
Wem das Glück die Hand bietet, dem schlägt's gern ein Bein unter
Bedeutung
Das Sprichwort zeigt Glück als unzuverlässigen Partner. Es bietet erst die Hand, also Unterstützung oder Chance, stellt einem dann aber gern ein Bein. Die Personifikation macht Glück beinahe schelmisch und gefährlich. Gemeint ist, dass gute Umstände schnell kippen können und Erfolg nicht automatisch Sicherheit bedeutet. Der Satz warnt vor zu viel Vertrauen in glückliche Fügungen. Wer sich allein auf Glück verlässt, kann gerade im Moment der Begünstigung überrascht und zu Fall gebracht werden.
Verwendung
Das Sprichwort passt zu Texten über Risiko, Erfolg, Spiel, Karriere oder wechselhafte Lebenslagen. Es eignet sich, wenn Glück nicht romantisiert, sondern als unberechenbar beschrieben werden soll. Auch als Kommentar nach einem überraschenden Rückschlag trotz guter Ausgangslage wirkt es treffend.
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