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Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur

Spruchbild: Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.

Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.

Bedeutung

Tucholsky beschreibt die Nachsicht gegenüber dem Eigenen. Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur: Was bei anderen stört, wird beim eigenen Besitz, Lager oder Umfeld harmloser benannt. Die Pointe liegt in dieser Umdeutung. Der Satz kritisiert Doppelmoral und Selbstblindheit, nicht Hunde. Er zeigt, wie Sprache Ärger verkleinert, sobald er aus der eigenen Sphäre kommt und vertraut wirkt statt fremd und störend laut.

Verwendung

Geeignet für Texte über Doppelmoral, Nachbarschaft, Selbstkritik, Besitzdenken oder humorvolle Tierbezüge. Der Spruch passt, wenn eigene Störungen beschönigt und fremde schärfer beurteilt werden. In Nachbarschaftskonflikten sollte er eher ironisch als anklagend verwendet werden und Abstand schaffen zur Sache selbst.

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Über Kurt Tucholsky

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1890 - 1935

Kurt Tucholsky (1890–1935) war deutscher Satiriker und Mitherausgeber der Weltbühne, der unter vier Pseudonymen als Gesellschaftskritiker gegen den aufkommenden Nationalsozialismus schrieb.

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Als Pazifist, Sozialist und Antimilitarist warnte Tucholsky früh vor der Erstarkung der politischen Rechten in Militär und Justiz. Er war zugleich Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor und Lyriker. Seine Pseudonyme – Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel – erlaubten ihm, in verschiedenen Rollen und Tonlagen zu publizieren.

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Quadratisches Spruchbild: Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.

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