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Der Grammatik müssen sich selbst Könige beugen

Spruchbild: Der Grammatik müssen sich selbst Könige beugen.

Der Grammatik müssen sich selbst Könige beugen.

Bedeutung

Molière macht Grammatik zu einer Macht, vor der selbst Könige nicht ausgenommen sind. Der Satz ist humorvoll, aber er meint mehr als Schulregel: Sprache besitzt eigene Ordnungen, denen Rang, Titel und Herrschaft nichts anhaben können. Könige können befehlen, doch sie können Grammatik nicht beliebig außer Kraft setzen. Die Pointe liegt im Gegensatz von politischer Macht und sprachlicher Regel, die auch Autoritäten bindet und begrenzt.

Verwendung

Geeignet für Schulabschluss, Sprachunterricht, Prüfungen, Korrektorat oder humorvolle Reden über Bildung. Der Spruch passt, wenn die Macht der Sprache spielerisch betont werden soll. Besonders gut funktioniert er bei Lehrkräften, Lektoraten oder Menschen mit Sinn für Grammatik und genaue Formulierungen.

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Über Jean-Baptiste Molière

Über den Autor

Dramatiker · Französisch · 1622 - 1673

Jean-Baptiste Molière (1622–1673) war französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker, der die Komödie der Tragödie ebenbürtig machte.

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Als Theaterdirektor und Bühnenautor erhob er das Theater seiner Zeit zum Diskussionsforum über menschliche Verhaltensweisen in der Gesellschaft. Er trat unter dem Künstlernamen Molière auf, während sein bürgerlicher Name Jean-Baptiste Poquelin lautete. Er starb 1673 in Paris, kurz nach einem Auftritt auf der Bühne.

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