
Der Tod ist ein Ausruhen von Not und Elend.
Bedeutung
Der Spruch sucht Trost, indem er Tod und Verlust in ein tragendes Bild uebersetzt. Frieden, Erinnerung, Gott oder Zeit erscheinen als Gegenkraefte zum unmittelbaren Schmerz. Seine Bedeutung liegt darin, Trauer nicht zu beschleunigen, sondern ihr eine Sprache zu geben, in der Abschied, Liebe und Hoffnung nebeneinander bestehen duerfen. Gerade weil der Ton schwer ist, sollte die Aussage Trost anbieten, ohne Schmerz zu ueberdecken oder Angehoerigen eine Deutung aufzudraengen. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in Kondolenzkarten, Traueranzeigen, Erinnerungsseiten oder eine kurze Ansprache am Grab, wenn Schmerz und Trost behutsam nebeneinander stehen sollen. In persoenlichen Nachrichten sollte die Formulierung nur gewaehlt werden, wenn der Ton zur betroffenen Person passt. Wegen Tod, Trauer oder schwerem Trost sollte der Spruch behutsam und nur in einem bewusst passenden Zusammenhang verwendet werden.
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Über Marcus Tullius Cicero
Über den Autor
Philosoph und Schriftsteller · Römisch · 106 - 43 v. Chr.
Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.) war der berühmteste Redner Roms, der 63 v. Chr. als Konsul die Verschwörung des Catilina niederschlug und dafür den Titel „Vater des Vaterlandes" erhielt.
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Als Schriftsteller galt Cicero schon in der Antike als stilistisches Vorbild „goldener" Latinität und begründete damit den Ciceronianismus. Philosophisch machte er sich vor allem als Vermittler griechischen Gedankenguts für die lateinischsprachige Welt verdient. Sein umfangreicher Briefwechsel, besonders die Briefe an Atticus, prägte nachhaltig die europäische Briefkultur.

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