelt, dem will es den Strick um den Hals werfen.
Wen das Glück verderben will, den zärtelt es wie eine Mutter.
Wenn das Glück groß ist, muss man das Unglück fürchten.
Durch Glückes Rühmen kam Unglück ins Haus.
Glück und Unglück sind zwei Nachbarn.
Des einen Glück, des andern Ungeschick.
Glück und Unglück wandern auf einem Steig.
Glück und Unglück sind zwei Eimer im Galgenbrunnen.
Wer Glück hat und eine Nußschale voll Witz, der kann die halbe Welt regieren.
Glück bedarf keines Rates
Man muss dem Glück ein Pförtchen öffnen.
Das Glück ist ein Heuschober: rupfe davon, so hast du
Ist dir ein Glück beschert, so gaukelt es querfeldein.
Schnell Glück, schnell Unfall.
Das Glück hat Flügel
Das Glück hilft denen nicht, die sich nicht selbst helfen
Das Glück und der Sieg geht um wie die Wacht.
Glück ist blind und macht blind.
Das Glück schenkt nichts, leiht nur.
Das Glück ist ein Nehmer und ein Geber.
Wo das Glück ansetzt, da regnet es Glück.
Wenn's Glück regnet, hab ich meine Schlüssel zu Haus.
Wem das Glück pfeift, der tanzet wohl.
Wenn das Glück den Menschen sucht, so hilft er sich wohl.
Ich wart des Glücks, Hilf Gott und schick's.
Glück bringt Neider.
Miß dein Glück nicht nach fremder Elle.
Glücklich, wer im dunkeln bleibt.
Behüt' uns Gott vor großem Glück, gnädigem Herrn und gesunder Speis.
Es wird dir glücken wie den Schwaben bei Lücken.
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
Die Glückseligen sterben beizeiten.
Kleine Freuden sind Blumen im Teppich des Lebens.
Glück kann man verdoppeln, indem man es teilt.
Aber, wenn und gar, sind des Teufels War.
Könnte man jedes Ding zweimal machen, so stünd' es besser um alle Sachen.
Je dummer der Mensch, desto größer das Glück
Auf Eiern tanzen und mit Weibern umgehen muss gelernt werden sieben Jahr und einen Tag.
Am Ende weiß man, wieviel es geschlagen hat
Mancher fragt, wie es mir geh', ging es mir wohl, es tät' ihm weh!
Wo die Frau wirtschaftet, wächst der Speck am Balken
Wer für die Freiheit streitet, hat zwanzig Hände und noch so viel Herz
Besser frei in der Fremde als Knecht daheim
Freud und Leid sind nahe Nachbarn
Jede Freud hat ein Leid auf dem Rücken
Fried und Einigkeit haben alle Städt erbaut
Mancher ist fröhlich und sein Herz erfährt's nicht
Immer fröhlich ist selten reich